2. "Geselliges Treffen" beim Gesangsversein Rieden

Verschworene Gemeinschaft

Verschworene Gemeinschaft

Die Mitwirkenden (v.l.): Wolfgang Reuter, Renate Müller, Lydia Reuter, Rolf Düster, Marianne Schäfer, Petra Engel und Hedwig Doll. Foto: privat

29.06.2015 - 10:29

Rieden. Vor Kurzem fand das zweite „Gesellige Treffen“ des Gesangvereins Rieden statt. Eine stattliche Anzahl von Mitgliedern und Nichtmitgliedern, die inzwischen zu einer verschworenen Gemeinschaft geworden sind, fanden sich im Landgasthaus „Silberdistel“ in Rieden ein. Pünktlich um 19 Uhr begrüßte der erste Vorsitzende Wolfgang Reuter alle Erschienenen und hieß besonders die anwesenden Mitglieder, die nach einer längeren Krankheitsphase wieder dabei waren, willkommen. Danach war es der zweiten Vorsitzenden Erika Nett ein inneres Bedürfnis, einmal dem ersten Vorsitzenden für seinen vielseitigen Einsatz zu danken, ohne dessen starkes Engagement, sowohl in gesanglicher wie auch in organisatorischer Hinsicht, der Gesangverein Rieden höchstwahrscheinlich längst nicht mehr bestehen würde. Wolfgang Reuter zeigte sich hierüber angenehm überrascht und auch sehr erfreut und gab diesen Dank an seine Mitstreiter, hier besonders Rolf Düster, weiter. Dies unterstrich auch der lang anhaltende Applaus. Nun ließ man sich das leckere Abendbrot, wieder sehr liebevoll vom Chef „Ali“ hergerichtet, gut schmecken. Anschließend ging man zum offiziellen Programm über. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Technik, wechselten sich wunderschöne Geschichten und Gedichte ab. Dieselben waren passend zur Jahreszeit und dem Alter des Puplikums entsprechend ausgesucht worden. Ernsthafte und auch lustige Anekdoten waren dabei. Zwischendurch wurden sehr schön ausgesuchte Lieder, die jedem Teilnehmer schriftlich zur Verfügung standen, gesungen. Danach wartete man bereits gespannt auf den Auftritt des musikalischen Wandertrios. Diese Truppe war entlang der Mosel gewandert und brachte ihre Erlebnisse von der Burg Eltz bis zum „Kröver Nacktarsch“ und natürlich dem Trierer Dom zum Besten. Wieder zu Hause angekommen traf man sich in der Silberdistel zur Weinprobe ein. Dort warteten drei „vereinseigene Kellnerinnen mit weißen Servierschürzen“ auf alle Teilnehmer und schenkten besten Wein von „Mosel-Saar-Ruwer“ ein. Zum Abschluss dann wurde es noch einmal romantisch, als Wolfgang nachstehenden Vers zum Besten gab: „Und über`n Wald ein Vöglein fliegt, nach seinem Nestchen zu. Vom Dörflein her ein Glöcklein klingt, das meint: Legt euch zur Ruhr.“ Danach folgte dann das Lied: S` ist Feierabend, s`ist Feierabend, das Tagwerk ist vollbracht. S`geht jeder seiner Heimat zu, ganz leise kommt die Nacht“. Nur allzu verständlich, dass hierbei eine gewisse Rührung entstand. Wieder einmal hatten alle Teilnehmer einen wunderschönen Abend verbracht. Erst einmal ist nun Urlaubszeit, allerdings für die Organisatoren keine absolute Ruhezeit. Das nächste Treffen ist am 16. September in der Pension Leich. Bis dahin wünscht der Vorstand allen Mitgliedern, aber auch sonst allen Gönnern des Vereins eine erholsame Urlaubszeit und eine gute Hin- und Heimreise.

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Anwohner:
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