Lokalsport | 13.04.2022

Trotz unglücklichem Rennverlauf überwiegt die Zuversicht

Enrico im neuen Kart. Foto: privat

Leuterod. In Kerpen fiel am vergangenen Wochenende der Startschuss in die neue Saison der Deutschen Kart Meisterschaft. Mehr als 100 Teilnehmer nahmen an der Auftaktveranstaltung auf dem 1107m langen Erftlandring teil. Am Samstagmorgen sorgte der gefallene Schnee für Verzögerung im Zeitplan, die Veranstaltung konnte aber dennoch durchgeführt werden. Am Sonntag schien dann sogar wieder die Sonne. Auch Enrico Förderer nahm an diesem ersten Rennen in der Königsklasse des Kartsports teil, wie 42 weitere Piloten. Besonders war daran, dass er ein Wochenende zuvor das Team gewechselt hatte und nur zwei Trainingstage im neuen Kart hatte. Er kam jedoch auf Anhieb damit zurecht, was sich in den freien Trainings widerspiegelte, denn er war stetig unter den Top Ten zu finden.

Das Qualifying führte er eine Runde vor Schluss noch an, rutschte dann jedoch auf Platz fünf runter. Eine spätere Disqualifizierung wegen Untergewicht war den Schützling von NB Motorsport jedoch auf den vorletzten Startplatz zurück. „Wir wussten leider nicht, dass in dieser Serie das Mindestgewicht 178 statt 175kg beträgt. Bei den anderen Rennen in Italien und auch beim Frühlingspokal in Kerpen waren nämlich 175kg maßgebend. Es ärgert mich natürlich total, aber ich kann es nicht mehr ändern. Es wird nur sehr schwer für mich sein, von ganz hinten weiter nach vorne zu kommen“, erzählt der 15-jährige. Dies erledigte er dann jedoch mit Bravour. In den beiden Vorläufen konnte er jeweils 17 und neun Positionen gut machen. Dies sicherte ihm mit dem 25. Startplatz den Einzug in die Finalrennen, welches nur die 34 besten Piloten bestreiten durften. Im Warmup am Sonntagmorgen setzte der Leuteroder mit Platz drei erneut ein Ausrufezeichen. Im ersten Rennen fuhr er sich mit gekonnten Überholmanövern bis auf Platz 17. Dementsprechend motiviert ging er in das Finalrennen, bei dem er mehrmals die schnellsten Rundenzeiten fuhr und sein Können unter Beweis stellte. Mit diesen Zeiten hätte er locker einen Platz unter den Top Ten schaffen können, jedoch war ihn eine Kollision zehn Runden vor Schluss, auf Platz zwölf liegend bei 143 km/h aus dem Rennen. Zum Glück war nur das Kart schrott und Enrico ging es gut. „Das war absolut unnötig von meinem Gegner, ich war deutlich schneller als er und wäre locker vorbei gegangen. Ich war fest entschlossen, mindestens noch bis auf Platz acht zu fahren, das wäre drin gewesen. Aber ich weiß zumindest, dass das neue Kart super auf der Strecke liegt und ich blendend damit zurechtkomme. Das hat man in den Rundenzeiten gesehen, auch mit den zusätzlichen 3kg war ich zwischenzeitlich der Schnellste und das ist für mich Bestätigung genug“, berichtet Enrico. Die nächsten beiden Rennen finden im April in Wackersdorf statt, auch dort möchte der Rookie zeigen, was er in kürzester Zeit gelernt hat. Wer Enrico unterstützen möchte, kann ihn über seine Facebook/Instagram-Seite kontaktieren. Da es sehr schwer ist für diesen Sport weitere Sponsoren zu finden, freut er sich über jede noch so kleine Unterstützung.

Rinas Haarwerk aus Montabaur, DAMA Solutions aus Frankfurt, V&M Productions aus Montabaur, der ADAC Mittelrhein e.V. aus Koblenz, Strategon GmbH – Baufinanzierung aus Bad Nauheim, die AXA Versicherung Alexander Leis aus Ransbach-Baumbach, die Steuerberaterpartnerschaft Jund und Wittlich aus Dierdorf, Storm Photography, sowie BLICK aktuell - Die Heimatzeitung stehen weiterhin an Enricos Seite.

Enrico im neuen Kart. Foto: privat

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