Abgeordnete von CDU, Grünen und FDP besuchen neue Messstation in Rheinbrohl

Gemeinsam gegen schadhafte Güterzüge

Gemeinsam gegen
schadhafte Güterzüge

V.l.n.r.: Tabea Rößner (MdB, Grüne), Sandra Weeser (MdB, FDP), Tobias Frede (RailWatch, CTO), Michael Breuer (RailWatch, geschäftsführender Gesellschafter), Erwin Rüddel (MdB, CDU), Eike Westphal (RailWatch, Vertrieb), Laura Blechmann (RailWatch, Pressesprecherin), Reiner W. Schmitz (Beauftragter für die Verbandsgemeinde Bad Hönningen). Foto: RailWatch GmbH & Co. KG

06.10.2020 - 08:20

Rheinbrohl. Man kann sie nicht übersehen: Eine mannshohe Messstation in Rheinbrohl überwacht den Zustand aller Güterwagen, die rechtsrheinisch unterwegs sind. Dabei liefert ein Kasten voller Technik und künstlicher Intelligenz wichtige Daten, um Schäden frühzeitig zu erkennen und Zugunglücke vermeiden zu können. Betrieben wird die Messstation, wie an anderen Orten in Deutschland auch, vom Bonner Start-up-Unternehmen RailWatch. Nun informierten sich drei Bundestagsabgeordnete über die Überwachungstechnik beim Schienengüterverkehr. Dafür trafen sie sich gemeinsam mit Kommunalpolitikern und regionalen Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm. Gemeinsam standen sie an der Messstation in Rheinbrohl. Fuhr ein Güterzug vorbei, konnten sie dank der Messanlage in wenigen Minuten sehen, wie dessen technischer Zustand ist. So etwas gab es bisher noch nicht. Die Bahnpolitiker Erwin Rüddel MdB (CDU), Tabea Rößner MdB (Grüne) und Sandra Weeser MdB (FDP) waren beeindruckt von den technischen Möglichkeiten der neuen Datenwelt. Gesprochen wurde dabei auch über die jüngsten Zugunglücke und Entgleisungen. So war es in Niederlahnstein wenige Wochen zuvor zu einem schweren Güterzugunglück gekommen. Alle Politiker zeigten sich erleichtert, dass dabei kein Gefahrgut transportiert worden war. Andernfalls hätten die Auswirkungen auf Menschen, Tier und Umwelt noch weitaus dramatischer gewesen sein können.

„Schienengüterverkehr im Rheintal wird es langfristig nur geben, wenn er von der Bevölkerung akzeptiert wird“, sagt Michael Breuer, geschäftsführender Gesellschafter der RailWatch GmbH & Co. KG: „Diese Akzeptanz erreichen wir nur, wenn Schäden und Lärmquellen vermieden werden. Das ist technisch in vielen Fällen möglich und machbar – und jetzt gibt es auch die notwendigen Daten dafür. Deshalb stößt unser Angebot einer vorausschauenden Schadenserkennung auf großes Interesse –auch bei Politikern“, sagte Breuer. Das sei ein gutes Zeichen, dass sich die Politik weiterhin überparteilich für einen sicheren Schienengüterverkehr engagiere.

Pressemitteilung

RailWatch GmbH & Co. KG

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Kommentare

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
Gabriele Friedrich:
[ ...] Der Volksbund [ Zitat ] Da streicht und verbietet die Regierung alles was mit "Volk" zu tun hat. In NRW heisst es auch nicht mehr " im Namen des Volkes, sondern "im Namen des Landes (NRW) und dann haben wir aber noch einen "Volksbund" hier und andere "Bünde" sonstwo... Meine Mutter hat Zeitlebens für die Kriegsgräber gespendet, als Kind war ich mit meiner Großmutter immer in Mayen an den Gräbern, wo ja auch oft eben nur der Stein liegt und man gar nicht weiß wo die Soldaten geblieben sind oder nur "wo" sie gefallen sind. Ehrlich gesagt, ich finde ein Denkmal reicht aus, der Kult der Kriegsgräber passt nicht mehr in diese Zeit. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Ich persönlich spende für gar nichts mehr. Mir spendet auch niemand etwas, bei den Lebenden seht "ihr" alle weg.
Antje Schulz:
Also, der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Michael Frisch hat auf der offiziellen Homepage der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von einer überfälligen Maskenpflicht geschrieben. Jetzt schreibt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Jan Bollinger hier in dieser Pressemitteilung, daß eine Maskenpflicht nicht sinnvoll ist. Bei der AfD Rheinland-Pfalz weiß anscheinend die linke Hand nicht, was die rechte Hand schreibt.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
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