Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

FWG der VG Bad Breisig ist mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang in das Jahr gestartet

„Runder Tisch“ zum Thema Energiewende wird auf Kreisebene eingerichtet

27.01.2015 - 08:26

Bad Breisig . Mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang ist die FWG der VG Bad Breisig in das Jahr gestartet. Mehr als 70 Gäste, unter ihnen die Bürgermeister Bernd Weidenbach (VG Bad Breisig) und Johannes Bell (VG Brohltal), Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch, die Mitglieder der FWG-Kreistagsfraktion Jochen Seifert und Hans Boes, der Kreisbeigeordnete Friedhelm Münch und die Mitglieder des Kreisvorstandes Bernd Kriechel (zweiter Vorsitzender) und Richard Horn (Schatzmeister), erlebten im „Quellenhof“ einen stimmungsvollen und kurzweiligen Abend.

Im Anschluss an die Begrüßung der Gäste ließ FWG-Vorsitzender Hans-Josef Marx zunächst das kommunalpolitische Jahr 2014 aus Sicht der FWG Revue passieren. Zunächst ging der Vorsitzende auf die Kommunalwahlen ein, mit deren Abschneiden die FWG im Breisiger Ländchen sehr zufrieden sei. Auf Ebene der Verbandsgemeinde, der Stadt Bad Breisig und der Gemeinde Gönnersdorf habe man die „guten Ergebnisse der 2009er Wahlen wiederholen und die Zahl der Ratsmandate halten können“. In Waldorf sei die FWG - wie zuvor - stärkste Fraktion und FWG-Mann Hans Dieter Felten mit einem beeindruckenden Ergebnis im Amt des Ortsbürgermeisters bestätigt worden. Ein sensationelles Ergebnis habe die FWG in der Ortsgemeinde Brohl-Lützing mit neun von 16 Ratsmandaten erreicht. Und dies trotz des Zusammenschlusses von CDU und SPD.

Anders als bei den Gremien im Breisiger Ländchen sei es für die FWG bei der Kreistagswahl nicht so gut gelaufen. Nach kontinuierlichen Zuwächsen bei den vorangegangenen Kreistagswahlen habe man auf Kreisebene erstmals Verluste hinnehmen und sich mit fünf Ratsmandaten zufrieden geben müssen. Mit Friedhelm Münch stelle die FWG den zweiten Kreisbeigeordneten. Anschließend berichtete Marx, auch in seiner Funktion als Vorsitzender der FWG-Fraktion im Verbandsgemeinderat und erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde, über einige Schwerpunkte der in diesem Jahr anstehenden kommunalpolitischen Themen auf Ebene der Verbandsgemeinde.


Sanierung des Feuerwehrgerätehauses steht an


So stehe in diesem Jahr die mehr als eine Million Euro teure Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrgerätehauses Bad Breisig an. Eine Maßnahme, an deren Vorbereitung in den Gremien bereits seit vier Jahren intensiv gearbeitet werde. Die FWG-Fraktion im Verbandsgemeinderat habe die schon lange überfällige Baumaßnahme im Interesse eines verbesserten Brandschutzes in der Verbandsgemeinde ausdrücklich mitgetragen. Man hoffe, dass in diesem Jahr mit der Maßnahme begonnen und spätestens im kommenden Jahr die Inbetriebnahme des modernisierten Feuerwehrhauses vorgenommen werden könne.

Ein weiterer großer finanzieller Kraftakt sei mit der dringend notwendigen Sanierung des Kunstrasens im Rheintalstadion verbunden. Die FWG-Fraktion habe auch dieser Maßnahme einstimmig zugestimmt - auch auf Ebene des Kreises, wo die Prioritätenreihenfolge als Förderungsvoraussetzung durch das Land festgelegt wurde. Denn nach einer rund 20-jährigen intensiven Nutzung sei der Kunstrasen im wahrsten Sinne des Wortes „abgelaufen“. Erfreulicherweise habe die Verwaltung der Intervention der FWG-Fraktion entsprochen und den ursprünglichen Ansatz von 530.000 Euro auf rund 400.000 Euro heruntergefahren. Mit Blick auf den finanziellen Umfang vergleichbarer Maßnahmen in anderen Kommunen müsse es möglich sein, die Sanierung in diesem Kostenrahmen zu realisieren. Das Land Rheinland-Pfalz wird diese Sanierungsmaßnahme mit einem Festbetrag in Höhe von 80.000 Euro bezuschussen.

Die gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2015 laute: „Keine Gebührenerhöhung beim Wassergeld“. Mit dem unveränderten Wasserpreis von 1,50 Euro pro Kubikmeter und dem Grundpreis von sieben Euro monatlich könne sich die Verbandsgemeinde Bad Breisig innerhalb und außerhalb des Kreises Ahrweiler mehr als sehen lassen und müsse einen Vergleich mit den Wasserpreisen anderer Kommunen nicht fürchten. Das gelte auch für die Wasserqualität.

Auch auf die im Jahr 2015 vorgesehenen Investitionen in das Rohrnetz des Wasserwerkes in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro ging der FWG-Vorsitzende ein. Investitionen in die Rohrnetzverbesserung würden eine sichere Trinkwasserversorgung gewährleisten und der Wasserqualität dienen. Ein weiterer positiver Effekt sei eine weitere Reduzierung der Wasserverluste. Im Bereich der Abwasserversorgung habe sich das vom Verbandsgemeinderat ab 1. Januar 2013 beschlossene neue Entgeltsystem bewährt. Auch dass die Abwassergebühren und wiederkehrenden Beiträge im Jahr 2015 konstant und damit auf den Werten von 2013 geblieben wären, sei eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger.


Kampf gegen den Bahnlärm wird weiterhin unterstützt


Nach wie vor ein Thema sei die Unterstützung der Rheinschiene im Kampf gegen den Bahnlärm. Auch in diesem Fall gebe es eine fraktionsübergreifende Zusammenarbeit und Unterstützung auf allen kommunalen Ebenen. Mit ihrem erfolgten Beitritt zur Weißenthurmer Bürgerinitiative gegen Bahnlärm habe die Verbandsgemeinde Bad Breisig aus Sicht der FWG-Fraktion ein wichtiges Zeichen der Solidarität gesetzt. Zu diesem Anliegen sei man allerdings auch auf die Unterstützung der rheinland-pfälzischen Landespolitik - nicht zuletzt auch der Landesregierung - angewiesen. Dass die rot-grüne Mehrheit im rheinland-pfälzischen Landtag die Einrichtung einer weiteren Messstation im unteren Mittelrheintal abgelehnt habe, sei aus Sicht der FWG nicht nachvollziehbar.

Auf Ebene des Kreises komme nun weiter Bewegung in die Thematik „Energiewende“. Den von der FWG-Kreistagsfraktion seit zwei Jahren geforderten „Runden Tisch“ werde es bald geben, und zwar im Rahmen des Projektes „EnAHRgie“, das vom Bundesforschungsministerium unter dem Titel „Modellregion Kreis Ahrweiler“ ab März gefördert werde. In diesem Projekt gehe es um die nachhaltige Gestaltung der Landnutzung und Energieversorgung auf kommunaler Ebene, angewandt auf die Modellregion Kreis Ahrweiler. Es soll ausgearbeitet werden, ob und wie der im Jahr 2010 gefasste Kreistagsbeschluss „100 Prozent erneuerbare Energie bis 2030“ effektiv umgesetzt werden kann. Beteiligt würden in diesem Projekt der Kreis, die übrigen Kommunen im Landkreis, die lokale Wirtschaft, Verbände und Vereine, Banken und Energieversorger. „Genauso haben wir uns das als FWG-Kreistagsfraktion immer vorgestellt“, so der FWG-Vorsitzende und Mitglied des Kreistags zum Abschluss seiner Ausführungen.

Pressemitteilung

FWG Verbandsgemeinde

Bad Breisig

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Thomas Kossin als Jubiläumsprinz gefeiert

Exprinzen und -prinzessinnen feierten traditionelles Treffen im Saal der Kulturwerkstatt

Thomas Kossin als Jubiläumsprinz gefeiert

Remagen. Ihr traditionelles Treffen feierten die Remagener Exprinzen, -prinzessinnen und deren Hofstaat mit Freunden am Samstag in der Kulturwerkstatt. Diese Veranstaltung, die schon seit Jahrzehnten... mehr...

Der Zusammenschluss

50 Jahre Lahnstein – Stadtgeschichte Teil II

Der Zusammenschluss

Lahnstein. In den 1960er Jahren begann das meist beziehungslose Nebeneinander, gelegentlich auch offene Gegeneinander, zu wanken, sowohl in Niederlahnstein und Oberlahnstein wie anderswo in Rheinland-Pfalz. mehr...

Ernste Situationen mit schwarzem Humor

Jörg Nießen las in Remagen aus seinem Buch „Rettungsgasse ist kein Straßenname“

Ernste Situationen mit schwarzem Humor

Remagen. Was Autofahrern so alles einfällt, wenn sie im Stau stehen, oder wie Restaurantbesucher in Seelenruhe weiter schmausen, wenn direkt neben ihnen ein anderer Genießer in eine lebensbedrohliche... mehr...

Lahnstein ist zum dritten
Mal in Folge Fair-Trade-Stadt

Verwaltung bewegte mit Partnern viel in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit

Lahnstein ist zum dritten Mal in Folge Fair-Trade-Stadt

Lahnstein. 2018 bewegte die Verwaltung gemeinsam mit ihren örtlichen und überörtlichen Partnern Vieles auf dem Gebiet der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit. Zum dritten Mal in Folge verlieh die Organisation... mehr...

Stadt Lahnstein

Einwohner-Sprechstunde

Lahnstein. Am Donnerstag, 24. Januar von 16 bis 18 Uhr ist Oberbürgermeister Peter Labonte in seinem Büro im Stadthaus, Kirchstraße 1, Zimmer 17, für Einzelgespräche erreichbar. Um lange Wartezeiten zu... mehr...

Weitere Berichte

Cochem/Ernst. Bei gefühlten Minusgraden trafen sich auch in 2019 wieder zahlreiche mutige „Flutengänger“ die sich anlässlich des traditionellen Neujahrsschwimmens der Cochemer DRK-Wasserwacht ins trübe Gewässer der Mosel gleiten ließen. mehr...

Wood Vibrations bei der Städtischen Bühne Lahnstein

Kontrabass trifft Saxofon

Lahnstein. Am Sonntag, 20. Januar trifft um 18 Uhr bei der Städtischen Bühne Lahnstein Kontrabass auf Saxofon. Hanns Höhn (Kontrabass) und Thomas Bethmann (Saxofon) präsentieren ihr neues Programm, bestehend aus Bearbeitungen von Pop- und Jazztiteln, welche in dieser Form noch nicht zu hören waren. mehr...

Politik

Närrischer Besuch: OB empfängt Kinderprinzenpaare

Jan Einig lobt das Engagement der jungen Karnevalisten

Neuwied. Kinderprinzenpaare haben in Neuwied eine lange Tradition. Das weiß auch die Verwaltung. Sie freut sich, dass der närrische Nachwuchs Neuwieds so aktiv und es in der aktuellen Session drei Kinderprinzenpaare im Stadtgebiet gibt. Oberbürgermeister Jan Einig hat das zum Anlass genommen, die jungen närrischen Regenten samt Gefolge aus Feldkirchen, Heimbach-Weis und Oberbieber ins Verwaltungshochhaus einzuladen. mehr...

 
Sport

Seminarangebote und Veranstaltungen des rheinland-pfälzischen Sports auf 52 Seiten

LSB- Jahres- programm 2019 erschienen

Rheinland-Pfalz. Sport macht fit und hält gesund, er vermittelt Lebensfreude und Freundschaften, er bildet und erzieht, stärkt und integriert. Das Jahresprogramm 2019 – eine Co-Produktion des Landessportbundes Rheinland-Pfalz mit seiner Sportjugend, der Stiftung Sporthilfe und dem Bildungswerk, den Fachverbänden sowie den Sportbünden Rheinhessen, Pfalz und Rheinland – richtet sich mit ausgewählten... mehr...

Wirtschaft

-Anzeige-Hörtraining unter Anleitung bei BECKER Hörakustik Koblenz

Gutes Hören hält geistig fit

Koblenz. Das vielseitige und kostenfreie Hörtraining verbessert nicht nur die Hörwahrnehmung und -verarbeitung, es trägt auch zum Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit und Flexibilität bei. Üben können Sie ganz bequem von zu Hause aus – mit dem TRITON Hörtraining. mehr...

Umfrage

Karte vs. Bargeld: Wonach greifen Sie in ihrer Geldbörse zum Bezahlen?

Bargeld
EC-Karte / Kreditkarte
Garnicht, sondern per Handy via App / kontaktlos
Unterschiedlich
Anzeige
 
 
Anzeige
 
Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.