Allgemeine Berichte | 06.12.2017

Shoppen zur Weihnachtszeit: Tipps zum sicheren Online-Einkauf

Vorsicht vor Fake-Shops

Fake-Shops locken die Käufer mit vermeintlich günstigen Angeboten.LKA

Mainz. Die Adventszeit hat begonnen und Weihnachten steht vor der Tür. Das Einkaufen im Internet hat nun auch Hochsaison. Aber Vorsicht: Es gibt gefälschte Verkaufsplattformen (Fake-Shops), die schwer als solche erkennbar sind. Wie Bürgerinnen und Bürger Fake-Shops erkennen können und wie man sich vor Betrug beim vorweihnachtlichen Onlinekauf schützen kann, zeigen Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale im Rahmen der Präventionskampagne „Genug Betrug“.

Nervige Parkplatzsuche, Gedränge in den Geschäften, lange Warteschlangen - all das lässt sich durch den bequemen Online-Einkauf per Mausklick vermeiden. Aber gerade im Internet tummeln sich Betrüger, die besonders in der Vorweihnachtszeit versuchen, schnelles Geld zu machen.

Fake-Shops sind keine echten Online-Shops, sehen aber täuschend echt aus. Diese locken die Käufer mit vermeintlich günstigen Angeboten und versuchen, grundsätzlich durch Vorkasse an ihr Geld zu kommen. Die arglosen Opfer zahlen, erhalten jedoch keine Ware und bleiben auf dem Schaden sitzen. Wichtig ist, sich beim Online-Shopping Zeit zu nehmen, um betrügerische Angebote zu erkennen.

Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale geben Tipps

Für einen sicheren Online-Einkauf geben Polizei und Verbraucherzentrale fünf einfache Tipps:

- Betreiber von Online-Shops sind verpflichtet, auf ihrer Internetseite im Impressum unter anderem den Firmennamen, die geographische Adresse und eine E-Mail Adresse anzugeben. Unstimmigkeiten im Impressum oder fehlende Kontaktdaten können ein Hinweis darauf sein, dass es sich um einen Fake-Shop handelt.

- Vor dem ersten Kauf gilt es, den Ruf des Unternehmens zu prüfen.

Bewertungen anderer Nutzerinnen und Nutzer helfen dabei, doch auch diese sollte man kritisch lesen.

- Verwendet der Shop ein Gütesiegel, kann durch einen Mausklick auf das Siegelemblem überprüft werden, ob der Online-Shop es rechtmäßig verwendet.

- Sichere Zahlungsmethoden bieten einen guten Schutz. Am sichersten ist die Bezahlung nach Erhalt einer Rechnung oder die Erteilung einer Einzugsermächtigung, also die Zahlung per Lastschriftverfahren. Grundsätzlich gilt: Keine „Vorauskasse“ leisten!

- Wird das Produkt auffallend günstiger angeboten als in anderen Shops, ist Skepsis angebracht.

Die Betreiber machen sich durch das Einstellen von Fake-Shops insbesondere des Warenbetrugs gemäß §263 Strafgesetzbuch strafbar. Wer Opfer eines Fake-Shops geworden ist, sollte Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienststelle erstatten und sich umgehend bei seinem Geldinstitut erkundigen, ob es den gezahlten Kaufpreis zurückholen kann.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum sicheren Online-Einkauf bieten Polizei und Verbraucherzentrale unter folgenden Links: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/e-commerce/fake-shops.html sowie https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/online-sicher-bezahlen

Die Verbraucherzentrale hat das Thema darüber hinaus in einem unterhaltsamen Erklärfilm aufbereitet: https://www.youtube.com/watch?v=NeiGX9kNRFw

Und speziell für Seniorinnen und Senioren findet sich hier ein Video des Landeskriminalamtes in Kooperation mit OK:TV Mainz zu „Weihnachtseinkäufen im Netz“: https://www.youtube.com/watch?v=A1OBWfpN0ls&feature=youtu.be

Weitere Auskünfte, Hilfen und schriftliche Informationen gibt es bei den Beratungsstellen in den Polizeipräsidien sowie der Verbraucherzentrale.

Pressemitteilung Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz

Fake-Shops locken die Käufer mit vermeintlich günstigen Angeboten. Foto: LKA

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