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Leserbrief zur Gesamtschule Rheinbach, „Blick aktuell“ Rheinbach/Swisttal Nr.10/2018

Hilflose Herren des Verfahrens in Rheinbach

22.03.2018 - 16:01

Rheinbach. In der Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung und Sport am 1. März hat der Schulträger deutlichgemacht, dass die Politik nicht „Herr des Verfahrens“ sei.

In der gesamten Diskussion um die Gründung der Gesamtschule war Politikern aller Parteien klar, dass die auswärtigen Schüler aufgenommen werden müssen, wenn die Gemeinden keine eigene Gesamtschule haben. Eine Aufnahme aller Rheinbacher Kinder kann nicht sichergestellt werden.

Aber die Politik wollte unbedingt eine Gesamtschule. Dafür beschloss man die Schließung der fast vierzügigen Tomburg-Realschule und der dreizügigen Hauptschule. Eine fünfzügige Gesamtschule würde angeblich für alle Rheinbacher und auswärtigen Schüler reichen. Rechnen müsste man können! Die derzeitige Argumentation der Politik ist uralt und wird als neu verkauft:


Forderung an Nachbarkommunen


Die Nachbarkommunen sollen sich an der Finanzierung der Gesamtschule beteiligen. Drei Regierungspräsidenten in Folge haben sich über viele Jahre vergeblich bemüht, Swisttal zu einer Kooperation und finanziellen Beteiligung für den Ausbau der Tomburg-Realschule zu bringen. Warum sollen Gemeinden zahlen, wenn sie genügend Schulplätze haben und das Gesetz es nicht verlangt?


Dependance der Gesamtschule in Alfter


Das war ein Versprechen, um Alfter als Kooperationspartner zu gewinnen für die notwendigen Anmeldezahlen zur Gründung der Gesamtschule. Inzwischen ist klar, dass Alfter dazu eine Kooperation mit Bornheim anstrebt, damit der Standort zustande kommt, wenn überhaupt.


Gleichstellung von Sekundar- und Gesamtschule


Die Idee gibt es schon lange, soll nun von der neuen Landesregierung umgesetzt werden. Aber jeder weiß, dass Gesetzesänderungen nicht durch Elterndemos beschleunigt werden, Jahre dauern können oder nicht realisiert werden, wie es derzeit scheint.

Die inzwischen von der Bezirksregierung genehmigte sechste Klasse für 2018/19 hilft vielen Eltern, aber nicht allen. Und nächstes Jahr? Eine durchgängige Sechszügigkeit der Gesamtschule stellt auf Dauer auch keine Garantie für die Aufnahme aller Rheinbacher Kinder dar. An eine naheliegende Lösung denkt niemand: Fortführung der Tomburg-Realschule, Rücknahme des Auslaufbeschlusses. Damit wäre die Schulvielfalt und vor allem genügend Platz für Rheinbacher Schüler in einer weiter wachsenden Stadt gegeben.

Hedwig Schmitt-Wojcik, Schullei-

terin der Tomburg-Realschule Rheinbach von 1987 bis 2009

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Kommentare

Frühlingsfest

Am Samstag, 18. Mai

Helmut:
Das Fest war bestimmt ein tolles Erlebnis für jung und alt.
Uwe Klasen:
Zitat: „Die teure, symbolträchtige Energiepolitik gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland“ ----- Da hat Herr Tack vollkommen Recht! Konsequent wäre es, wenn denn CO² wirklich zu einer Erwärmung des Weltklimas führen würde, auf eine CO² freie Stromerzeugung aus Kernkraft zu setzen! Und während in Deutschland die Politdarsteller und NGO's hyperventilieren und die angebliche Klimakatastrophe beschwören, ja herbei beten (!), schafft China Tatsachen und plant / baut Weltweit 300 Kohlekraftwerke! Deutschland und dadurch auch die EU werden dadurch, Global gesehen, abgehängt und rangieren unter „ferner liefen“!
Stefanie Stavenhagen:
Die CDU zeigt sich irritiert, dass die SPD das Thema Straßenausbau zum Stausee mittels Unterschriftenaktion noch mal auf die Tagesordnung holt. Der Vorstoß wird mit Verweis auf die finanzielle Problematik der Projektrealisierung als reines Wahlkampfmanöver abgetan. Gleichzeitig wird auch die jahrelange Untätigkeit kritisiert. Interessant ist allerdings, dass die CDU Oberbieber Herrn Löhmar (FWG) als Ortsvorsteherkandidaten unterstützt, der Monate nach der Initiative der Oberbieberer SPD ebenfalls für die gleiche Sache Unterschriften sammelt. Hierzu gab es von CDU-Seite keinerlei Anmerkungen. Vielleicht gab es auch temporäre Gedächtnisverluste, denn 2009 wurde der Straßenausbau in den Investitionsstock des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen. 2011 gab es eine Stellungnahme der Verwaltung zur Aufnahme in die Prioritätenliste. 2018 wurden Gelder für den Investitionshaushalt beantragt. Da hat die Beschäftigung mit dem Thema vielleicht doch nicht die ausreichende Intensität gehabt?!
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