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HSG Römerwall – erste Herrenmannschaft

Hart erkämpfter Auswärtssieg beim Tabellenzweiten

TuS Horchheim – HSG Römerwall 23:25 (12:12)

06.03.2018 - 09:26

Bad Hönningen/Rheinbrohl. Die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall reiste als Tabellenführer der Verbandsliga Ost zum Spitzenspiel beim Tabellenzweiten TuS Horchheim. Die Ausgangslage war eindeutig: Durch einen Auswärtssieg könnte die HSG ihren Vorsprung auf sechs Punkte ausbauen, bei einer Niederlage wäre die TuS Horchheim hingegen wieder auf Tuchfühlung. Die Mannschaft von Spielertrainer Tim Binnes wurde von rund 50 HSG-Fans begleitet, die kräftig anfeuerten und hauptverantwortlich für die gute Stimmung in der Sporthalle in Koblenz-Asterstein waren.

Das Spiel gestaltete sich von Beginn an äußerst ausgeglichen. Die Abwehrreihen und die Torhühter auf beiden Reihen dominierten das Geschehen. Dem Römerwaller Angriffsspiel fehlte unterdessen in einigen Situationen die Struktur, mehrfach führten falsche Entscheidungen und Fehlwürfe zu Ballverlusten. Da jedoch die Defensivarbeit bei der HSG gewohnt gut funktionierte, war im Verlauf der ersten Hälfte keine der beiden Mannschaften in der Lage, sich einen nennenswerten Vorsprung zu erarbeiten. Bei einem Stand von 12:12 ging es nach 30 Minuten in die Kabinen.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit, die in den vergangenen Spielen häufig die stärkste Phase der Mannschaft vom Römerwall gewesen waren, gehörten dieses Mal den Gastgebern aus Koblenz, die mit 14:12 und damit erstmals in der Partie mit zwei Treffern in Führung gingen. Anschließend kämpfte sich auch das Team um Kapitän Christoph Fritzen wieder in die Partie und glich zum 14:14 aus. Bis zur 50. Spielminute stand die Begegnung wie in Hälfte eins Spitz auf Knopf. In den letzten zehn Minuten legte dann die HSG vor allem in der Abwehr noch einmal zu und ließ die Hausherren kaum noch zu guten Gelegenheiten kommen. Auch der Angriff agierte nun konsequent und entschlossen, wodurch man sich vom zwischenzeitlichen 18:18 bis auf 19:24 absetzen konnte. Die Horchheimer sahen sich angesichts des Rückstandes bei nur noch vier Minuten verbleibender Spielzeit gezwungen, auf eine offensive Abwehr, später auf eine offene Manndeckung umzustellen. Die HSG kam dennoch weiterhin zu guten Torchancen, die jedoch mehrfach ungenutzt blieben. Hierdurch kamen die Gastgeber wieder bis auf 22:24 heran. In der letzten Minute erzielte schließlich Simon Bönder, mit insgesamt zehn Toren bester Schütze der Partie, den entscheidenden Treffer zum 22:25. Nach 60 Minuten Kampf stand der wichtige und dementsprechend von Mannschaft und Fans viel umjubelte 23:25-Auswärtserfolg fest. Durch den doppelten Punktgewinn gegen den direkten Konkurrenten vergrößert die HSG ihren Vorsprung in der Tabelle auf sechs Zähler, welchen es nun in den verbleibenden vier Spielen zu verteidigen gilt.

Für die HSG spielten: Julian Dannenberg (Tor), Robert Schuhmann (Tor), Raphael Binnes (1), Tim Binnes (1), Simon Bönder (10), Christoph Fritzen (2), Lars Kesselheim (1), Paul Klaes, Melvin Liepold, Gianluca Reifert, Sebastian Rolser, Nils Röser (4/1), Jonas Röttgen (1) und Philipp Stuntz (5).


Vorschau


Nach einem spielfreien Wochenende reist die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall am Samstag, 17. März, zum Tabellendritten HSG Wittlich. Die Mannschaft aus Wittlich hat vor allem dank ihrer gefährlichen Rückraumschützen bereits einige vermeintliche Favoriten bezwingen können. Das Team vom Römerwall ist also gewarnt und muss wohl wieder eine sehr gute Leistung an den Tag legen, um die nächsten zwei Punkte ergattern zu können. Über Unterstützung durch mitreisende Fans würde sich das Team daher sehr freuen. Anwurf in der Sporthalle der BBS Wittlich ist um 19:30 Uhr.

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Kommentare
Uwe Klasen :
Wer, wie z.B. die Sozialverbände, zu den wirtschaftlichen Gewinnern dieser "Asylpolitik" gehört, kann schon nur aus Eigeninteresse diese Unterstützen. Da bedarf es keiner langen Begründung wie hier Kund getan!
juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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