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Mit überwiegend heimischen Kräften eroberten die Remagener Narren die jecke Session

Jecken feierten die neuen Kinderprinzessin Sophie Cirkel

13.11.2017 - 14:34

Remagen. Leider gibt es in diesem Jahr erneut keinen großen Regenten in der Römerstadt. Umso größer war die Freude am Samstag bei der Sessionseröffnung der KG Narrenzunft um Vorsitzenden Martin Dinkelbach dass wieder eine Kinderprinzessin den närrischen Thron bestieg. Mit der zwölfjährigen Sophie Cirkel aus Bad Bodendorf waren die Prinzessinnensucher fündig geworden. Die strahlende Kinderprinzessin kommt aus den Reihen des Kinder- und Jugendcorps der Remagener Stadtsoldaten. Dort tanzt sie bereits seit fünf Jahren, derzeit in der Juniorengarde. Die Tänzerinnen aus der Stadtsoldaten-Juniorengarde werden die Kinderprinzessin in ihrer närrischen Session begleiten. Die Inthronisation oblag Ortsvorsteher Walter Köbbing, der der strahlenden Prinzessin, Tochter von Nadine und Dirk Cirkel, den Niffnaff zum Zeichen der Regentschaft überreichte. Die Realschülerin vom Ahrweiler Calvarienberg hat noch einen erwachsenen Bruder und eine erwachsene Schwester sowie eine kleine Schwester. Die Feuertaufe ihrer ersten Ansprache bestand Kinderprinzessin Sophie I. mit Bravour und in Reimform. Sie wird die Session unter ihrem Motto „Alaaf you“ ausgiebig feiern.


Ein bewegender Abschied


Doch wo eine Tollität proklamiert wird, da gibt es auch, meistens jedenfalls, einen Abschied. Und auch diese Rede, die Abschiedsrede von Kinderprinzessin Emily Vanessa Kuhlen, die die Session mit Hofdame Hannah Maria Schuster gefeiert hatte, war schon grandios. Da konnte sich so mancher Erwachsener eine Scheibe abschneiden.

Die scheidende Kinderprinzessin sprach von einem tollen Erlebnis als Kinderprinzessin und dankte neben der Familie vor allem auch ihrer Hofdame für die Unterstützung in einem Jahr, dass sie nie vergessen werde. Emily Vanessa verlieh gar ihrer Hoffnung Ausdruck, vielleicht als „Große“ Prinzessin wiederzukommen.

Zum Auftakt der Proklamationssitzung hatte KG-Vorsitzender Martin Dinkelbach die Session offiziell im rot-weiß geschmückten Foyer eröffnet. Gemeinsam mit der Prinzengarde um Vizekommandanten Christian Unger hatte der Elferrat der KG um Sitzungspräsidenten Guido Selbach zu schmissigen Klängen die geschmückte Bühne erobert. Der Nachwuchs der Prinzengarde zeigte unter Trainerin Corinna Schilling sein Können. Auch das Tanz-Duo des Kinder- und Jugendkarneval der KG, Annalena und Antonia Dinkelbach, stellten einmal mehr ihr Tanztalent unter Beweis. Super nach Verabschiedung und Proklamation die Magics der Magic Dancers, die unter dem Motto „Bauer sucht Frau“ die Jecken im Saal tänzerisch eroberten. Da fehlte im Tanz selbst die fliegende Ente nicht.

Das Stadtsoldatenkorps Remagen um Kommandanten Marcel Möcking überzeugte im Anschluss mit schmissiger Musik und gekonntem Tanz, bei dem auch die amtierende Weinkönigin Dinah Seiny begeisterte. Den Saal musikalisch regelrecht aufgemischt hatten im Anschluss die Musiker des Panikorchesters um den „laufenden“ Stardirigenten Tommy Pieper.

Der ließ es sich denn auch nicht nehmen, sich lautstark seine Gedanken um den neu zu besetzenden Bürgermeisterposten zu machen. Nachdem die Paniker nun schon acht Mal den Schützenkönig gestellt hätten, leider noch nicht die Weinkönigin, wäre er sicher, dass der nächste Bürgermeister aus den Reihen der Paniker käme.

Bei der Prunksitzung im Januar werde er den Kandidaten der Paniker dem jecken Volk präsentieren, schmunzelte Pieper. Sehr schön auch der Besuch aus den Ortsteilen Oedingen und Oberwinter. Aus Oedingen eroberte die strahlende Kinderprinzessin Sarina I. Bungard den Saal mit Hofstaat und Rheinhöhenfunken, die ihren tollen Tanz präsentierten.

Aus Oberwinter ließ es sich die Hafengarde nicht nehmen, mit ihrem fantastischen neuen Sessionstanz den Remagener Karnevalistenkollegen aufzuwarten und einen glänzenden Schlusspunkt unter die Sessionseröffnung zu setzen. Die einzige Büttrednerin des Abends war Oberschwester Helga, alias Helga Schmitz aus Nettetal, gewesen. Sie hatte Männer, Frauen und die Tücken der Gesundheitsreform aufs Korn genommen. Bis in die Nacht wurde die gelungene Sessionseröffnung in Remagen gefeiert. AB

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Kommentare
juergen mueller:
Einblicke?Man ist begeistert von einer Technik,von der man keine Ahnung hat,weiß nicht,was SCR/AdBlue überhaupt bedeutet,dürfte sich auch nicht über Vor- u.Nachteile schlau gemacht haben u.bewertet dies noch damit,dass man auf einem guten Weg für die Umwelt sei.Es interessiert nicht,dass der entscheidende Parameter im SCR-Prozess die richtig dosierte Menge AdBlue (Trägermittel) u.die daraus gebildete NH3(Ammoniak)Konzentration ist.Wird mehr AdBlue bereitgestellt,kommt es zum sogen.NH3-Schlupf,es kommt zu einer Ammoniakgeruchsbelästigung.NH3 ist "giftig" u.führt bei höherer Konzentration zu Verätzungen von Auge,Atemwege u.Haut.Interessant auch,was das Rundumpaket einer Nachrüstung für 41 Busse umfasst u.kostet,bevor man sich über eine Abgasentgiftung freuen kann (oder auch nicht).Wahrheit kann teuer werden.Sich in der Frage UMWELT so zu verhalten zeugt von Interessenlosigkeit u.ist mehr als oberflächlich - unter dieser Voraussetzung ist der Bus noch das Beste auf dem Foto.
Uwe Klasen :
"Einsparmöglichkeiten für Seniorenhaushalte" ---- Die politisch Verantwortlichen und ihre unsoziale Entscheidungen die eher Klientel und Lobbyismus gesteuert wirken, diese Leute sollten die horrenden Steuern und Abgaben senken, dann hätten alle mehr Netto vom Brutto!
Uwe Klasen :
Nun ja, für diejenigen, die in dieser Gesellschaft gut Verdienen, lohnt sich der sogenannte Öko-Landbau (wie Herr Mueller richtigerweise bereits klarstellte)! Sie können sich die teuren Lebensmittel leisten. Leider wird es aber aber durch den sogenannten Ökolandbau für die in Zukunft zu erwartenden 10 Milliarden Menschen nicht genügend Lebensmittel geben. Die in Deutschland verpönte Grüne Gentechnik hilft dort schon heute weiter und nur diese kann für Milliarden von Menschen genügend Lebensmittel bereit stellen, nicht diese Öko Lifestyle-Produkte für einige wenige!
juergen mueller:
Das mit dem "auf was stolz zu sein" bedeutet noch lange nicht,dass hier alles positiv zu sehen ist,vor allem (Alarm),wenn die Politik der Meinung ist,etwas für gut zu befinden.Der ÖKO-Anbau hat eben nicht nur Gutes zu verzeichnen.Die ökologische Landwirtschaft verzichtet angeblich "weitgehend" auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln u.Mineraldünger (so sollte es sein - besser wäre noch,ganz darauf zu verzichten).Ökologisch wirtschaftende Betriebe importieren ihre Nährstoffe von "konventionellen" Betrieben,wie konventionelle Betriebe auch.In der ökologischen Landwirtschaft sind "Kupfer u.Schwefel" zugelassen.KUPFER weist aber eine höhere Ökotoxizität als viele Fungizide der konventionellen Landwirtschaft auf,besitzt die Wassergefährdungsklasse 2,ist "sehr giftig",hat in Gewässern (Grundwasser) längerfristig schädliche Wirkungen wie auch gesundheitliche beim Menschen (z.B.Leberschäden).Auch darauf kann Frau Höfken stolz sein,weil sie es nicht für erwähnenswert hält.
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