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Freiwilliges Soziales Jahr im Hospiz

Wo es um den Menschen geht

Der 18-jährige Alexander Seibert sieht seinen Dienst im Hospiz als etwas Besonderes an

06.12.2017 - 13:38

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Aus Unkel jeden Tag nach Bad Neuenahr zu kommen, ist nicht der nächste Weg. Schon gar nicht für Alexander Seibert, der erst kürzlich den Führerschein gemacht hat. Trotzdem legt der mittlerweile 18-Jährige die Strecke gern zurück, seit er Anfang September sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im stationären Hospiz im Ahrtal begonnen hat. Seine Mutter hat ihn auch auf die Stellenanzeige aufmerksam gemacht. „Dann habe ich mal im Hospiz angerufen, meine Unterlagen eingereicht und mich bei einem Gespräch persönlich vorgestellt“, sagt der gebürtige Bad Godesberger. Schließlich habe er nach dem Schulabschluss im vergangenen Jahr an der Berufsschule in Linz noch nicht so recht gewusst, was er machen solle.

Themen wie Tod und Sterben scheute er nicht, auch wenn er sich vorher damit noch nicht allzu sehr beschäftigt habe. „Aber das ist ein spannendes Thema, und die Arbeit im Hospiz ist nichts Alltägliches, sondern etwas Besonderes“, sagt Alexander Seibert. Mit dem Tod ist er vorher nur durch den Tod seiner Großmutter und vor ein paar Jahren auch seines Großvaters in Berührung gekommen. Man dürfe es sich auch nicht so vorstellen, dass es im Hospiz immer nur um den Tod gehe, sagt er. Im Gegenteil: „Es ist nicht negativ hier, sondern sehr positiv.“ Man teile traurige aber auch viele freudige Momente, und gerade das Team stehe sehr zusammen. „In einem Krankenhaus ist alles viel steriler, und alles ist auf die Krankheit bezogen. Hier geht es sehr viel mehr auch um den Menschen.“ Außerdem sei das Haus noch sehr neu und die Einrichtung modern.

Klar, dass seine Freunde oft nicht wissen, was ein Hospiz ist und dass manche viele Fragen haben, was er dort macht. „Morgens gehe ich erst mal in die Küche, koche Kaffee und bringe den Hospizgästen das Frühstück aufs Zimmer. Auch mittags frage ich, ob und was sie gerne essen möchten.“ Manchmal ergebe sich auch ein längeres Gespräch mit den Gästen. Pflegerische Tätigkeiten gehören nicht zu den Aufgaben des FSJlers, aber die Unterstützung des Hausmeisters bei handwerklichen Tätigkeiten, das Verstauen etwa von Wäsche- oder Lebensmittelanlieferungen, Getränkeservice und Aufräumen im zentralen Wohnzimmer des Hospizes, Tätigkeiten in den Außenanlagen oder die Vorbereitung von Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerten, Tagungen oder Feiern im Mehrzweckraum des Hauses. Er ist überall dort zur Stelle, wo er gebraucht wird und ein Gast oder Zugehöriger vielleicht einen Wunsch erfüllt haben möchte.

„Er ist für uns eine tolle Unterstützung und entlastet uns an vielen Stellen“, sagt Hospiz- und Pflegedienstleiterin Yasmin Brost. Das Tätigkeitsgebiet eines FSJlers im stationären Hospiz könne individuell nach Interessenlage der jungen Leute ausgestaltet werden, denn es gebe ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Bei allen Aufgaben werden die FSJler in das Hospizteam eingebunden, angeleitet und unterstützt. Ihr Freiwilligendienst beinhaltet auch mehrere Fortbildungswochen mit FSJlern anderer Einrichtungen innerhalb der Dienstzeit sowie ein monatliches Taschengeld, Sozial- und Krankenversicherung und Anspruch auf Urlaub.

Was Alexander Seibert nach Abschluss seines Freiwilligen Sozialen Jahres machen möchte, weiß er noch nicht genau, aber „auf jeden Fall was mit Menschen. Das ist einfach abwechslungsreicher, als irgendwo an der Kasse zu stehen oder Regale einzuräumen.“ Er bleibt voraussichtlich bis Ende August 2018 im Hospiz. Bewerbungen für seine Nachfolge nimmt das Hospiz, das entsprechend zertifiziert ist, aber bereits jetzt entgegen.

Interessenten für ein FSJ melden sich beim Hospiz im Ahrtal, Anna Louen, Dorotheenweg 6, Bad Neuenahr-Ahrweiler, E-Mail: anna.louen@hospizimahrtal.de. Infos unter Tel.: (0 26 41) 9 18 75 30, www.hospizimahrtal.de.

Pressemitteilung des

Hospizes im Ahrtal gGmbH

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Uwe Klasen:
Was machen eigentlich die Politikdarsteller und die sogenannten Aktivisten, wenn der aktuelle Klimawandel doch nicht menschengemacht ist? Die Beweislage dahingehend verdichtet sich zusehends!
Antje Schulz:
Wie wäre es, wenn die AfD Rheinland-Pfalz Herrn Bleck mal zu einem Kurs in Organisation, sowie Anstand und Benehmen schickt?
Stefan Knoll :
Angesichts der Tatsache, daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck seine Teilnahme an der Schulveranstaltung noch nicht einmal abgesagt hat, stellen sich folgende Fragen: 1. Hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck ein Organisationsproblem? 2. Hat es der AfD-Abgeordnete Bleck nicht nötig eine Veranstaltung in einer Schule zu besuchen? 3. Hat der AfD-Abgeordnete Bleck keine Lust auf eine Schulveranstaltung wie "70 Jahre Grundgesetz"?
Patrick Baum:
Die AfD Rheinland-Pfalz blamiert sich nahezu täglich aufs Neue. Daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck aus Altenkirchen die Veranstaltung in der Schule noch nicht einmal abgesagt hat, ist ein No-Go. Und dieser Herr Bleck wollte einmal Lehrer werden. Nach fast 20 Semestern Lehramtsstudium hat Herr Bleck die Universität ohne Abschluß verlassen. Zudem hätte Blecks Mitarbeiter Jan Strohe aus Nordhofen bei Selters die Veranstaltung absagen können. Strohe ist Kreisvorsitzender der AfD Westerwald und hat enge Kontakte zum extrem rechten Justin Cedric Salka aus Hachenburg.
Uwe Klasen:
Wenn Physik auf Wunschdenken trifft, gewinnt die Realität. So haben die Stromnetzbetreiber aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz bekannt gegeben, dass sie ab 2021 den Ladestrom an privaten Ladestationen beschränken (möchten), damit es zu Spitzenzeiten nicht zur Überlastung der Verteilernetze kommt.
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