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Kommunenübergreifendes Projekt nimmt Formen an

„Der Römerkanal – wettbewerbsfähig für die Zukunft“

„Der Römerkanal – wettbewerbsfähig für die Zukunft“

Ein Aufschluss des Römerkanals bei Mechernich-Breitenbenden. Foto: Friedhelm Becker

04.04.2018 - 10:59

Rheinbach. Seit dem vergangenen Sommer läuft in Rheinbach das Projekt „Der Römerkanal – wettbewerbsfähig für die Zukunft“. Dafür stehen der Stadt Rheinbach Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung zur Verfügung, die über einen Wettbewerb vergeben wurden. Im Rahmen des Projektes wird das Römerkanal-Informationszentrum, als zentrale Anlaufstelle für den Römerkanal-Wanderweg, an den Himmeroder Hof in Rheinbach angebaut. Hier finden sich zukünftig spannende Informationen rund um die Wanderstrecke, den Wasserbau der Römer sowie die Sehenswürdigkeiten entlang der Route.

Der Römerkanal-Wanderweg von Nettersheim nach Köln folgt der vor rund 2000 Jahren gebauten Wasserleitung der Römer, die das römische Köln Tag für Tag mit großen Mengen frischem Wasser aus der Eifel versorgte. Im Jahr 2012 wurde der bereits 1988 eröffnete Wanderweg als Gemeinschaftsprojekt der Naturparke Rheinland und Nordeifel, des Eifelvereins, des Landschaftsverbands Rheinland, der Tourismusorganisationen Köln Tourismus, Rhein-Erft Tourismus e.V., Rhein-Voreifel Touristik e.V. und Nordeifel Tourismus GmbH, des Freundeskreises Römerkanal e.V. sowie der zwölf beteiligten Städte und Gemeinden modernisiert. Seitdem zieht er beständig Gäste in die Regionen. Mit dem Römerkanal-Informationszentrum soll nun ein neuer Anlaufpunkt geschaffen werden, der den Erfolg des Weges auch auf lange Sicht gewährleistet.

Nachdem der Bauantrag Ende 2017 eingereicht wurde, haben am 19. Februar die Arbeiten der Bodendenkmalpflege auf dem Himmeroder Wall begonnen. Da sich der Neubau im Bereich der ehemaligen Stadtmauer befindet, wird geprüft, ob Relikte vergangener Zeiten zu finden sind. Zusätzlich wird die Verlegung aller notwendigen Versorgungsleitungen durchgeführt. Der Baubeginn ist für Juli dieses Jahres angesetzt. Dann entsteht mit direktem Anschluss an das Naturparkzentrum Himmeroder Hof ein Glas-Beton-Kubus, der mit seinem wehrhaften Erscheinungsbild die Türme der Stadtmauer zitiert. Zeitgleich wird hinter den Kulissen an verschiedenen Marketingaktionen gearbeitet. Pünktlich zum Frühlingsmarkt im Himmeroder Hof am 8. April wird ein Projektflyer mit näheren Informationen erscheinen. Außerdem ist die Gestaltung einer Website für das Infozentrum geplant und es werden Netzwerkveranstaltungen zwischen den Beteiligten durchgeführt.

Ab Herbst 2019 ist das Römerkanal-Informationszentrum dann kostenfrei zu besichtigen. Ein wichtiger Bestandteil des Zentrums wird die von Prof. Dr. Grewe konzipierte Präsentation „Wasser für Roms Städte“ sein, die bereits im Museum der Badekultur in Zülpich, im LVR-RömerMuseum Xanten sowie im Römisch-Germanischen Museum Köln ausgestellt wurde. Außerdem werden die touristischen und naturräumlichen Highlights aller zwölf Kommunen, die an den Römerkanal-Wanderweg grenzen, dargestellt. Dazu wird das Naturparkzentrum Himmeroder Hof komplett neu konzipiert. Die gestalterische Ausführung der beiden Teilbereiche übernimmt die Firma d-m-d.de aus Recklinghausen. Im Zentrum wird es mit der Unterstützung des Freundeskreises Römerkanal e.V. regelmäßige Führungen, Aktionen und ein pädagogisches Angebot geben.

Pressemitteilung

Stadt Rheinbach

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J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
Michael Daum:
CDU fordert...so so. Wer fordert, sollte eigentlich auch bezahlen. Das hat man hier auch mit überreichlich viel Steuergeld der Bürger (nicht der CDU) getan. Erst das Objekt überteuert kaufen, dann für viel Geld abreißen und sich dann zum Fototermin aufbauen. So einfach geht Poltik. Aber wenn man einen Goldesel namens Bürger hat, dann ist das ja alles kein Problem. Dann noch ein Brunnen auf der Verkehrsinsel? Möchte mal wissen, wie der bei diesem Verkehr nach 2-3 Jahren aussieht. Wahrscheinlich genau so wie die vor Jahren "begrünten" Überquerungshilfen, von denen heute nur noch der Schotter übrig ist. Aber schöner Schein ist ja ohnehin das, was die Stadt am besten kann.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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