Fünfter Spendenlauf der Katholischen Grundschule Meckenheim

Frieden für die Kinder - Frieden für die Welt

Frieden für die Kinder -
Frieden für die Welt

Die KGS-Kinder singen zum Abschluss das Lied „Frieden für die Kinder-Frieden für die Welt“. Foto: privat

10.05.2022 - 11:35

Meckenheim. Schon von Weitem hörte man Popmusik mit Laufbeats aus dem Preusschoff-Stadion in Meckenheim. Je näher man kam, desto besser konnte man die freudigen Gesichter der Kinder der Katholischen Grundschule Meckenheim (KGS) sehen, die sich zur animierenden Musik unter Anleitung bewegten, um sich für den kommenden Spendenlauf aufzuwärmen.


„Ich will mich heute ganz doll anstrengen und viele, viele Runden laufen. Denn das Geld bekommen ukrainische Kinder, die in Not geraten sind“, erklärte Nele. „Es ist schön, dass wir anderen Kindern helfen können, indem wir für sie laufen“, ergänzte Michi strahlend. „Ich habe auch ganz viele Sponsoren gefunden. Ich freue mich schon, wenn ich die Spenden einsammeln werde.“

Bevor der Startschuss fiel, suchte sich jede Schülerin und jeder Schüler Sponsoren, die pro gelaufene Runde einen bestimmten Geldbetrag spenden werden. Die Kinder hatten beim Spendenlauf 45 Minuten Zeit, möglichst viele Runden im Laufen oder Gehen zu erzielen. Die Kinder der Klassen 1 und 2 starteten an diesem Tag um 8.30 Uhr , die Kinder der Klassen 3 und 4 starteten um 9.30 Uhr mit dem Spendenlauf. „Nicht nur das Ziel, sondern auch der Weg dorthin ist uns ein wichtiges Anliegen“, erklärte die sportbegeisterte Schulleiterin Corinna Stühm. „Schule soll ein Ort sein, an dem die Kinder sich wohlfühlen, ihr Stärken entdecken und entfalten und in der Gemeinschaft mit anderen ihre Persönlichkeit entwickeln. Ein Baustein auf diesem Weg ist Bewegung. Denn Bewegung tut uns immer gut und vor allem, wenn wir damit Gutes tun können. „

Schon Tage zuvor hatten viele von ihnen dem Spendenlauf entgegengefiebert. Endlich konnten die Kinder zeigen, wie sie ihre Leistungen durch intensive Vorbereitungen während des Sportunterrichtes und durch die tägliche Bewegungszeit im Rahmen des „Tut-mir-gut-Projekts“ verbessert haben.

Dann fiel endlich der Startschuss und jeder konnte hochmotivierte Kinder sehen, die voller Lauffreude viele Runden für den guten Zweck erliefen. Die Eltern und Mitschülerinnen und Mitschüler applaudierten und stärkten die jungen Läuferinnen und Läufer. Aber auch Eltern, Großeltern und Lehrerinnen ließen es sich nicht nehmen, mitzulaufen und die Kinder mental zu unterstützen.

Auf der Rasenfläche des Stadions hatte jede Klasse einen Klassentisch, an dem die Kinder sich vor, während und nach dem Laufen mit Getränken und gesunder Kost stärken konnten. Zusätzlich wurden den Kindern viele Klassen-Spiele angeboten, bei denen es um das Thema Bewegung und Kooperation ging. Die Stationen wurden von den OGS-Mitarbeiterinnen und OGS-Mitarbeitern betreut. „Schade, dass es so einen Spendenlauf nur alle vier Jahre gibt“, bedauerte der Zweitklässler Peer. „Durch das Anfeuern und weil ich weiß, dass das Geld für die ukrainischen Kinder ist, bin ich heute so viel wie noch nie gelaufen. Das hat mich richtig motiviert und viel Spaß gemacht“, berichtete der Achtjährige stolz. Es gelang ihm 21 Runden, also 8,4 Kilometer, zu laufen. Bei diesem Lauftempo hätten selbst erfahrene Läufer sich anstrengen müssen, mitzuhalten. Aber er war nicht der einzige mit diesem tollen Laufergebnis. Auch einige Kinder der Stufe 3 und 4 liefen sagenhafte 21 Runden.

Am Ende der Veranstaltung sangen alle zusammen das Lied „Frieden für die Kinder, Frieden für die Welt“. Während des Singens entwickelte sich eine ganz besondere Stimmung mit Gänsehaut-Charakter, die jedem bewusst machte, wie wichtig Frieden ist und wie sehr sich diesen alle wünschen. Die Kinder hatten das Thema Frieden zuvor im Unterricht thematisiert und das Lied dazu einstudiert. „Auch wenn man unterschiedlicher ist, sollte man immer friedlich miteinander umgehen. Wir wünschen uns, dass der Krieg in der Ukraine aufhört und alle friedlich miteinander leben können“, berichtete Thiago.

Mit diesem Wunsch und vielen weiteren friedlichen Wünschen und Hoffnungen, mit Gänsehautfeeling und voller Freude und stolz verließen die KGS-Kinder, alle KGS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Besucherinnen und Besucher glücklich das Stadion.

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