TV Urbar

Hubut 2022

29.09.2022 - 16:04

Urbar. Endlich war es wieder so weit. Nach zwei Jahren Zwangspause rief die Hirsch Crew aus Laubach zum Hubut 2022. Es wurden drei Strecken angeboten, die alle nicht ohne sind. So hatte der Shorttrail 12 km mit 180 Höhenmeter, was manche die Strecke als Sprintwertung bezeichnen ließ.

Aber schon mit dem Halftrail (40 km und 700 Höhenmeter) trennte sich die Spreu vom Weizen, musste doch nach knapp 22 km der Felsenweg unter die Schuhe genommen werden. Startzeit war 9.30 Uhr. Die Krönung der drei Läufe war der Longtrail, mit 64 km und 2.100 Höhenmeter. Dieser startete bereits morgens um 7 Uhr am Stadion in Laubach. Zuerst führten die Wege und Singletrails leicht bergab und die Läufer konnten sich im Wald einlaufen und ihren Rhythmus finden. Aber spätestens beim Anstieg zur Geierlay Hängeseilbrücke wurde es jedem bewusst: Das wird kein gemütlicher Sonntagslauf, sondern ein Trailrun der Sonderklasse mit langen Anstiegen die zwischenzeitlich in der Sonne liegen und den ein oder anderen Schweißtropfen produzierten. Für die Läufer, die schwindelfrei sind, war der Weg über die Brücke bestimmt ein Genuss. Für Peter Schweda, der für den TV Urbar startete, war es eher ein „so schnell wie möglich rüberkommen und nicht nach unten schauen“ Erlebnis. Zu dieser Zeit hatten die Temperaturen schon gut 24 Grad erreicht und Peter freute sich über jeden Verpflegungspunkt, um Flüssigkeit aufzufüllen. Es lief gut für ihn und er konnte sich im Feld weiter vorarbeiten. So lieferte er sich über mehrere Kilometer ein Laufduell mit dem Gesamtdritten des Longrails, welches er für sich entschied. Ab Kilometer 43 ging es richtig los. Der Veranstalter hatte beim Briefing schon darauf hingewiesen, dass es eine Streckenänderung gibt. Und diese Streckenänderung hatte es in sich. Der Felsenweg nach 43 km allein war schon nicht ohne, da er aber komplett in der Sonne lag, wurde es richtig hart für alle. Insgesamt 7 km mit gut 450 hm zogen die letzten Reserven aus den Beinen der Läufer. Auf dem Stück musste Peter den dritten Platz aufgeben, da er bei einem Sturz Krämpfe in beide Beine bekam und sie bis zum Zieleinlauf seine Begleiter blieben.

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Kommentare
juergen mueller:
Ein Bruch der Tarifverträge ist noch gelinde ausgedrückt. Wer es soweit kommen lässt, dass die Beschäftigten für etwas büßen sollen, was sie nicht im geringsten verschuldet haben, der sollte sich allen ernstes fragen, wie es möglich ist, dass es überhaupt soweit kommen konnte, obgleich man sowohl in...
juergen mueller:
Kurzfristig bekanntgewordene Liquiditätsprobleme? Das Wort kurzfristig muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Stadt Koblenz u. der Landkreis Mayen-Koblenz sind mit jeweils 25% beteiligt. Man schaue sich einmal die BETEILIGUNGSBERICHTE der STADT KOBLENZ der vergangenen Jahre an. Das...
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
K. Schmidt:
Ja, diese Verlängerung ist notwendig und sinnvoll. Dass sich diverse politische Köpfe des Ahrtals darüber erfreut äußern, nachvollziehbar. In all der Euphorie muss man sich aber noch mal genau anschauen, was da eigentlich verlängert wurde: Es geht hier nur um eine praktisch seitens des Bundes beliebig...
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