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Auf dem siebten Kinder- und Jugend-Kulturtag war viel los

Mit Kreativität für und von Kids

12.07.2018 - 16:54

Wachtberg-Züllighoven. Wo sonst nur Ziegen um den Biolandhof Hochgürtel meckern, erklang anlässlich des Kinder- und Jugend-Kulturtages fröhliches Kinderlachen. Dorothee und Alois Hochgürtel hatten dankenswerterweise wieder ihre zur „Kulturscheune“ umgewidmete Scheune in der unberührten Natur Züllighovens für die kleinen Künstler zur Verfügung gestellt.

Und hier gab es Kunst zum Sehen, Anfassen, Ausprobieren, Staunen, Basteln, Kreieren – kurz: Alles, was ein Kinderherz begehrt.


Selbst gemacht und zum Selbermachen


Nina Hartzheim aus Kürrighoven hat viele Interessen, was sie bereits seit einigen Jahren bei den Kinder- und Jugend-Kulturtagen bewiesen hat. So zieht sie mit ihrer Spiegelreflexkamera durch Wachtberg und schießt farbenfrohe Fotos von Blumen, Wiesen und sehenswerten Gebäuden. Diese konnten Besucher als Postkarten mit nach Hause nehmen, und es wundert gar nicht, dass Nina zum Ende des Tages fast keine Postkarten mehr hatte.

Bei Elena Jonietz aus Niederbachem, auch eine „Wiederholungstäterin“, herrschte großer Andrang auf die von ihr selbst genähten und gebastelten nützlichen Dinge für den Alltag oder auch einfach nur zur Dekoration. Flötenetuis und Schlampermäppchen aus Filz, genähte Schutzhüllen für Bücher, Schlüsselanhänger in kurz oder lang, Kerzenhalter, Postkarten und vieles mehr wechselten den Besitzer.

Warum sind die Erwachsenen immer so groß und die Kleinen so klein? Dieser Frage widmete sich das Familienzentrum „Drachenhöhle“ aus Niederbachem und ließ große und kleine Menschen mal die jeweils andere Sichtweise kennenlernen.

Besonders beliebt bei den Kindern waren Buttons. Von ihnen selbst gestaltet und von den Erzieherinnen der Kita KinderW.E.L.T. aus Villip gepresst, sind sie ganz besonders ausgefallen.


Experimente mit Sprudelgas


Am Stand der Kita „Die Fabelkinder“ aus Adendorf verwandelten sich Mädchen dank selbst gebastelter Kronen in zauberhafte Prinzessinnen, während die Jungs mit selbst gestalteten Schildern ihre Prinzessinnen vor bösen Drachen verteidigen konnten.

Gleich nebenan am Stand des Familienzentrums „Drachenfelser Ländchen“ aus Villip waren kleine Forscher voll in ihrem Element und experimentierten mit Wasser, Zauberfarben und – es war immer wieder ein Knall zu hören – mit Sprudelgas.


Viel Andrang bei den Graffiti


Sprayen, was die Dose hergibt, hieß es bei den Jugendkräften der Gemeinde Wachtberg und der evangelischen Kirchengemeinde Wachtberg. Hier herrschte schon fast Gedrängel, so viele Kinder wollten ihr eigenes Graffito mit nach Hause nehmen, denn wo darf man schon mal ganz ungestraft seine Fantasie an Graffiti auslassen? So viel Action macht hungrig und durstig. Greta Dockter, Tim Pietrusziak und Ella Lebrenz vom Wachtberger Jugendrat waren bestens vorbereitet und boten leckere Kuchen und knackige Würstchen an. Wahre Schlangen bildeten sich am Eiswagen von Familie Pitzke aus Berkum. Zum Basteln von „Kressehäusern“ hatten Angela und Marco Düster in ihre Kreativwerkstatt nach Arzdorf eingeladen. Unter Sonnenschirmen wurden die Kinder von vier bis zwölf Jahren zu kleinen Künstlern und erschufen so viele individuelle Kressekunstwerke. Die Künstlerkinder Jona und Lia Düster konnten die interessierten kleinen Besucher mit verschiedenen Gestaltungstechniken inspirieren.

Die fertigen Häuser und Figuren konnten direkt im Anschluss mit nach Hause genommen werden und mit den dazugehörigen Kressesamen besät werden. So wird sich jedes Kind innerhalb weniger Tage über einen kleinen grünen Vorgarten ihrer Häuser freuen, um die dort sprießende Kresse dann selber mähen, ernten und probieren zu können.


Kleine Künstler auf großer Bühne


Nach dem „Intrada“ der Niederbachemer Bogenflitzer, einer Gruppe junger Geigenvirtuosen der OGS Niederbachem, eröffnete der stellvertretende Bürgermeister Paul Lägel offiziell den Kinder- und Jugend-Kulturtag 2018 und zeigte sich begeistert von der kreativen Vielfalt der jungen Künstlerinnen und Künstler. Die von Dirigent Bernhard Zapp und der Geigerin Elisa Wittbrodt betreuten Bogenflitzer hatten nach Ankündigung von Friedrich Hinrichs nur „megatolle Lieder, die einfach nur Spaß machen“ mitgebracht und präsentierten ihren begeisterten Zuhörern die „Ode an die Freude“ und „Sascha liebt große Worte“.

Die „Glühwürmchen“ aus Niederbachem verzauberten mit ihrem afrikanischen Hühnertanz mit Trommelbegleitung das Publikum ebenso wie die „Kleinen Strolche“ aus Oberbachem mit ihrem Tanz nach „Hakuna Matata“. Und natürlich durften auch die Tanzmäuse aus der Tanzschule von Patricia von Düsterlho-Bauß nicht fehlen. Die fröhlichen Lieder der „Chor-Kids vom Ländchen“ mit ihrer Lehrerin Daniela Bügler setzten den musikalischen Schlusspunkt des rundherum schönen Kinder- und Jugend-Kulturtages.

Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

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Kommentare
Uwe Klasen :
Zitat Jörg Zschimmer: "...aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben..." --- Noch unterirdischer kann ein Mensch kaum Argumentieren. Die Vertreter, Befürworter und Anhänger der sogenannten Energiewende und des, angeblich durch den Menschen verursachten, Klimawandels agieren fast wie Sektierer, Gegenargumente werden Bestenfalls angehört aber Abgelehnt!
Jörg Zschimmer:
Im Gegensatz zur zum Beispiel Braunkohlesubvention, werden die genannten Vereine nicht subventioniert. Das CO2 zur Photosynthese wichtig ist, ist nur bis zu bestimmten Konzentrationen richtig, danach geh der Ertrag rabide zurück - aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben...
Uwe Klasen :
Die Subventionsabgreifer und unsozialen Energieverteurer diskutieren wohl darüber wie sie die Verbraucher noch mehr schröpfen können! P.S. Kohlenstoffdioxid ist elementar Wichtig für die Photosynthese!
Uwe Klasen :
Ein Termin an einem Wochenende wäre vielleicht von Vorteil gewesen, so sind Berufstätige Radfahrer im Nachteil und gerade deren Erfahrungen und Kenntnisse könnten zusätzliche Informationen erbringen.
juergen mueller:
Das weiss man längst,dass die Stadt auf Radfahrer nicht eingestellt ist u.sich als TOP-Stadt mit der höchsten Arbeitsdichte in Rhld-Pfalz,damit verbunden eine Verkehrsdichte,Tendenz steigend,die mit der vielgepriesenen Attraktivität u.einer positiven Wahrnehmung nicht mehr viel gemein hat ... u.das Ende der Gier nach noch mehr Arbeitsplätzen ist nicht abzusehen, im Gegenteil.Dafür muss ein Stadtteil wie RÜBENACH bluten unter der Last einer unzumutbaren Verkehrsdichte mit all ihren negativen Folgen,auch gesundheitliche u.einem Entzug von Freizeit-/Erholungswert durch Flächennachfrage zur weiteren Ansiedlung von Gewerbe u.Industrie.Die neue Pfaffendorfer Brücke wird "natürlich mit einem breiten Radweg ausgestattet?" Ja,weiss man ebenfalls - mit unzureichenden 30 cm!Dieser angelaufene Paradigmenwechsel (besonders wichtig gehaltene Entwicklungen,Umbrüche) hat sich damit spätestens erledigt.Die Politik hat halt die Macht Vertrautheit zu zerstören.
Olaf Erdmann:
Der sich rsant vollziehende Wandel in unserer Gesellschaft ist weder eine Laune noch Verlust von Pietät, sondern Teil des Gesamtgesellschaftslichen Veränderungsprozesses. Friedhöfe z.B. markieren für mich die unüberbrückbare Linie zwischen "Sein und Nichtsein", zwischen "Leben und Tod", zwischen "Zeit und Ewigkeit". Alle Menschen kennen diese Grenze, die das Leben vom Tod, die die Lebenden von den Toten trennt und deutlich unterscheidet. Ein offener Dialog in unserer Gesellschaft zu diesem Thema ist daher ein hohes GUT.
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