Politik und Verwaltung beraten über neue Zukunft für die Dachterrasse des Forum Confluentes

Mit mehr Grün zum Verweilen einladen

Mit mehr Grün zum Verweilen einladen

Die kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Koblenzer Stadtratsfraktionen und Vertreterinnen und Vertreter der AG Stadtgrün trafen sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zu einer Vorortbesichtigung auf der Dachterrasse des Forum Confluentes. Foto: Stadt Koblenz

06.09.2021 - 17:25

Koblenz. Die kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Koblenzer Stadtratsfraktionen und Vertreterinnen und Vertreter der AG Stadtgrün trafen sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zu einer Vorortbesichtigung auf der Dachterrasse des Forum Confluentes, in dem sich die städtischen Einrichtungen Stadtbibliothek, Mittelrhein-Museum, Romanticum und die Tourist-Information befinden. Sie verschafften sich gemeinsam einen Eindruck vom Zustand der Terrasse und tauschten sich über deren bisherige Nutzung vor der coronabedingten Schließung aus. Hintergrund für das Treffen: Die anstehende Behebung bestehender Schäden an Glasscheiben und vor allem Bodenplatten soll zum Anlass genommen werden, um die Entscheidungsgrundlage für innovative bauliche Anpassungslösungen zu bilden. „Es wäre unendlich schade, wenn wir in Zukunft nicht mehr Leben auf die Terrasse bekommen. Es muss unser gemeinsames Ziel sein, die Dachterrasse als Teil des Kulturbaus in der öffentlichen Wahrnehmung und Nutzung zu stärken“, betonte PD Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz zur Begrüßung.


Klar ist: Eine große Lösung ist nicht in Sicht. Aufgrund der baulichen Begebenheiten wird es keine Zulassung als Veranstaltungsstätte geben, auch eine gastronomische Nutzung ist nicht möglich. Wie mit kleineren baulichen Anpassungen eine Nutzung der Terrasse für Besucherinnen und Besucher der Stadtbibliothek sowie kleinerer Veranstaltungen attraktiver gemacht werden kann, wird nun Teil der anstehenden Haushaltsberatungen werden. Absehbar ist aber jetzt schon, dass mehr „grün“ sowohl aus klimaschutztechnischen als auch atmosphärischen Gründen dabei eine Rolle spielen soll.

Pressemitteilung

Stadt Koblenz

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
11.09.2021 01:29 Uhr
j

Mehr Leben auf der Terrasse?
Mit diesem Bau und nicht nur damit, hat auch die SPD dazu beigetragen, dass GRÜN aus der Stadt verschwindet.
Dieses inhaltlose Geschwätz ist nicht mehr zu ertragen.
KLAR ist, dass man Lösungen aufgrund seiner jeder Realität entfernten Denkungsweise, Koblenz ein Großstadt-Image, basierend nur auf seiner Einwohnerzahl, zu verleihen, ganz einfach sträflich ignoriert u. verpennt hat, damit genau das Gegenteil erreicht hat, was einem Klimawandel u. Umweltschutz entgegentretend von Vorteil hätte sein können.
Auf eine solch mediengerechte Verarschung kann jeder verzichten.



Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Landesverband Friseure & Kosmetik unterstützt von derFlutkatastrophe betroffene Friseurbetriebe

„Ein Signal des Aufbruchs“

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zu den zahlreichen von der Flutkatastrophe im Ahrtal stark betroffenen Unternehmen gehören auch 31 Friseurbetriebe. Beim Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland zögerte man nicht und initiierte mit einem gemeinsamen Aufruf des Zentralverbandes des deutschen Friseurhandwerks eine Spendenaktion, um zumindest die größte Not ein wenig zu lindern. Die große Resonanz überraschte... mehr...

Benefiz statt Zwiebelsmarkt

Wir rocken den Kurpark Bad Breisig

Bad Breisig. Vom 17. bis 19. September findet im Kurpark der Quellenstadt Bad Breisig eine Benefizparty zugunsten der Flutgeschädigten im Ahrtal statt. „So viel Unterstützung ist überwältigend“, stellen die Verantwortlichen des Vereins BREISIG.live fest. „Alle arbeiten unentgeltlich, der komplette Erlös fließt in die Kasse für die Opfer der Katastrophe.“ mehr...

Lesen Sie Jetzt:
solidAHRität Shop
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Kommentare
Frau Heidtmann:
Sehr schöner Artikel Danke Ihnen. So ist er der Mann für alle Fälle :) ...
Peter Gregorius:
Ich wohne weit weg von diesem schlimmen Ereignis, aber wenn ich sehe welche Solidarität da vorherrscht, kann ich nur sagen: wir halten zusammen egal woher wir kommen, egal wohin wir gehen-wir alle sind Menschen und brauchen Unterstützung in der Not- und genau da zeigen wir wie zivilisiert wir in Deutschland...

„Sagen und Legenden aus der Eifel“

Mark Bloemeke:
Spannend! Schade, dass wir so weit weg sind, aber toll, dass es in dieser gebeutelten Region, kulturell wieder etwas zu erleben gibt....
 
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen