50-jähriges Dienstjubiläum in der VG Brohltal

Gaby Wulff feierte mit ihren Kolleginnen und Kollegen

Gaby Wulff feierte mit
ihren Kolleginnen und Kollegen

Im Jahr 1969 begann Gaby Wulff ihre Ausbildung zur Verwaltungsangestellten. Nun feierte sie mit Kolleginnen und Kollegen sowie Vertretern des Personalrates ein besonders seltenes Dienstjubiläum.Foto: privat

13.08.2019 - 10:00

Niederzissen. Gaby Wulff aus Hain feierte dieser Tage ihr 50. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal. Kolleginnen und Kollegen sowie die Vertreter des Personalrates gratulierten der Jubilarin in einer kleinen Feierstunde zu dem besonders seltenen Dienstjubiläum. Dies kann man nur erreichen, wenn man in jungen Jahren mit der beruflichen Laufbahn startet. Und so begann Gaby Wulff bereits im Alter von nur 14 Jahren am 1. August 1969 bei der damaligen Amtsverwaltung Kempenich ihre Ausbildung als Verwaltungsangestellte.

Sie ist damit die letzte Mitarbeiterin im Rathaus, die noch von einer Amtsverwaltung eingestellt wurde. Denn es stand in dieser Zeit die große Kommunalreform in Rheinland-Pfalz an. Die Verbandsgemeinde Brohltal gründete sich im Jahr 1970 aus den drei Amtsverwaltungen Burgbrohl, Kempenich und Niederzissen. Gaby Wulff wurde anschließend in das Dienstverhältnis bei der Verbandsgemeindeverwaltung übernommen. „Fünfzig Jahre ist Gaby Wulff bei einem Arbeitgeber geblieben, dies ist heute nur noch sehr selten anzutreffen. Dies ist ein Zeichen, dass von beiden Seiten die Chemie gut passt“, so Bürgermeister Johannes Bell in der Feierstunde. Nach ihrer Ausbildung legte die Jubilarin im Jahr 1974 die erste und im Jahr 1994 die zweite Prüfung zur Verwaltungsfachwirtin mit Erfolg ab. Seit dem Jahr 1978 ist Gaby Wulff für den Bereich Liegenschaften und Gebäudemanagement zuständig. Bis zum Jahr 2002 gehörten die Bereiche Forsten und Friedhofsverwaltung mit dazu. Im Fachbereich „Bauen, Wohnen, Umwelt“ werden von ihr alle Verträge der Verbandsgemeinde, der Ortsgemeinden sowie der Verbände im Bereich der Liegenschaften und des Gebäudemanagements vorbereitet und auf den Weg gebracht. Hinzu kommen die Verhandlungen über die Vergabe der Stromkonzessionen mit den Energieträgern. Eine besondere, aktuelle Herausforderung hat Gaby Wulff mit den Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs „Bauen, Wohnen, Umwelt“ derzeit, denn es werden in fast allen Ortsgemeinden des Brohltals neue Baugebiete ausgewiesen.

Eine Änderung im Baugesetzbuch ermöglicht ein schnelleres Verfahren, welches in der Verbandsgemeinde Brohltal stark angenommen wird. Von Gaby Wulff werden die Grundstücksverhandlungen federführend geführt und für den Notar zum Vertragsabschluss vorbereitet. „Das umfangreiche Sachgebiet wird von der Jubilarin mit großem Fachwissen und Verhandlungsgeschick hervorragend geführt. Bei den Ortsbürgermeistern und Kollegen ist Gaby Wulff eine äußerst anerkannte Mitarbeiterin. Auf ihren fachlichen Rat und ihren umfangreichen Erfahrungsschatz kann man sich jederzeit verlassen“, so Johannes Bell in der Feierstunde. Gaby Wulff engagierte sich zudem 31 Jahre von 1974 bis 2005 im Personalrat. Das Amt der Personalratsvorsitzenden übernahm sie 28 Jahre lang. In dieser Position vertrat sie sehr engagiert die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen; die Tätigkeit unterstreicht auch ihre Hilfsbereitschaft. Anfang des nächsten Jahres geht Gaby Wulff in den verdienten Ruhestand. Bis dahin wird sie ihre Nachfolgerin Stefanie Kriechel bestens einarbeiten.

Bürgermeister Johannes Bell hob mit Büroleiter Armin Seiwert, dem aktuellen Fachbereichsleiter Rainer Dommermuth und dem im Ruhestand befindlichen Hubertus Reuter die jahrzehntelange hervorragende Arbeit in der Verwaltung hervor und freute sich über die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Pressemitteilung der

Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal

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Kommentare
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.
Michael Friscg:
@Antje Schulz: Die Forderung nach einer Maskenpflicht stammt von Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt war sie durchaus berechtigt. Und vor allem war sie auf professionelle Masken bezogen. Das, was die meisten Leute jetzt benutzen, wird auch von Experten als wenig bis gar nicht hilfreich bezeichnet. Heute sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer:https://www.welt.de/vermischtes/article218369132/Corona-Aerztepraesident-zweifelt-an-Alltagsmasken-Kritik-von-Lauterbach. (Link von der Redaktion entfernt) Hinzu kommt, dass das Tragen im Unterricht noch einmal eine ganz andere Frage ist. Denn es ist eine enorme Belastung für unsere Kinder, stundenlang mit einer Maske in der Schule sitzen zu müssen, obwohl nachgewiesen ist, dass die Schulen keine Infektionstreiber sind. Das grenzt an Körperverletzung! Den Widerspruch, den Sie zu konstruieren versuchen, gibt es jedenfalls definitiv nicht!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
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