Blaulicht | 27.06.2023, 08:15 Uhr

Der aggressive Unbekannte versuchte, in Richtung der geöffneten Beifahrerscheibe des Opfers zu stechen

Während der Fahrt: Drängler droht mit Messer

Symbolbild.  Foto: ROB
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Bonn. In den Nachmittagsstunden des 26.06.2023 kam es auf der Reuterstraße in Bonn-Poppelsdorf zu einem Aggressionsdelikt, das für einen Autofahrer ein Strafverfahren nach sich zieht: Gegen 14:50 Uhr war ein 21-jähriger Fahrer mit einer Beifahrerin auf der Reuterstraße von der Autobahn kommend in Richtung Reuterbrücke unterwegs. Aufgrund eines Rückstaus konnte er sein Fahrzeug auf dem linken der beiden Fahrstreifen nur sehr langsam fortbewegen.

Noch vor dem Einmündungsbereich zur Hausdorffstraße fiel ihm ein weißer BMW mit Münchner Kennzeichen auf, der hinter ihm fahrend sehr dicht auffuhr und die Hupe betätigte. Der Fahrer des BMW wechselte schließlich auf den rechten Fahrstreifen, fuhr neben den Wagen des 21-Jährigen und rief, dass dieser nach rechts fahren solle.

Als der 21-Jährige dieser Aufforderung nicht folgte, fuhr der Unbekannte erneut neben das Fahrzeug, nahm ein Messer in die Hand und versuchte in Richtung der geöffneten Beifahrerscheibe der Geschädigten zu stechen. Der 21-Jährige lenkte seinen Wagen daraufhin etwas nach links - es wurde niemand verletzt.

Der aggressive Autofahrer bog schließlich nach rechts in die Hausdorffstraße ab und hielt seinen Wagen dort an. Die Geschädigten setzten ihre Fahrt fort und erstatteten Anzeige bei der Polizei.

Bei dem Wagen des noch nicht festgestellten Fahrers handelt es sich um ein Mietfahrzeug. Zu dem Mann liegen derzeit folgende Beschreibungsmerkmale vor:

- 35-40 Jahre alt

- kurzes, schwarzes Haar, fast Glatze schwarzer Vollbart

Das zuständige Verkehrskommissariat 1 hat die weitergehenden Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung / des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr übernommen.

Zeugen, die Beobachtungen zu dem geschilderten Geschehen gemacht haben oder Angaben zur Identität / zum aktuellen Aufenthaltsort des beschriebenen Tatverdächtigen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228-150 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung der Polizei Bonn

Symbolbild. Foto: ROB

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