Saisonstart der SVW-Juniorinnen und -Junioren: Engpass Trainer

Erster Spieltag mit Licht und Schatten

Auch die Nachwuchskicker des SV Wachtberg haben ihre ersten Spiele der neuen Saison absolviert - Mitgliederentwicklung würde zusätzliche Mannschaften ermöglichen, doch dafür fehlt es an TrainerInnen

Erster Spieltag mit Licht und Schatten

Die U13 (D-Junioren), trainiert von Marvin Fongphaiboon – eins der beiden Teams, bei denen der SV Wachtberg eine zweite Mannschaft melden könnte, wenn ein zusätzlicher Trainer zur Verfügung stehen würde. Quelle: SV Wachtberg

15.09.2020 - 15:36

Wachtberg-Berkum. Das erste Meisterschaftswochenende der Juniorinnen und Junioren ist absolviert. Die Teams des SV Wachtberg konnten dabei schon das ein oder andere Erfolgserlebnis sammeln, sowohl die U17 (B-Junioren) als auch die U13 (D-Junioren) fuhren direkt die ersten Siege ein. Beide Mannschaften drehten dabei Rückstände zur Halbzeit noch um. Die von Engin Misir und Vanessa Krämer trainierte U17 gewann gegen Rot-Weiß Merl mit 3:1, die U13 mit Trainer Marvin Fongphaiboon schlug Preußen Bonn mit 3:2.

Weniger erfolgreich war die U11, die es direkt am ersten Spieltag mit dem Gruppenfavoriten SC Rheinbach zu tun bekam. Nach einer kämpferisch tollen ersten Halbzeit lag das Team von Maximilian Engels und Lukas Roos nur mit 0:2 hinten, doch mit nachlassender Kraft konnten die Gäste ihre Überlegenheit ausspielen. Am Ende stand ein 0:10, das dennoch Hoffnung für die kommenden Spiele macht.

Für die neugebildeten U17-Juniorinnen hieß der erste Gegner BSV Roleber. Da Hans Sarholz auch auf viele Mädchen der U15-Jahrgänge bauen muss, war er nach dem Spiel mit dem Auftreten „seiner“ jungen Damen voll zufrieden – Endstand 0:6. Deutlich knapper fiel das Ergebnis der U13-Juniorinnen aus. Das Trainergespann Frank Sanné und Christian Görtz sahen eine 2:3-Niederlage ihres Teams bei den Sportfreunden Ippendorf.

Außerdem traten die U9 (gegen den SV Niederbachem) und die U8 (beim FC Godesberg) in den Fairplay-Ligen der F-Junioren an. Entsprechend der Kreisvorgaben werden hier keine Ergebnisse veröffentlicht.


TrainerInnen dringend gesucht


Derzeit hat der SV Wachtberg acht Mannschaften im Junioren-/Juniorinnenspielbetrieb gemeldet. Während der Saisonvorbereitung kamen aber in einigen Teams Neuzugänge hinzu, sodass jetzt Nachmeldungen möglich wären – doch es gibt ein Problem: Zu wenig TrainerInnen.

Vorstandsmitgliede Helmut Born lobt das Team hinter den Teams: „Unsere Trainerinnen und Trainer machen jede Woche einen hervorragenden Job, dies zeigt der Zuwachs an Spielerinnen und Spielern seit der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs.“ Doch die Grenze des Zumutbaren kann schnell überschritten werden.

Jugendleiter Marcel Bachem dazu: „Vor allem bei den D- und E-Junioren, also der U13 und U11, haben wir zurzeit eigentlich zu viele Spieler für eine Mannschaft.“ Abhilfe würde einzig das Bilden eines zweiten Teams schaffen, doch dafür braucht es Trainer. „Wenn sich einer oder mehreren finden, die hier mit einsteigen, können wir sofort eine U12 und eine U10 nachmelden und weiter Spieler aufnehmen.“

Bachem selbst ist seit dreizehn Jahren als Jugendtrainer für den SVW tätig und kennt die Tücken dieser Aufgabe: „Es kostet Zeit, nicht nur die Trainings- und Spielzeit, sondern auch die Vor- und Nachbereitung der Trainingseinheiten. Dazu die Organisation von Testspielen und Turnierteilnahmen. Am besten funktioniert das in einem Team.“ Beispielhaft sei die Konstellation bei der U17. Neben dem Trainergespann Engin Misir und Vanessa Krämer kümmert sich Inna Grasmück um alles neben dem Platz. „So nimmt man den Trainern viel ab, sodass diese sich auf die Arbeit auf dem Platz konzentrieren können.“ Dieses Modell strebt der SVW für alle Mannschaften an.

Einen Aufnahmestopp gibt es derzeit für keinen Jahrgang, egal ob Junge oder Mädchen. Jugendleiter Marcel Bachem: „Zunächst darf jedes Mädchen und jeder Junge gerne zur Probe in unseren Mannschaften trainieren. Wir arbeiten daran, die offenen Trainerpositionen kurzfristig zu besetzen und so für Spielmöglichkeiten zu sorgen.“

Für die Zukunft wünschen sich die Verantwortlichen vom SVW vor allem eins. Fußball-Abteilungsleiter Bernd Knauf: „Jedes Kind, dass bei uns Fußball spielen möchte, soll auch die Gelegenheit dazu bekommen.“ Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, braucht es Ausdauer, Fleiß und viele Menschen, denen die Stars von morgen am Herzen liegen.


Offene Trainerpositionen beim SV Wachtberg


TrainerIn U13/U12 mit Spielverantwortung für die nachzumeldende U12. TrainerIn U11/U10 mit Spielverantwortung für die nachzumeldende U11. TrainerIn U9/U8 mit Spielverantwortung für einen der Jahrgänge. Co-TrainerInnen und BetreuerInnen in vielen Jahrgängen.

Ansprechpartner für TrainerInnen und SpielerInnen ist Jugendleiter Marcel Bachem, Tel. (01 63) 2 99 07 09 oder per E-Mail: jugendleiter@sv-wachtberg.de.

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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