Fußball-Bezirksliga Mitte

Theisen-Elf kassiert 0:5-Derbyniederlage

SG Vordereifel Müllenbach – Spvgg Cochem 5:0 (2:0)

12.09.2022 - 10:32

Laubach. Am fünften Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte setzte sich die SG Vordereifel Müllenbach gegen die Spvgg Cochem deutlich und hochverdient mit einem 5:0 (2:0)-Sieg durch. Das Eifel-Mosel-Derby war eine einseitige Angelegenheit. Die Platzherren dominierten vom Anpfiff weg die 90 Minuten. Überragend der dreifache Torschütze Jan Fritz, den die Linzer nicht in den Griff bekamen. Die frühe 1:0-Führung gelang Fritz (6.) nach einem Einwurf von Max Geisen mit einem schönen Seitfallzieher. Danach wehrten sich die Gäste mit allen Kräften und besaßen auch zwei gute Einschussmöglichkeiten. Zuerst war es Max Kusenbach (8.), dessen Schuss haarscharf den SG-Kasten verfehlte. Kurze später hatte sein Mannschaftskollege Moussa Adamou Pech mit einem Pfostenschuss.

Die Müllenbacher machten es in der 23. Minute besser: Nach einem Freistoß von Marc Thönnes war Jonas Keller mit einem Kopfball zum 2:0-Pausenstand erfolgreich. Die Dominanz der Wagner-Elf hielt auch in der zweiten Halbzeit gegen ein schwaches und hilfloses Spvgg-Team an. Das 3:0 durch den Müllenbacher Torjäger Lukas Mey (49.) entschied die Partie endgültig. In der Schlussphase verhinderte der starke Cochemer Keeper Patrice Sesterhenn mit Glanzparaden mehrere gute Einschussmöglichkeiten der Platzherren und verhinderte weitere Gegentreffer. Bei den Toren von Fritz (70., 84.) zum 5:0-Endstand war er aber machtlos. „Von der Art und Weise her fand ich es in den letzten Partien sogar noch etwas besser.

Und für Jan Fritz freute ich mich besonders, drei Tore hat er bei mir noch nie geschossen“, unterstrich SG-Trainer Wagner nach dem Abpfiff. Fritz hatte unter Wagner bereits in Ellscheid gespielt. Der Cochemer Coach Timo Theisen war mehr als enttäuscht.

„Unsere Niederlage war auch in dieser Höhe verdient. Wir waren chancenlos und hätten sogar noch höher verlieren können. Einsatzwille, Moral und Durchsetzungsvermögen waren gleich null“, schimpfte Theisen und fuhr fort: „Wir kommen im Moment nicht zu unserem Spiel, warum auch immer. Es hat mich vergangene Trainingswoche schon erahnen lassen, was heute passiert. Das Gesicht, das die Mannschaft derzeit zeigt, ist nicht das, was sie eigentlich zeigen kann.“

SG Vordereifel Müllenbach: Steitz, S, Schuwerack, Keller, Nebeler, Mey (Jannis Gorges), Thönnes, Geisen, Jonas Gorges (70. Schröter), Fritz (87. Müller), Goebel (75. Koczyba), Fortmann (34. Heibel).

Spvgg Cochem: Sesterhenn, L. Johann (84. Mavric), Laux, Heidger, M. Johann, Fahrenkrog, Kusbach Schmitt (74. Sidorenku), Moussa Adamou (46. Limbach), Eitter (66. Mavric), Domnin.

Schiedsrichter: Marion Manderfeld (Oberkyll-Lissendorf). Assistenten: Philipp Leif, Mark Rosswinkel.

Zuschauer: 170.

Torfolge: 1:0 Jan Fritz (8.), 2:0 Jonas Keller (23.), 3:0 Lukas Mey (49.), 4:0, 5:0 Fritz (70., 84.).

Nächste Aufgaben: Die SG Vordereifel Müllenbach ist bereits am Freitagabend um 20 Uhr beim SV Oberzissen zu Gast, der in Rheinböllen den ersten Saisonsieg (2:0) eingefahren hat, zu Gast. Die Spvgg Cochem empfängt am Sonntag um 15.30 Uhr die SG Mörschbach/Liebshausen/Argenthal. Der Tabellenvierte ist noch ungeschlagen und gehört zu den Meisterschaftsanwärter.

LS

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juergen mueller:
Ein Bruch der Tarifverträge ist noch gelinde ausgedrückt. Wer es soweit kommen lässt, dass die Beschäftigten für etwas büßen sollen, was sie nicht im geringsten verschuldet haben, der sollte sich allen ernstes fragen, wie es möglich ist, dass es überhaupt soweit kommen konnte, obgleich man sowohl in...
juergen mueller:
Kurzfristig bekanntgewordene Liquiditätsprobleme? Das Wort kurzfristig muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Stadt Koblenz u. der Landkreis Mayen-Koblenz sind mit jeweils 25% beteiligt. Man schaue sich einmal die BETEILIGUNGSBERICHTE der STADT KOBLENZ der vergangenen Jahre an. Das...
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
K. Schmidt:
Ja, diese Verlängerung ist notwendig und sinnvoll. Dass sich diverse politische Köpfe des Ahrtals darüber erfreut äußern, nachvollziehbar. In all der Euphorie muss man sich aber noch mal genau anschauen, was da eigentlich verlängert wurde: Es geht hier nur um eine praktisch seitens des Bundes beliebig...
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