Lokalsport | 02.07.2013

28. Rheinschwimmen der DLRG-Gruppe Unkel/Bad Honnef

Widrigen Temperaturen und hohem Rheinpegel getrotzt

260 Schwimmer gingen von der Linzer Fähre in den Fluss

Selbst die wenig sommerliche Witterung konnte den Rheinschimmern den Spaß am „Wellenbad“ nicht vermiesen. DL

Linz. Dicht gedrängt warteten die 260 Teilnehmer am 28. Rheinschwimmen der DLRG-Gruppe Unkel/Bad Honnef auf der Fähre Linz/Kripp am Samstagnachmittag mitten auf dem Rhein darauf, dass der Stadtbeigeordnete Johannes Hundrieser den Startschuss abfeuern würde. Schlappe 18 Grad betrug die Wassertemperatur und entsprach damit ziemlich genau der Lufttemperatur, ein Umstand, der neben dem Rheinpegel die im Vergleich mit den Vorjahren erheblich geringere Teilnehmerzahl erklärte. „Neoprenanzüge muss man aber auf jeden Fall angesichts der Entfernung gegen die drohende Unterkühlung tragen“, so ein Teilnehmer, der über diesen Schutz auch noch seinen Frack samt Zylinder angezogen hatten. „Bei dem traditionellen DRLG-Rheinschwimmen geht es ja auch nicht um Rekorde, sondern um den Spaß an dem Naturerlebnis, um den Ausblick aus der Froschperspektive und ums Ankommen“, so Einsatzleiter Stephan Halm im Hinblick auf diese und andere Verkleidungen. Ziel war ausnahmsweise nicht die Südspitze der Bad Honnefer Rheininsel. Die „Anlegestelle“ hatte das Orga-Team, Klaus-Peter Baum, Silke Esch und Uli Medenbach einige Meter weiter südlich, im Bereich an der Fähre festgelegt, da die Buhne angesichts des immer noch hohen Rheinpegels überflutet war. Entsprechend rau erwies sich denn auch die Strömung, als sich die Rheinschwimmer in die Wellen stürzten, die sie trotz Gegenwind schneller denn je Richtung Norden trieben. Wie in den Jahren zuvor mit dabei war wieder jede Menge Getier vom Flipper über Entchen bis hin zu Krokodilen und Schildkröten. Ganz Vorsichtige vertrauten da eher auf ihre Rettungsringe oder hatten zumindest Schaumstoff-Poolnudeln mitgenommen.

Dabei sicherten allein drei DRLG-Ortsgruppen mit zehn Strömungsrettern zusammen mit den Feuerwehren aus Linz, Unkel, Rhöndorf und Königswinter die elf Kilometer lange Strecke. Auch das THW aus Bad Honnef war im Einsatz ebenso wie die Wasserschutzpolizei. Und wer wegen Kälte das Rheinschwimmen abbrechen musste, war beim DRK um den Notfallmediziner Thomas Steitz in besten Händen. Als erster erreichte Oberkommissar Dirk Dehmer von der DLRG-Ortsgruppe Königswinter nach rund 90 Minuten das Ziel. Die größte Gruppe kam dieses Jahr mit 15 Rheinschwimmern aus Wuppertal. Diese wurde beim traditionellen Freibad-Fest auf der Insel ebenso von der stellvertretenden Bürgermeisterin Annette Stegger und von Unkels Stadtbürgermeister Gerhard Hausen geehrt wie Christian und Siegfried Kuzmicki, die aus der Hansestadt Hamburg an den Rhein gekommen waren und damit die weiteste Anreise auf sich genommen hatten.

Selbst die wenig sommerliche Witterung konnte den Rheinschimmern den Spaß am „Wellenbad“ nicht vermiesen. Foto: DL

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