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Historischer Verein Andernach

Besuch beim Samsonmeister

Besuch beim Samsonmeister

Die Besucher zeigten sich sehr interessiert.Foto: privat

10.01.2019 - 15:29

Andernach. Das Motto des Jahresprogramms des Historischen Vereins Andernach für 2019 lautet „Wir bauen einen Dom“, als Vorbereitung für das Jubiläumsdatum der Andernacher Liebfrauenkirche im Jahr 2020. Die erste Exkursion führte die Mitglieder nach Köln ins Schnütgen-Museum zur Ausstellung einzelner Exponate des sogenannten Samsonmeisters, ein Bildhauer des 13. Jahrhunderts.

Diese Bezeichnung, eine Art „Notname“, stammt von Historikern des 19. Jahrhunderts und macht sich an einem einzelnen Werk eines Bildhauers fest, der namentlich nicht bekannt war, da Kunstwerke im 13. Jahrhundert noch nicht mit eigenem Namen signiert wurden.

Durch Vergleich und Studium von Bildhauerarbeiten der gleichen Zeit lassen sich einzelne Künstler beziehungsweise deren Werkstätten aber voneinander unterscheiden. Die Besonderheiten dieses Bildhauers und seiner Werkstatt, die unter anderem in Maria Laach, in Andernach und Köln tätig war, wurden den Besuchern in einer Führung deutlich gemacht und die künstlerischen Fähigkeiten und eigene Ästhetik des Meisters veranschaulicht.

Die kleine, aber hochkarätige Ausstellung, die Originale unter anderem aus Maria Laach und Kölner Kirchen zeigt, rang den Betrachtern echte Bewunderung ab. So etwa das Kapitell aus der Laacher Vorhalle: figürliche und vegetabile Formen, hier ein Drache mit einer Schwanzvolute, die in hängendes Blattwerk übergeht, werden durch Hinterschneidung bis zu Durchblicken und in einer plastischen Durchbildung gearbeitet, die sie fast lebendig erscheinen lassen. Das Steinmaterial erweist sich als ein feinporiger Kalksandstein und stammt aus Belgien. Schade nur, dass das Kölner Museum für diese Schau nicht das „Jüngste Gericht“, das wohl von einem ehemaligen Lettner im Andernacher Mariendom und auch aus der Werkstatt beziehungsweise aus dem Umkreis des Samsonmeisters stammt, vom Bonner Landesmuseum ausgeliehen hat. Diese Arbeit und Vergleichsstücke anderer Werkstätten der Zeit hätten die Ausstellung komplettiert. Natürlich ließen es sich die Teilnehmer nicht nehmen, die Exkursion in einer Brauerei bei Kölsch und Kölner Köstlichkeiten in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

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Sandra Simon:
Es ist löblich, wenn sich Zeitungsredaktionen als Pressestelle der Stadt Bad Breisig zur Verfügung stellen. Es ist nämlich für uns Angehörige die EINZIGE Informationsquelle! Selbst schriftliche Gesuche an den Landrat bleiben ungeachtet unbeantwortet. Das pietätlose Vorgehen und Benehmen der Stadt Bad Breisig ist nicht in Worte zu fassen

Ich schäme mich

Reiner Bermel:
Auf der Kleinkunstbühne Bootshaus fand eine tolle kulturelle Veranstaltung mit Andrea Volk statt. Bei politischem Kabarett werden schon mal Religionen, Männer und Frauen auf die "Schippe" genommen und das ist auch gut so, sonst wäre es keine Satire. Allerdings dabei von Rassismus zu sprechen, ist weit her geholt und entbehrt jeder Grundlage. Frau Volk ist eine mehrfach ausgezeichnete Künstlerin, die ihr Programm schon seit vielen Jahren auf Deutschlands Bühnen zum Besten gibt und, soweit mir bekannt ist, vom Verfassungsschutz nicht überwacht wird. Irgendwie sind Ihre Ausführungen befremdlich und für mich nicht nachvollziehbar. Schauen Sie sich mal die Programme von Mario Barth oder Michael Mittermaier an, da geht die Post ganz anders ab. Es kommt mir so vor, dass Sie, was Satire und politisches Kabarett betrifft, nicht auf dem Stand der Dinge sind. Die Zugabe-Rufe bezogen sich am Ende auf das Programm insgesamt und nicht auf einzelne Passagen. Also, schön bei der Wahrheit bleiben.

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Jean Seligmann:
"auch Vertreter aller demokratischen Fraktionen des Neuwieder Stadtrates " Hier sei die Frage gestattet, sind denn auch undemokratische Fraktionen im Neuwieder Stadtrat vertreten und wenn ja, wie sind diese dorthin gekommen? Ernannt durch obskure Mächte?
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