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Männergesangverein (MGV) Frohsinn Staudt ist 120 Jahre alt geworden und feierte dies ausgiebig

Ein Wochenende für Freunde und Familien

13.09.2016 - 15:09

Staudt. Der Männergesangverein (MGV) Frohsinn Staudt ist 120 Jahre alt geworden. Mit Freunden, guter Laune und viel Chorgesang wurde der runde Geburtstag rund um und im Staudter Rathaus ausgiebig gefeiert.

Eigentlich ist so ein 120. Geburtstag kein echtes Jubiläum, wie Volker Burggraf, einer der beiden Vorsitzenden, bestätigt. Doch die Sänger hatten sich trotzdem für eine Feier entschieden, wenn sie auch etwas kleiner als bei einem „echten“ Jubiläum war. Einem tollen Tag tat dies ganz sicher keinen Abbruch.

Der MGV Frohsinn Staudt ist der älteste Verein in dem kleinen Westerwalddorf und hat sich im Laufe der Jahre immer wieder neu erfinden müssen. In der Männerchorszene ist er seit langem bestens etabliert, seit 1992 trägt er ununterbrochen den Titel Meisterchor. Die 32 aktiven Sänger stehen unter der musikalischen Leitung von Tristan Meister, der dem Chor seit fünf Jahren als Dirigent vorsteht. Er hat viel mit dem Chor gearbeitet, das Repertoire erneuert und modernisiert, Stimmen geschult. „Tristan Meister“, so der Vorsitzende Holger Keil während eines Konzertes schmunzelnd, „hat uns auch die leisen, sanften Töne beigebracht.“

Wie gut das funktioniert, zeigte der MGV gleich zu Beginn des Konzertes, das allein von den derzeit drei Staudter Chören, dem MGV, dem Frauenchor Choryfeen und dem Kinderchor StaKiCho, gestaltet wurde. Nachdem die Männer des Geburtstagskindes seine Gäste musikalisch begrüßt hatten, stellten sie Keils Ansage mit „Whisper, whisper“ von Jay Althaus eindrucksvoll unter Beweis. Beeindruckend präsentierte sich auch der StaKiCho unter der Leitung von Jessica Burggraf. Die 42 Mädchen, leider fehlt der männliche Sangesnachwuchs, zeigten, wie viel Spaß ihnen Singen macht und ernteten dafür, ebenso wie die Choryfeen (Leitung Jessica Burggraf) anhaltenden Applaus.

Das 120-jährige Bestehen sollte vor allem ein Wochenende für Freunde und Familien sein: Deshalb eröffnete der Fanfarenzug Staudt bereits morgens mit einem Frühschoppen den Tag, nachmittags gab es dann das Konzert mit den dorfeigenen Chören und ein weiteres mit Chören und Freunden aus Obererbach, Eschelbach, Eller und Oberahr. Zum Abschluss überraschte der MGV dann mit „Musik aus allen Ecken“. Überall dort, wo Freunde zusammen saßen oder standen, wurde gesungen und musiziert.

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Kommentare
Helmut Gelhardt:
Geehrte Streiter von Pulse of Europe, Sie stellen zurecht fest: "Die Menschen haben mit Bestürzung erlebt, dass "systemrele- vante" Wirtschaftsbereiche einem seit Jahrzehnten gehuldigten neoliberalen Zeitgeist zum Opfer gefallen waren."Ich ergänze: und sind!Warum aber haben Sie als 'Festredner' einen Funktionär der FDP eingeladen, die noch mehr als das oberste Führungspersonal der CDU/CSU dem neoliberalen Credo (=marktextremistischer Kapitalismus) seit jedenfalls 1982 bis heute das Wort redet?Soll diese Person "Rechenschaft ablegen" oder haben Sie sich bei der 'Festrednerschaft' in der Personenauswahl vertan?Vom Säulenheiligen des Neoliberalismus,Friedrich August von Hayek, stammen die Worte:"Was eigentlich sozial heißt, weiß niemand.Wahr ist nur, dass eine soziale Marktwirtschaft keine Marktwirtschaft, ein sozialer Rechtsstaat kein Rechtsstaat, ein soziales Gewissen kein Gewissen,soziale Gerechtigkeit keine Gerechtigkeit - und ich fürchte auch,soziale Demokratie keine Demokratie ist."
Jean Seligmann:
Nach dem ganzen Trump-Bashing und dem Antiamerikanismus durch die Bundesregierung, Landesregierung und den Mainstreammedien, zeigen sich die gleichen Leute verwundert, dass die USA einen Teil ihrer Truppen verlegen/abziehen möchte. Die einzige verbliebene Schutzmacht für Deutschland so zu brüskieren zeugt von (dümmlicher) Überheblichkeit! Bedenke wohl, worum du bittest, es könnte dir gewährt werden!
Otfried Breidenich:
Ich bin der festen Überzeugung das bei einer VLN Veranstaltung das Coronarisiko auf der Nordschleife nicht besonders hoch ist. Schließlich kann man sich dort aus dem Wege gehen, was ja wie jetzt gesehen an Nord- und Ostsee nicht der Fall ist. Dort liegen und sitzen sie wie Heringe im Fass nebeneinander. Also was soll das? Ich will wieder Rennen sehen und hören.
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