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Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau unter Dach und Fach

Ab Frühjahr 2018 rollen die Bagger für schnelles Internet

Im vierten Quartal 2018 soll erstes Ausbaugebiet fertiggestellt sein - Schnelle Anschlüsse für rund 1.500 Haushalte und Unternehmen

Ab Frühjahr 2018 rollen
die Bagger für schnelles Internet

(v.li.) Winfried Moser (Deutsche Telekom Privatkunden-Vertrieb GmbH), Guido Nisius (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau), Thomas Müller (Deutsche Telekom Privatkunden-Vertrieb GmbH), Achim Haag (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr), Thomas Jüngling (Deutsche Telekom Technik GmbH).Foto: Privat

16.02.2018 - 15:35

Adenau/Altenahr. Nachdem viele und zeitintensive administrative Hürden genommen wurden, tritt das Ausbauprojekt zur besseren Breitbandversorgung von Adenau und Altenahr in die entscheidende Phase. Rund 1,4 Mio. Euro investieren die Verbandsgemeinden in das Projekt, um circa 1.500 Haushalte und Unternehmen an die Datenautobahn anzuschließen.

„Mit der jetzigen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit der Telekom geht die Umsetzung des Ausbaus in eine neue Phase“, freut sich Bürgermeister Achim Haag der Verbandsgemeinde Altenahr, „wir mussten auf die Zustimmung zum Maßnahmenbeginn seitens Bund und Land warten. Dies hatte sich verzögert, da im Los 2 (Remagen) sich ein Mitbewerber gegen die Entscheidung der atene KOM gewandt hatte.“

Der Kooperationsvertrag regelt die Bedingungen des mit öffentlichen Mitteln geförderten Ausbaus in 24 Ortsgemeinden. Damit wird eine flächendeckende Breitbandversorgung in den Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau erreicht. Außer der Telekom tragen auch andere im Gebiet der beiden Verbandsgemeinden tätige Netzbetreiber zu dieser positiven Gesamtperspektive bei.

Ziel ist, sämtliche Haushalte und Unternehmen beziehungsweise Gewerbe mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde (MBit/s) bzw. 98 Prozent mit 50 MBit/s auszustatten.

Mit dem Einsatz von Vectoringtechnik verdoppelt sich das maximale Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 MBit/s und beim Hochladen werden bis zu 40 MBit/s möglich.

Rund 850 Abschlusspunkte werden direkt mit neuester Glasfasertechnologie realisiert. FTTH (Fibre To The Home) bedeutet, dass die Glasfaser direkt bis in die Gebäude verlegt werden. Mit dem FTTH-Anschluss sind bereits heute bis zu 1.000 MBit/s (1 GigaBit/s) möglich.

„Eine Investition, die nicht nur unsere Verbandsgemeinden zukunftsfähig macht, sondern jedes einzelne Grundstück im Ausbaugebiet wird aufgewertet. Ein schneller Internet-Anschluss gehört heute zu den wichtigsten Forderungen, die von jungen Familien und mittelständischen Unternehmen an die Politik gestellt werden“, erläutert Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau bei der Vertragsunterzeichnung.

„Wir danken den Kommunen für ihr Vertrauen und werden das Ausbauprojekt zügig umsetzen. Im vierten Quartal 2018 werden wir die ersten Gemeindeteile ans Netz bringen.“, erläutert Thomas Müller, Leiter des Infrastrukturvertriebs der Telekom in der Region Südwest. „Das neue Netz macht die digitale Infrastruktur der Kommunen zukunftsfähig. Das Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich ist.“

Neben den Zuwendungen von Bund (0,6 Mio. Euro) und Land (0,48 Mio. Euro) werden die Kommunen weitere 0,12 Mio. Euro für den Breitbandausbau aufbringen. Der glasfaserbasierte Ausbau macht unter anderem rund 68 Kilometer Tiefbau erforderlich. Circa 200 Kilometer Glasfaserkabel werden zu 65 Glasfaserschalt-schränken in den einzelnen Ortsgemeinden geführt.


Das Projektgebiet umfasst folgende Ortsgemeinden


Verbandsgemeinde Adenau:

Stadt Adenau (teilweise), Antweiler (Gewerbegebiet), Bauler, Dankerath, Dümpelfeld (Ommelbachtal), Herschbroich, Honerath, Hümmel (ohne die Ortsteile Hümmel und Marthel), Insul (teilweise), Kaltenborn, Kottenborn, Leimbach (Gilgenbach und Adorferhof), Quiddelbach, Senscheid, Sierscheid, Trierscheid und Wimbach.

Verbandsgemeinde Altenahr:

Ahrbrück (teilweise), Altenahr (teilweise), Berg, Dernau (teilweise), Heckenbach (teilweise), Kesseling (teilweise), Kirchsahr und Lind.

Rechtzeitig vor Inbetriebnahme eines Ausbaugebietes wird die Telekom informieren, wie beziehungsweise wo man den schnellen Internetanschluss ordern kann.

Pressemitteilung

Deutsche Telekom

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Kommentare
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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