Benefizkonzert „Rock am Sumpf“ in Thür begeisterte wieder Jung und Alt

„Angius“ eroberte die Herzen der Besucher im Sturm

12.09.2022 - 10:04

Thür. Endlich war es wieder soweit und die Fans der Rockmusik konnten vor der Thürer Dorfscheune das ebenso beliebte wie gut besuchte Benefizkonzert „Rock am Sumpf“ besuchen. Während zu Beginn des Festes ein relativ kurzer Regenschauer den Abend zu trüben schien, hatten die Regenwolken sich schon bald wieder verzogen und die Besucher strömten in Scharen zum Dorfplatz, um bei heißer Musik gemeinsam mit ihren Familien, Freunden und Bekannten ein rundum gelungenes Fest zu feiern.

Zunächst begrüßten die beiden Schirmherren Wolfgang Treis (Präsident der SGD Nord) und Pastor i.R. Ralf Birkenheier gemeinsam mit Landrat Dr. Alexander Saftig und VG-Bürgermeister Jörg Lempertz die Rock-Fans aller Altersgruppen sowie weitere Ehrengäste, wie die Landtagsabgeordnete Anette Moesta, die Beigeordnete der Stadt Mayen, Natascha Lentes und den 1. Beigeordneten der VG-Mendig, Joachim Plitzko.

Nach einem feurig-wilden Start des musikalischen Reigens durch die Band „Ruhestörung“ (Suman Rokka, Leadgitarrist und Produzent, Johannes Heuft am Bass und Noah Waldecker am Schlagzeug) und während des Umbaus der Bühne für die nachfolgende Band betrat unter dem Namen „Angius“ ein junges und sympathisches Duo die Bühne und sorgte bereits nach wenigen Minuten für eine Riesenüberraschung. Während einer jeweils atemberaubenden Interpretation von „Stumblin‘ In“ (Suzi Quatro und Chris Norman) und „Shallow“ von Lady Gaga und Bradley Cooper war es auf dem Dorfplatz selbst unter den harten Rockfans auffällig still geworden. Wenngleich dieses Genre bei Rock am Sumpf in dieser Form noch nie vertreten war, eroberten Louisa Sikora und Leon Angius die Herzen des Publikums im Sturm! Nach dem riesigen Applaus zu urteilen, ist wohl davon auszugehen, dass die Gruppe „Angius“, die im Verlauf des Abends gemeinsam mit dem dritten Sänger Fiorenzo Angius noch eine beeindruckende Kostprobe ihres herausragenden Gesangs darbot, noch häufig von sich hören lassen wird.

Wegen diverser Umgestaltungsprozesse im pastoralen Raum konnte für Rock am Sumpf in diesem Jahr nicht die Hilfe von Firmlingen in Anspruch genommen werden. Stattdessen wurde die Veranstaltung von Messdienern, katholischen Jugendgruppen und weiteren Ehrenamtlichen unterstützt. So wurden die Gäste mit deftigen Leckereien und süffigen Cocktails verwöhnt und auch für den allgemeinen Getränkenachschub war bestens gesorgt. Dank der erfahrenen Organisatorin Sandra Dietrich Fuchs lief einfach alles wie am Schnürchen!

Als charmanter „Verkäufer“ erwies sich auch Schirmherr Wolfgang Treis, der sich immer wieder ins Getümmel stürzte und Spendenbändchen zum Preis von je vier Euro erfolgreich anpries. Insgesamt konnten 350 Bändchen verkauft werden. „In diesem Jahr haben wir uns erneut für die Unterstützung der Kinderkrebsstation im Kemperhof entschieden. Gerade in Zeiten von Corona, wo Besuchsverbote und Maskenzwang den Umgang mit der Krankheit noch erschweren, ist es uns wichtig dort zu helfen, wo ohnehin schon sehr viel Leid geschieht“, betonte Sandra Dietrich Fuchs gegenüber „Blick aktuell“. Außerdem versicherte sie, dass auch die gesamten Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken gespendet werden.

Nachdem auch das „ChaosOrchester Weibern“, die Gruppe „RedDot“ und „The Moonshiners“ ihren Fans ordentlich eingeheizt hatten, machten sich die letzten Besucher in den frühen Morgenstunden auf den Heimweg. FRE

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juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
Errst jetzt wach geworden? Bereits JUNI 2021 warnte VERDI (mit Recht) vor einer Übernahme/Mehrheitsbeteiligung durch SANA. Wie uns bereits jahrelange Erfahrung gelehrt hat ist es nicht sinnvoll, unser Gesundheitswesen mit privaten Kapitalinteressen zu verknüpfen/zu überlassen. SANA ist ein profitorientierter...
Gabriele Friedrich:
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