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Historisches Rathaus in Bad Ems wird mit Grubenwasser beheizt

„Das Projekt hat Modellcharakter“

Kosten und Kohlenstoffdioxid werden gespart

„Das Projekt hat Modellcharakter“

(v.l.) Josef Oster, Dr. Thomas Griese, Gisela Bertram Beigeordnete des Rhein-Lahn-Kreises, Nico Hickel – Klimaschutzmanager VG Bad Ems, Prof. Dr. Georg Wieber – Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz. Foto: MFU

06.02.2018 - 13:26

Bad Ems. Schon seit Jahrzehnten sprudelt 26 Grad warmes Wasser aus einem stillgelegten Bergwerksstollen in Bad Ems. Für seine Thermalquellen ist die Kurstadt weit über die Grenzen hinaus bestens bekannt. Bislang fließt unweit vom Rathaus mit 30 bis 35 Litern pro Sekunde das Thermalwasser in die Emsbach ab und verschwand ungenutzt.

Seit Dezember vergangenen Jahres wird das 2962 Quadratmeter große Rathaus in der Verbandsgemeinde Bad Ems bereits mit dieser Grubenwärme beheizt. Die offizielle Inbetriebnahme der ersten „Erdwärmeheizung“ für ein öffentliches Bestandsgebäude in Rheinland-Pfalz, fand am Samstag in einer Feierstunde im Sitzungssaal statt.

Rainer Lindner – Beauftragte Person der Verbandsgemeinde Bad Ems, begrüßte zahlreiche Gäste im Sitzungssaal. Seit 2006 beschäftigt sich die Verbandsgemeinde schon mit diesem Projekt. Professor Dr. Wieber (Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz), ist einer der geistigen Väter, der das Verfahren von Anfang an, gemeinsam mit dem früheren technischen Werkleiter der Verbandsgemeindewerke Michael Kornapp (Gründer der Idee und leider viel zu früh verstorben), begleitet hat.

„Was wäre eine gute Idee, wenn der Chef der Verwaltung, diese nicht mit Nachdruck unterstützt? So begrüße ich unseren damaligen Bürgermeister und heutiger Abgeordneter des Deutschen Bundestages, Josef Oster. Desweiteren Matthias Lammert (Landtag Rheinland-Pfalz), Gisela Bertram, Beigeordnete des Rhein-Lahn-Kreises, Dr. Thomas Griese – Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz und Michael Münch (Transferstelle Bingen TSB / igem) der von Anfang an das Projekt wissenschaftlich begleitet hat.“

Nach den Grußworten von Dr. Thomas Griese, Prof. Dr. Georg Wieber und Josef Oster, erhielten die Gäste sehr interessante Einblicke in die Projektvorstellung: „Regenerative Erdwärmenutzung zur Beheizung des Rathauses der Verbandsgemeinde Bad Ems“.

Warmwasserstrom aus dem Stadtstollen zur Beheizung des Rathauses will die Stadt künftig nutzen. Die Anlage funktioniert mit Thermalwasser aus dem Stadtstollen. Es wird erhitzt und dann in die Heizung eingespeist. Nach Angaben des Umweltministeriums ist das Rathaus das erste historische, öffentliche Gebäude in Rheinland-Pfalz, das Erdwärme einsetzt.

„Das Projekt hat Modellcharakter“, sagte Staatssekretär Thomas Griese (Grüne) bei der Inbetriebnahme. Die Stadt investierte 500.000 Euro in die Anlage. Die Hälfte des Geldes bekam sie als Zuschuss vom Land.

Die Landesregierung finanziert außerdem eine Studie, die die Nutzung von Grubenwärme untersuchen soll. „Es gibt in der Region viele stillgelegte Bergwerke mit warmem Grubenwasser. Hier schlummert noch viel Potenzial“, so Griese. Das Umweltministerium verweist zudem darauf, dass neben der dezentralen Stromproduktion die Wärmewende immer wichtiger werde für die Energiewende.


Weniger klimaschädliche Abgase


Klima-Manager Nico Hickel erläutert Vorzüge der Anlage und Ziele der Energiewende: „Damit können wir das Gebäude weit über 95 Prozent regenerativ und damit auch CO2-neutral beheizen.“ Die Stadt könne künftig etwa 300.000 Kilowattstunden an Gasenergie und 50 bis 60 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr einsparen. Die neue Heizung werde zudem die Stadtkasse entlasten. Man rechne mit Ersparnissen von 50.000 Euro pro Jahr, so Hickel.

Dr. Hans-Jürgen Sarholz (Museum Bad Ems) und Frank Girmann (Arbeitsgemeinschaft Bahnen und Bergbau e.V. Bad Ems), berichteten über Historische Bergbauvergangenheit der Stadt Bad Ems.

Mit der Industrialisierung im 18./19. Jahrhundert waren schließlich Metalle besonders gefragt. Nicht immer ging es reibungslos zwischen Bergbau und Badebetrieb zu: Man grub sich das Wasser ab, sorgte für dicke Rauchschwaden, und so schwelte der Dauerkonflikt zwischen den recht gegensätzlichen Wirtschaftszweigen. Im Stadtgebiet gut sichtbar sind z. B. der Stadtstollen, begonnen 1869, etwa 750 m lang und Hauptentwässerungsstollen des Bergwerks mit Zuflüssen von Thermalwasser sowie der Neuhoffnungsstollen, der 1858 begonnen wurde und die wichtigste Grube des Emser Blei- und Silberwerks mit 15 Tiefbausohlen darstellte (tiefster Schacht fast 900 m).


Heizen mit warmen Grubenwässern


Stefan Pohl (geo consult POHL) und Rolf Wilbert (Bernardi Ingenieure Koblenz), erläuterten die Herausforderung, die das Heizen mit Thermalwasser mit sich bringt. „Dieses System ist einzigartig. Wir haben es zum ersten Mal realisiert. Das Wasser hat eine Durchschnittstemperatur von 25 Grad Celsius und einen hohen Anteil an Mineralien, dies führt dazu, dass keine normalen Wärmetauscher in die Rösche, also die Wasser führende Rinne des Stadtstollens eingebaut werden konnten. Auch die Rohre wurden aus Kupfer und Edelstahl gewählt, da diese sich langsamer mit Ablagerungen zusetzen.

Das System hat einen geschlossenen Kreislauf, ist wartungsfrei und wenn die Leistung der Wärmetauscher (fünf wurden eingebaut) mit der Zeit verschlechtern sollte, kann die Anlage jederzeit in modularer Bauweise ergänzt werden.“

Während die Nutzung von warmem Wasser zum Heizen bei Neubauten mittlerweile etabliert sei, bestehe bei Altbauten in dieser Hinsicht noch Nachholbedarf, so Michael Münch (Transferstelle Bingen TSB / igem). Das Pilotprojekt soll deshalb nicht zuletzt beweisen, dass die Beheizung eines historischen Bestandsgebäudes mit Niedertemperatur möglich ist. „Thermalquellen mit großem Potenzial befinden sich oft dort, wo viele Altbauten sind“, sagte Münch. Und: „Längerfristig gesehen kann sich in puncto Geothermie in Bad Ems noch viel mehr tun als nur die Beheizung des Rathauses.“

Nach der Präsentation ging es zum Herzstück der Anlage. Dort konnte sich alles angeschaut werden. Ein „roter Buzzerknopf“ symbolisierte „Wasser marsch“ in der Heizungsanlage, der gemeinsam gedrückt wurde. „Hier kommt zum Tragen, was Bad Ems an Besonderheiten zu bieten hat. Eben nicht nur die Kur- Vergangenheit mit warmen Thermalwassern, sondern auch eine Bergbauvergangenheit und das diese warmen Bergbaugewässer jetzt genutzt werden, um das Rathaus zu beheizen, ist ganz wunderbar und bringt die Besonderheiten um Bad Ems zum Ausdruck“. So Josef Oster.

Bad Ems setzt damit einen „Leuchtturm“, theoretisch könnten noch weitere Häuser von dem Stollenwasser profitieren.

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Maikundgebung mit viel Herz

RAMON:
Die Kunstgalerie Raber, mittlerweile der würdige 'Salon' des DGB Bendorf, war proppenvoll. Manfred Pohlmann trug wunderbare Folk-Songs und Arbeiterlieder vor. Bürgermeister Kessler sprach im Grußwort anerkennend zum Klassen-kompromiss und Festredner/Referent Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales RLP, hielt ein sehr bemerkenswertes sozialpolitisches Referat. Entfernt davon ein Revolutionär zu sein, zeigte er gleichwohl sachlich, ruhig - aber unmissverständlich auf, dass die geltende "Hartz IV"-Gesetzgebung eine tatsächlich menschenwürdige Existenz nicht erlaube! Dies gelte auch und insbesondere für die Bildungs-teilhabe von Kindern und Jugendlichen. "Hartz IV" muss also menschenwürdig ausgestaltet werden. U.a. lobte Placzek zurecht das Rheinland-Pfälzische, grundsätzlich beitragsfreie, Kindertagesstätten-System seit 2010, welches eine Vorreiter-rolle für frühkindliche Bildung inne hat. Referent: sehr gut! Am Schluss: 'Brüder zur Sonne zur Freiheit' - Sehr Schön!
juergen mueller:
Unser Tierschutzgesetz,u.das weiß Frau Klöckner ganz genau,ist nur sehr allgemein gehalten u.bietet kaum Freiraum,Nutztierhalter bei schlechter,nicht artgerechter Haltung zu belangen.Es ist zudem eingeengt durch Bürokratismus in Form von "für wieviele Tierarten,Haltungsformen,Leitlinien,Vorgaben,Verordnungen,Gesetze,Gutachten etc.Veterinärämter als Beschützergaranten - auch diese sind an Bürokratismus gebunden u.reagieren oft zu schwerfällig,von unserer Politik abgesehen,die oft bereits an der Frage der Haltungsform im Sinne einer artgemäßen Tierhaltung scheitert u.ob diese tierschutzkonform ist.Es wird vieles zer- bzw.totgeredet,Gesetze erlassen,die rechtliche MINDESTanforderungen legitimieren,d.h.,um sich selbst abzusichern.Das Problem z.B. der Massentierhaltung (bei uns) aufgrund der steigenden Nachfrage nach Fleisch beantwortet unsere Politik mit TIERSCHUTZLABEL,feiert sich auch noch selbst,anstatt auch hier ihre wirtschaftliche Abhängigkeit u.Angst davor einzugestehen.
juergen mueller:
Auch ein Problem,das Frau Julia KLÖCKNER nicht erkennt,es aber zur alleinigen Aufgabe (auch IHRER) des Staates macht,nämlich die Einhaltung einer Kontrolle des (eines unzulänglichen,im GG nicht festgelegten) TIERSCHUTZES,wozu dieser allerdings überhaupt nicht in der Lage ist.Frau Klöckner irrt gewaltig,wenn sie PETA als STALLPOLIZEI abstempelt,eine Tierrechtsorganisation,die mehr für den Tierschutz bewirkt,als das,wozu unser Staat jemals in der Lage sein wird.Die Aufdeckung von Verstößen gegen das TierSchG im Hinblick auf die Nutztierhaltung macht es bei Bedarf erforderlich,sich Zugang ohne Einwilligung der Nutztierhalter zu den Haltungen zu machen,da dieser zumeist,aus verständlichen Gründen,von diesen verweigert wird.WER NICHTS zu VERBERGEN hat,muss einen Zutritt erlauben.Die Kritik von Frau Klöckner ist an die falsche u. sollte an die eigene Adresse gerichtet sein,die in Sachen TIERSCHUTZ nur durch wenig Entscheidungsfreudigkeit auffällt,da die Drecksarbeit ja andere für sie machen.
juergen mueller:
Steuern sprudeln - 2017 = ca. 734 Milliarden - bis 2022 werden 889 Milliarden "erwartet".Und da wird in z.b.Niedersachsen gejammert,wenn Wolfsrisse entschädigt,Herdenschutzmaßnahmen gefördert werden als Peanuts gegenüber der Verschwendungssucht unserer Politik,die sich meist schon im voraus damit beschäftigt,wo u.wofür man das ihnen anvertraute Steuergeld ausgeben kann wie z.b.für aus dem Ruder laufende Baumaßnahmen (BER,Stuttgart 21,Elphi,Unsummen in`s Ausland verschenkt,die wie Wasser im Sand versickern u.nicht vergessend ihre eigene, pünktlich fällig werdende Diätenerhöhung).Dagegen darf eine Problemlösung wie (noch) der Wolf am Besten nichts kosten,der sowieso unerwünscht ist u.dem man am Liebsten seine Daseinsberechtigung ganz nehmen würde,was noch niemand offen ausgeplaudert hat.Deutschland jammert mal wieder auf höchstem Niveau u.das Schlimme daran ist,dass das bereits schon zur Normalität gehört - nur will es keiner wissen.Der Wolf stört da nur - die Politik aber auch!
Uwe Klasen:
Das entgegen treten gegenüber undemokratischen Kräften ist grundsätzlich Richtig! Aber, vielleicht, war dies eine sogenannte "False Flag" Aktion der Antifa oder ähnlicher Gruppierungen, welche in vielen Fällen sich für solche Schmierereien Verantwortlich zeigen. Der Antifa und dem damit einhergehenden Sozialismus muss mit aller Entschiedenheit entgegengetreten werden! Wohin der Sozialismus führt - haben die 1920ziger bis heute - in Europa, China, Kambodscha, Kuba und Venezuela gezeigt: In die Rechtlosigkeit, ins Chaos, in den Untergang. Mord, Tod, Folter, Menschenrechtsverletzungen jeglicher Art waren und sind an der Tagesordnung. Dieser Ungeist muss für alle Zeit geächtet werden.Widerstand gegen diesen Ungeist ist unbedingte Demokratenpflicht!
K. Schmitz, Neuwied:
In der Kernaussage gut, in der Machart aber doch leider etwas fragwürdig: Wollten sich die anderen Fraktionen bzw. Stadtratsmitglieder nicht daran beteiligen, oder hat man sie womöglich erst gar nicht danach gefragt? Wenn man sich als ">demokratische< Fraktionen im Stadtrat" bezeichnet, suggertiert man damit ja letztenendes, dass das die anderen Fraktionen eben nicht sind - das wäre gegenüber der einen Fraktion, die man eh gerne politisch so brandmarkt, schon eine Frechheit, im Neuwieder Stadtrat gibt es aber ja noch mehrere Mitglieder, die von dieser "gemeinsamen Erklärung" nicht eingeschlossen sind. Also: Wollten die nicht, oder durften sie nicht?
Helmut Gelhardt:
Es ist gut, dass demokratische Fraktionen im Stadtrat von Neuwied (CDU / SPD / Bündnis 90/Die Grünen / Die Linke) diese Presseerklärung gegen den faschistischen, menschenverachtenden Ungeist in die Welt gesetzt haben.Diese Parteien suhlen sich in der Regel nicht in Harmonie. Das müssen und sollen sie auch nicht. Denn sie vertreten unterschiedliche Weltanschauungen (was einer vernunftgeleiteten Zusammenarbeit in Sachfragen nicht im Wege stehen sollte). Diese Parteien haben gleichwohl erkannt, dass dem Faschismus mit aller Entschiedenheit gemeinsam entgegengetreten werden muss! Wohin der Faschismus führt - haben die 1920ziger bis 1970ziger Jahre in Europa in Deutschland (unüberbietbar!), Italien, Spanien, Portugal, Kroatien gezeigt: In die Rechtlosigkeit, ins Chaos, in den Untergang. Mord, Tod, Folter, Menschenrechtsverletzungen jeglicher Art waren an der Tagesordnung. Dieser Ungeist muss für alle Zeit geächtet werden.Widerstand gegen diesen Ungeist ist unbedingte Demokratenpflicht!
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