Nach sieben Jahren Vorbereitungszeit erfolgte der Spatenstich in Odendorf

Nördlicher Teil des Bahnhofsumfeldes erhält „Park & Ride“-Platz

103 Pkw-Stellplätze sowie vier Behindertenparkplätze sind vorgesehen - Für Radfahrer gibt es 52 Fahrradbügel und neun abschließbare Boxen

Nördlicher Teil des Bahnhofsumfeldes
erhält „Park & Ride“-Platz

Schwungvoller Spatenstich für den Ausbau des nördlichen Teils des Odendorfer Bahnhofsumfeldes. Foto: JOST

01.06.2016 - 12:11

Odendorf. „Es war ein langer Weg bis zum heutigen Tag“, freute sich Swisttals Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner (CDU) darüber, dass nach sieben Jahren Vorbereitungszeit der Spatenstich für den Ausbau des nördlichen Teils des Odendorfer Bahnhofsumfeldes gemacht werden konnte. Damit begannen zugleich die Bauarbeiten für die Herstellung der „Park & Ride“- sowie der „Bike & Ride“-Anlage am Bahnhof Odendorf. Erfreulicherweise werde die 730.000 Euro teure Maßnahme vom Nahverkehr Rheinland mit einem Zuschuss von 500.000 Euro gefördert, so Kalkbrenner, „denn allein hätte die Gemeinde das niemals stemmen können.“ Für Pendler, die mit dem Auto zum Bahnhof Odendorf kommen, entstehen voraussichtlich bis Ende des Jahres auf der nördlichen, Richtung Gewerbepark gelegenen Seite des Bahnhofsgeländes 103 Pkw-Stellplätze sowie vier Behindertenparkplätze auf zwei Teilflächen links und rechts der neuen Unterführung. Für die Fahrradfahrer ist eine Anlage mit 52 Fahrradbügeln und neun abschließbaren Fahrradboxen geplant.

„Der Umbau des Bahnhofsumfeldes kommt vor allem den Nutzern des Öffentlichen Personennahverkehrs zugute“, so Kalkbrenner. „Die neu geschaffenen Parkplätze und Fahrradstellplätze sind eine Verbesserung für unsere Bürger und für die Besucher Swisttals.“ Gleichzeitig steigere dies die Attraktivität der Gemeinde als Wohnstandort. Da alle Prognosen von einem anderen Bevölkerungswachstum bis mindestens 2040 ausgingen, sei eine gute Anbindung an den ÖPNV bei der Wahl des Wohnortes wichtig, um Arbeitsstätten und Schulen zu erreichen, wusste die Bürgermeisterin.

Bereits Ende 2014 hatte die Deutsche Bahn AG den Bau einer Personenunterführung abgeschlossen und damit eine direkte fußläufige Anbindung des Gewerbeparks Odendorf und des Neubaugebietes „Rücklage Essiger Straße“ an den Bahnhof und seine beiden Bahnsteige geschaffen. Die tragen übrigens die Nummern 2 und 3, weil das nicht mehr vorhandene Verladegleis einst die Nummer 1 getragen habe, erinnerte sich Ortsvorsteherin Elisabeth Kümpel.


„Es war schon eine große Herausforderung“


Die Voraussetzungen für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes sei durch eine Kooperationsvereinbarung der Gemeinde mit der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft geschaffen worden. Darauf aufbauend, wurde eine städtebauliche Rahmenplanung und der Bebauungsplan „Bahnhofsumfeld Odendorf“ erarbeitet, blickte Kalkbrenner zurück. Um das Vorhaben zu ermöglichen, hatte der Gemeinderat bereits im Februar 2013 eine Änderung des Flächennutzungsplanes beschlossen. „Es war schon eine große Herausforderung für die ehrenamtlich tätigen Rats-und Ausschussmitglieder, so ein großes und komplexes Thema über so viele Jahre zu begleiten“, lobte sie alle, die an der Entscheidung beteiligt waren.


Arbeiten zur Neugestaltung des südlichen Teils beginnen voraussichtlich 2018/2019


Während der Bauarbeiten soll der bereits vorhandene Parkplatz südlich der Bahngleise, neben dem ehemaligen Odendorfer Bahnhof, weiterhin zur Verfügung stehen. Man wolle die Fehler von Rheinbach nicht wiederholen, so Ratsmitglied Ernst Ostermann (SPD), „denn wir brauchen auch während der Bauphase ausreichend Parkplätze.“ Erst nach Ende der Bauarbeiten soll dann mit der Neugestaltung des südlichen Teils des Bahnhofsumfeldes begonnen werden. Voraussichtlich 2018/2019 sollen hier die Arbeiten beginnen. Zudem versprach Jasminka Zigic vom Bahnhofsmanagement Bonn der DB Station& Service AG, zu prüfen, ob auf der Nordseite der Gleise ein zweiter Fahrkartenautomat aufgestellt werden könne, wie das einige Kommunalpolitiker bei der Spatenstichfeier gewünscht hatten.

JOST

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Kommentare

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
Gabriele Friedrich:
[ ...] Der Volksbund [ Zitat ] Da streicht und verbietet die Regierung alles was mit "Volk" zu tun hat. In NRW heisst es auch nicht mehr " im Namen des Volkes, sondern "im Namen des Landes (NRW) und dann haben wir aber noch einen "Volksbund" hier und andere "Bünde" sonstwo... Meine Mutter hat Zeitlebens für die Kriegsgräber gespendet, als Kind war ich mit meiner Großmutter immer in Mayen an den Gräbern, wo ja auch oft eben nur der Stein liegt und man gar nicht weiß wo die Soldaten geblieben sind oder nur "wo" sie gefallen sind. Ehrlich gesagt, ich finde ein Denkmal reicht aus, der Kult der Kriegsgräber passt nicht mehr in diese Zeit. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Ich persönlich spende für gar nichts mehr. Mir spendet auch niemand etwas, bei den Lebenden seht "ihr" alle weg.
Antje Schulz:
Also, der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Michael Frisch hat auf der offiziellen Homepage der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von einer überfälligen Maskenpflicht geschrieben. Jetzt schreibt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Jan Bollinger hier in dieser Pressemitteilung, daß eine Maskenpflicht nicht sinnvoll ist. Bei der AfD Rheinland-Pfalz weiß anscheinend die linke Hand nicht, was die rechte Hand schreibt.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
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