Bürgermeister Andreas Geron informierte über Flutschäden

Sinzig: So viel Schaden richtete die Flut an

Sinzig: So viel Schaden richtete die Flut an

Die Spiel- und Freizeitanlage in der Hohenstaufenstraße. Foto:ROB

02.10.2021 - 16:03

Sinzig. Am vergangenen Mittwoch zog der Sinziger Bürgermeister Andreas Geron im Rahmen der Stadtratssitzung eine vorsichtige Bilanz des Schadens, den die Hochwasserkatastrophe vom 14. und 15. Juli an der kommunalen Infrastruktur angerichtet hat. Geron betonte, dass es sich bei den Zahlen lediglich um grobe Schätzungen handele. Noch gäbe es zu viel Unwägbarkeiten um konkrete Zahlen zu nennen. Für ein erstes Fazit reiche jedoch der Kenntnisstand. Die Schäden stellen sich in Sinzig wie folgt dar: Realschule plus:15 Millionen Euro, Sporthalle: 10 Millionen Euro, Mensa: 6 Millionen Euro (Anm. die Mensa wird abgerissen), Grundschule Regenbogenschule: 750 000 Euro, Wohngebäude mit Mietwohnungen in der Friedrich-Spee-Straße: 2,4 Millionen Euro, Rhein-Ahr-Stadion (inkl. Infrastruktur und Gebäude): 4,1 Millionen Euro, Sportanlage Bad Bodendorf (inkl. Infrastruktur und Gebäude): 2,1 Millionen Euro, Tennisanlage HTC Bad Bodendorf (inkl. Infrastruktur und Gebäude): 800 000 Euro, Minigolfplatz Bad Bodendorf (inkl. Infrastruktur und Gebäude): 400 000 Euro, Historisches Thermalbad Bad Bodendorf (inkl. Technik und Gebäude): 5,7 Millionen Euro, Touristinformation Bad Bodendorf: 850 000 Euro, Brücke Christinensteg: 500 000 Euro, Brücke Richard-Spessart-Steg: 500 000 Euro, Brücke an der Ahrmündung: 800 000 Euro, Freizeit- und Sportanlage Hohenstaufenstraße: 300 000 Euro, Spielplätze (Am Teich, Josef-Hardt-Straße, Friedrich-Spee-Straße): je 150.000 Euro, Straßenbeleuchtung insgesamt: 250.000 Euro, Radwegeinfrastruktur: 4,5 Millionen Euro, Straßeninfrastruktur Kripper Straße (Zweiter Bauabschnitt): 150 000 Euro. ROB


Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Eine-Welt Linz e.V.

Ausbeuterische Kinderarbeit abschaffen

Linz. In diesen Tagen ist die Winter-Ausgabe des Kundenmagazins in die Weltläden geliefert worden. So auch in den Weltladen Linz, wo es zur kostenfreien Mitnahme ausliegt. mehr...

KreisVolkshochschule Neuwied

Trockene Zukunft

Linz. Am 8. November findet in der Verbandsgemeindeverwaltung Linz ab 19 Uhr ein Vortrag in Kooperation von KreisVolkshochschule-Außenstelle Linz und Eine-Welt Linz e.V. statt. Karl Amthauer wird über die Gefahren zunehmender Trockenheit berichten. Drei europäische Dürrejahre haben das Thema Wasserversorgung auf die politische Agenda gesetzt. In manchen Gegenden wurde das Trinkwasser knapp, 280000... mehr...

Lesen Sie Jetzt:
solidAHRität Shop
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Kommentare
S. Schmidt:
Diskriminierung erleben heute in Deutschland wieder Menschen die nicht gegen eine Erkrankung an COVID-19 geimpft sind, ebenfalls wird ihnen das Leben schwer gemacht, bis hin zur Unmöglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben oder dem Einkauf, siehe Ausweitung der sogenannten 2G Regeln!...
juergen mueller:
Gute Nacht Politik Koblenz - schlaft gut und vor allem träumt weiter von einem Einstieg in die Elektromobilität, der eh nicht zu Ende gedacht wurde....
P. Van der Land :
Unfassbar, welches Gremium der Ahnungslosen hat diesen Unfug entschieden? ...
S. Schmidt:
"In Friedenszeiten ersetzt die Verwaltung den Feind", in diesem Spruch liegt viel Wahrheit!...
Gerda Nehls:
Da der Nabu strickt gegen das Aufräumen war und ist, sollte der Nabu jetzt mal einen Teil der verursachten Schäden/ Kosten übernehmen. Treibgut war in erster Linie eben altes liegengelassenes Gehölz/ Bäume, nicht gemähte Ufer usw. Jetzt unterschreiben lassen, dass sie für die Zukunft für die Schäden...
 
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen