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Ellscheids Trainer Niklas Wagner hatte seine Entscheidung für den Spieler des Tages schnell getroffen

Der beste Mann blieb ohne Tor

Marcel Berg von der SG Eintracht Mendig/Bell war aber an fast jeder gefährlichen Situation beteiligt

19.08.2019 - 19:30

Mendig. Der Spieler des Tages war schnell gefunden, zumindest aus der Sicht des Gästetrainers. „Marcel Berg ist ein Ausnahmekönner, sicherlich einer der besten Spieler in der Rheinlandliga“, lobte Niklas Wagner, der verantwortliche Mann beim Fußball-Rheinlandligisten SG Ellscheid, nach der 1:7 (0:3)-Klatsche an der Brauerstraße. „In der vergangenen Saison hat er uns schon große Probleme bereitet. Ich gehe davon aus, dass das auch in der Zukunft immer wieder der Fall sein wird.“

Mitte April dieses Jahres hatte sich der inzwischen 31-jährige Berg am damaligen 28. Spieltag beim 4:0 (0:0) über die SG Ellscheid zweimal in die Torjägerliste eintragen können, an diesem Sonntag ging der Allrounder, der auf nahezu jeder Position einsetzbar ist, allerdings leer aus. Die 1,85 Meter große Offensivkraft, die nach dem Weggang von Joachim Akwapay zum Ahrweiler BC im 4-4-2-System von Spielertrainer Kodai Stalph häufig als zweite Sturmspitze neben Lars Bohm aufgeboten wird, war allerdings an fast jeder gefährlichen Aktion beteiligt.


Kein persönliches Erfolgserlebnis


Beispiele gefällig? In der zehnten Minute holte er gegen Thomas Schweisel einen Foulelfmeter heraus, den Kapitän Florian Schlich allerdings neben das Tor setzen sollte. Die Treffer zum 2:0 durch Mustafa Madanoglu (15.) und zum 3:0 durch Björn Gilles (30.) vor der Pause bereitete er ebenso mustergültig und uneigensinnig vor wie im zweiten Abschnitt das Tor zum 4:0 (55.) durch seinen kongenialen Sturmpartner Bohm, der an Bergs Seite immer mehr reift.

Dass er kein persönliches Erfolgserlebnis feiern konnte, hatte sich Berg im Endeffekt selbst zuzuschreiben. Als er eine Minute vor der Pause allein vor dem Ellscheider Schlussmann Daniel Neisius auftauchte, wäre alles andere als ein Lupfer (der zudem noch hoch über das Tor ging) die bessere Lösung gewesen. Nach genau einer Stunde zielte er nach einer gefühlvollen Bohm-Flanke mit dem Kopf zu genau und setzte das Spielgerät wenige Zentimeter neben den linken Pfosten. Da musste selbst Berg seine Hände vors Gesicht schlagen.


Endgültig in Mendig angekommen


Als ihn Co-Trainer Bernd Pauly in der 77. Minute vom Platz nahm und Nachwuchsspieler Mats Weiler für den Routinier aufs Feld schickte, applaudierten nahezu alle der 200 Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz, selbst die Ellscheider Anhänger zollten ihm Respekt. In der Jugend der Spvgg Wirges wurde er groß, anschließend hat der pfeilschnelle Berg das Trikot vieler renommierter Vereine im Fußballverband Rheinland (TuS Rot-Weiß Koblenz, SG 2000 Mülheim-Kärlich, FV Engers) getragen. Dass er sich nicht immer durchsetzen konnte, war auch seiner Verletzungsanfälligkeit geschuldet. In Mendig scheint er nun endgültig angekommen sein.

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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