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innogy eröffnet Bücherschrank vor der Schlossberghalle

Bücherschrank lädt in Kobern-Gondorf zum Lesen und Tauschen ein

Lesung von Kinderbuchautor Stefan Gemmel

Bücherschrank lädt in Kobern-Gondorf zum Lesen und Tauschen ein

Gemeinsam mit Bücherfreunden und Schülerinnen und Schülern der zweiten Grundschulklasse wurde der 152. innogy Bücherschrank vor der Schlossberg Halle in Kobern-Gondorf enthüllt.Foto: innogy

05.12.2017 - 16:25

Kobern-Gondorf. Gute Bücher wirft man nicht einfach weg – stattdessen werden sie oft und gerne geteilt. Diese Möglichkeit haben die Bürger in Kobern-Gondorf ab heute mit dem innogy Bücherschrank vor der Schlossberghalle in der Lennigstraße. Das Prinzip des Bücherschrankes ist einfach: Wer ein interessantes Buch für sich darin entdeckt, darf es mitnehmen. Umgekehrt funktioniert der Büchertausch ebenso: Wer ein Buch abgeben möchte, stellt es in den Schrank hinein. So finden ein schönes Bilderbuch und ein spannender Krimi schnell neue Leser. Die Patenschaft für den Bücherschrank haben Katrin Reichert und Martina Splettstößer von der Ortsgemeinde Kobern-Gondorf übernommen.

„Der Bücherschrank ist für Kobern-Gondorf ein tolles Angebot und erhöht die Attraktivität des Ortskerns. Ich wünsche mir, dass sich hier vor der Schlossberghalle bald ein Treffpunkt bilden wird, an dem Menschen ins Gespräch kommen“, sagte Werner Merkenich, zweiter Beigeordneter der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel. Kommunalbetreuer Thomas Hau von innogy ergänzte: „Der Bücherschrank in Kobern-Gondorf ist schon der 152., den innogy in einer Kommune aufgestellt hat. Ein solcher Schrank ist eine überraschende Form der Leseförderung und belebt den Aufstellungsort. Ich freue mich, dass wir als Partner der Verbandsgemeinde das kulturelle Leben in Kobern-Gondorf unterstützen können.“

Zur Eröffnung sangen die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse der Grundschule an der Niederburg das „Buchstabenlied“. Anschließend konnten sich zahlreiche Bücherfreunde und die Kinder über eine Lesung von Kinderbuchautor Stefan Gemmel freuen, der aus seinem Buch „Bim die Zauselmaus“ vorlas. Bim ist eine neugierige Maus mit einem unbeirrbaren Gerechtigkeitssinn. Als Bim erfährt, in welcher Gefahr das vergessliche Frettchen Sonett schwebt, schmiedet sie sofort einen abenteuerlichen Rettungsplan. Unterstützt wird sie hierbei von dem Hamster Lutz, dem verschlafenen Siebenschläfer Scharchibald und dem starken Degu Arnie. „Auch in Zeiten der Digitalisierung bleibt Lesen wichtig und ermöglicht den Zugang zu Wissen, Bildung und Literatur. Offene Bücherschränke bringen Menschen der Literatur näher und in Kontakt miteinander“, sagte Stefan Gemmel bei der Einweihung.

Durch verschiedene Aktionen in den vergangenen Jahren, zum Beispiel der größten Lesung eines einzelnen Autors mit mehr als 5.400 Zuhörern oder der schnellsten Lesereise der Welt möchte Stefan Gemmel Kinder für Literatur begeistern und sie aktiv in das Abenteuer Lesen einbinden. innogy unterstützte den Kinderbuchautor bei seinen Leseweltrekorden. „Deswegen habe ich die Einladung von innogy gerne angenommen, zur Eröffnung in Kobern-Gondorf eine Lesung anzubieten“, erläuterte der Kinderbuchautor.

Das Stadtmöbel, in dem Platz für ungefähr 250 Bücher ist, wurde von dem Kölner Architekten Hans-Jürgen Greve entworfen. Alle Standorte findet man unter https://iam.innogy.com/ueber-innogy/innogy-vor-ort/kultur/buecherschraenke.

Pressemitteilung der innogy SE

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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