Vielfältiges Programm für Betroffene und Interessierte im Brustkrebsmonat Oktober

Koblenz wird pink

23.09.2020 - 13:27

Koblenz. In Zeiten von Corona ist vieles anders – aber Brustkrebs bleibt ein wichtiges Thema! Nach wie vor gehört diese Diagnose weltweit zu den häufigsten Krebserkrankungen – allein in Deutschland erkranken daran Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) zufolge jährlich etwa 69.000 Frauen. Knapp ein Drittel ist zu diesem Zeitpunkt jünger als 55 Jahre – ein Alter, in dem die meisten anderen Krebserkrankungen zahlenmäßig kaum eine Rolle spielen. Neben einer bestmöglichen medizinischen Versorgung sind für diese Zielgruppe daher auch ganz besondere Fragestellungen wichtig, etwa nach der familiären Situation, weil häufig noch jüngere Kinder im Haushalt leben oder zu beruflichen Perspektiven nach bzw. mit der Erkrankung, deren Therapie mitunter viele Jahre andauern kann.

Um auf die Erkrankung, die Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung sowie aktuelle Behandlungsansätze und begleitende Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige hinzuweisen, haben sich in Koblenz erneut viele verschiedene Einrichtungen und Ansprechpartner zusammengeschlossen und ein an die Corona-Auflagen angepasstes Informations- und Mitmach-Programm auf die Beine gestellt. Ziel der Initiative der Frauenselbsthilfe Krebs, des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, der Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz, des Katholischen Klinikums, der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz, des Screening-Programms Mittelrhein und der VHS ist es, auf die Angebotsvielfalt in der Region aufmerksam zu machen und zu verdeutlichen, wie wichtig eine gute Vernetzung von Früherkennung und Therapie, Rehabilitation und Nachsorge, psychosozialer und psychoonkologischer Begleitung und Selbsthilfe ist, um betroffene Frauen und ihre Familien bestmöglich zu unterstützen.

Alle Veranstaltungen mit aktuellen Hinweisen zu ggf. nötigen Anpassungen an Corona-bedingte Auflagen können online unter www.koblenz-wird-pink.de abgerufen werden.


Angebote der Krebsgesellschaft Rheinland


7. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr: Online-Vortrag „Spielt Vitamin D eine Rolle beim Brustkrebs?“ mit Prof. Dr. Andreas Kurth, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein/Kemperhof Koblenz

9. Oktober, 18 bis 20 Uhr: Online-Diskussionsrunde „Was kann ich tun? – Was können wir für Sie tun?“ in Zusammenarbeit mit dem Mammographie-Screening-Programm Mittelrhein zu den Themen Prävention/Lifestyle und Früherkennung von Brustkrebs

19. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr: Online-Vortrag „Osteoporose und Brustkrebs – ein Problem?“ mit Prof. Dr. Andreas Kurth, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein / Kemperhof Koblenz

Aktuelle Informationen zu den Angeboten und Hinweise zur Teilnahme unter www.koblenz-wird-pink.de oder unter Tel. (02 61) 98 86 50 oder per E-Mail an koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de .

Pressemitteilung der

Krebsgesellschaft

Rheinland-Pfalz e.V.

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Kommentare
Gast:
Warum wird von Ihnen proklamiert das der Kreis Neuwied auf Warnstufe "Rot" stehe, wenn sogar der Landkreis Neuwied auf seiner Seite selber angibt das wir noch im Status "orange" sind?
juergen mueller:
Die Aggressivität in der Bevölkerung steigt u.dies vor allem gegenüber den Ordnungskräften.Unakzeptable Handlungen,die mit Recht strafrechtlich zu ahnden sind,da die Hirnlosigkeit mancher Zeitgenossen ein Ausmaß erreicht hat,die keine andere Möglichkeit zulässt.Was ist daran so schwer zu begreifen,dass wir uns in einer Situation befinden,wo Vernunft,Eigeninitiative u.das Zurückstellen eigener Bedürfnisse u.Befindlichkeiten angebracht sind,auch wenn es schwerfällt.Neben unser aller Leben stehen Existenzen auf dem Spiel,wohingegen Maskenpflicht,Abstand halten,Zuhausebleiben,keine Reisen und Partymachen wohl das kleinere Übel sind.Ich bin kein Freund der Politik,jedoch scheint es unabdinglich zu sein,wenn diese das Denken für Personen übernehmen,Entscheidungen treffen muss,wozu diese selbst nicht in der Lage sind,letztere missachten u.damit vor allem eine Gefahr für andere darstellen.
Stefan Arenhardt:
Des Weiteren gibt die Polizei an, dass sich „nur ganz wenige der rund 200 Versammlungsteilnehmerinnen und Versammlungsteilnehmer an die Auflagen“ gehalten hätten. Kaum jemand habe den nötigen Mund-Nase-Schutz getragen und der vorgeschriebene Mindestabstand sei von vielen nicht eingehalten worden. Gegen ganze sieben Personen würde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Meiner Berechnung nach sind das 3,5% der Teilnehmer. Da von „nur ganz wenige“ zu sprechen, ist zumindest sehr irreführend. Auf der Veranstaltung wurde vom Ordnungsamt und der Polizei gefordert, dass die Teilnehmer einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten. Dieser Mindestabstand sollte sogar zu Mitgliedern aus dem gleichen Haushalt eingehalten werden. Wir waren mit unseren vier Kindern dort und konnten dies leider zumindest gegenüber unserer 16 Monate alten Tochter nicht einhalten. Bezeichnenderweise hielten die meisten Polizisten sich jedoch nicht an ihre eigenen Vorgaben und standen dauerhaft deutlich näher zusammen.
Stefan Arenhardt:
Leider muss ich dieser Pressemitteilung deutlich widersprechen. Ich war Teilnehmer und Redner auf dieser Demonstration. Es ist ein unfassbarer Skandal, wie die Polizei hier die Tatsachen verdreht. Ich selbst habe die Geschehnisse nicht aus nächster Nähe gesehen. Aber ich habe gestern noch vor Ort mit mehreren Augenzeugen gesprochen und mir heute die Darstellung der Frau angehört, welche von der Polizei abgeführt wurde. Sie hat glaubhaft versichert, dass sie eben nicht nach Polizisten geschlagen hat und auch nicht an den Händen aus der Versammlung gezogen wurde. Auch ihre 75-jährige Mutter gibt an, die Polizisten nicht getreten zu haben. Hier steht in beiden Fällen Aussage gegen Aussage. Und selbst wenn sie nach dem Polizisten getreten hätte, hat meiner Ansicht nach, ein männlicher Polizist in voller Schutzausrüstung die Tritte einer 75-jährigen Frau auszuhalten, ohne diese zu verletzen. Es ist mehr als nur erschreckend, das unter einer Pressemitteilung der Polizei schreiben zu müssen.
Gabriele Friedrich:
Es wird dem ganzen Land gut tun, wenn es 1 Jahr keinen Karneval gibt. Keine Saufereien, keine Schlägereien, keine Jugendlichen im Komasuff, etc. pp Langer Artikel für das, was selbstverständlich ist in einer kritischen Zeit. Foto: Schnee von gestern Das Schlimme ist, das die Bevölkerung nicht genug Disziplin hat, EINMAL komplett zu verzichten. Ich erinnere hier mal an die schweren Zeiten der Großeltern und Eltern. Nehmt euch mal ein Beispiel an den Alten, die ihr so gerne wegschiebt und im Stich lasst beim anonymen Wohnen der gleichgültigen jungen Generation.
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