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Mit intelligenter Funktechnik zur smarten City

Stadtwerke Andernach Energie GmbH startet in Verbindung mit der Stadt Andernach und dem strategischen Partner evm den Einstieg in die digitale Welt

Mit intelligenter
Funktechnik zur smarten City

Lars Hörnig (v.li.n.re.), kaufmänn. Geschäftsführer Stadtwerke Andernach, Christian Jochemich, Innovationsmanager der evm und Oberbürgermeister Achim Hütten freuen sich auf die Umsetzung des Projektes. Foto: Meta Wellinglling

15.03.2021 - 13:20

Andernach. Parkplätze, die melden, ob sie frei sind, oder Personenzählung für öffentliche Veranstaltungen: Mithilfe der LoRaWan-Funktechnik und speziellen Sensoren ist dies problemlos möglich. LoRaWan steht für „Long Range Wide Area Network“ als Teilbereich des Internet of Things (IoT). Frei übersetzt handelt es sich um ein Netzwerk, bei dem batteriebetriebene Sensoren Daten über hohe Reichweiten von bis zu 15 Kilometern mit geringer Größe an eine Basisstation übermitteln. „Mit der Einrichtung eines LoRaWan-Netzwerks als Testfeldumgebung in Andernach wird ein Eckbaustein zum Aufbau einer Smart City (intelligente Stadt) geschaffen“, so Lars Hörnig, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Andernach.


Die Stadtwerke Andernach werden in Verbindung mit ihrem strategischen Partner, der Energieversorgung Mittelrhein (evm), mit drei Antennen im Bereich der Altstadt mit Ausrichtung bis zum Hafen ein Funknetz aufbauen, das für interne Zwecke, wie beispielsweise die Fernauslesung der Stromzähler im Hafen, genutzt wird. Dieses LoRaWan-Netz nutzt die Stadt Andernach darüber hinaus für weitere Anwendungen. Dabei geht es um die Parkraumbewirtschaftung und Personen- und/oder Verkehrszählung. Durch den Einsatz von Parksensoren melden Parkplätze selbstständig, ob sie frei oder belegt sind. „Wir starten mit wenigen Sensoren, um Nutzen und Praktikabilität des Systems zu testen. Ein Testfeld ist zum Beispiel, dass alle öffentlichen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in der Stadt inklusive Belegzustand online aufgeführt werden.“, freut sich Oberbürgermeister Achim Hütten auf den Start mit bewusst einigen Testanwendungen, der im Digitalisierungsausschuss einstimmig beschlossen wurde. Testweise werden auch einige Behindertenparkplätze mit Sensoren ausgestattet. Ein Überkopfsensor ist auf dem Parkplatz gegenüber dem Geysir-Zentrum geplant: „Hier schaffen wir einen Nutzen für Touristen und die Andernacher Bürger bei ihrem Besuch der Andernacher Rheinanlagen“, ist Lars Hörnig sicher, dass dieses smarte Angebot einen Mehrwert stiftet. Die öffentliche Parkraumsteuerung bringt neben der Vereinfachung der Parkplatzsuche auch den Vorteil, den umweltbelasteten Verkehr durch Parkplatzsuche zu reduzieren. „Verlaufen unsere Tests positiv, können wir uns vorstellen die Anwendungsfälle auszubauen“, gibt Oberbürgermeister Achim Hütten die Richtung vor. Dabei schwebt den Beteiligten auch vor - je nach Entwicklung - das Netz und Sensoren dienstleistend für Dritte, wie Unternehmen, anzubieten.


Ziel ist die Installierung bis Ende Juni


Christian Jochemich, Leiter Innovationsmanagement der evm, freut sich über die Aktivitäten in Andernach: „Die Technik steht insgesamt noch in den Startlöchern und weitere Sensoren, wie zum Beispiel für die Bodenfeuchte in öffentlichen Grünflächen zur Optimierung des Bewässerungsmanagements, werden sukzessive entwickelt. Andernach legt mit dem Funknetz den Grundstein für smarte Anwendungen.“ Gemeinsames Ziel der Projektgruppe ist, dass die Anwendungen bis Ende Juni installiert sind und visuell über die Homepage der Stadt Andernach öffentlich dargestellt werden. Für Rückfragen und weitere Informationen stehen die Mitarbeiter des Kundenservices der Stadtwerke Andernach Energie GmbH gerne zur Verfügung, Tel. (0 26 32) 298 -121, E-Mail: kun-denservice@stadtwerke-andernach.de.

Pressemitteilung der

Stadtwerke Andernach

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Kommentare
Gerda Nehls:
Da der Nabu strickt gegen das Aufräumen war und ist, sollte der Nabu jetzt mal einen Teil der verursachten Schäden/ Kosten übernehmen. Treibgut war in erster Linie eben altes liegengelassenes Gehölz/ Bäume, nicht gemähte Ufer usw. Jetzt unterschreiben lassen, dass sie für die Zukunft für die Schäden...
Tobias Hilken (Bremen):
Habt ihr für den Schwachsinn einen Berater gebraucht? Oder ist das euch beim Würfeln eingefallen. ...
P. Müller:
Wer kommt bitte auf einen solchen Unsinn? Wie um alles in der Welt soll Brennholz das Problem sein, wenn ganze Häuser und Totholz an den Brücken hängen. Manchmal habe ich den Eindruck, die Welt ist echt am Ende!...
Tom:
Ich finde den Kommentar von J. Thul mehr als bedenklich. Die in seinen Augen depressiv machenden Fertig-Garagen sind "... ok für Bauarbeiter auf einer Großbaustelle in Afrika". Traurig, traurig :-( Er gehört zu den vielen Menschen, die solche Initiativen einfach mal mies machen. Eine Art Hobby gelangweilter...
Klaus Rinke:
Sehr guter erster Schritt für die Betroffenen.Und der Vorschreiben oben ......nur Rummotzen sonst nichts?Anstatt das zu Unterstützen erstmal nieder machen.Lachhaft so etwas.Es wird etwas Gutes Geschaffen und nur das zählt....
J.Thul:
Ich kann dem G. Friedrich zustimmen , das sind mehr Fertig- Garagen als was zum wohnen ! Da könnte man sich mehr einfallen Lassen ! Da wird man wirklich depressiv drin ! Ist ok für Bauarbeiter auf Großbaustelle in Afrika , aber nicht für die Senioren im Ahrtal..........
Gertie :
Aha wusste nicht dass dass Brennholz am Stück gelagert wird . Sorry es ist doch eher dass nicht wegräumen von Unterholz am wassernähe, 25 cm brennholzstücken können sich nicht so verkanten . Da sucht man wieder ein schuldige anstatt mal die Augen auf zu machen. Was macht man mit Autos,Containern ,Mülltonnen...
A.Hoffmann:
Ergreifende Bilder aber der Bildanzeige hätte man eine Funktion zum ausblenden hinzufügen müssen...
 
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