Allgemeine Berichte | 02.10.2018

Katholische Grundschule Merzbach hatte Grund zum Feiern

Die Ernennung zur Naturparkschule wurde mit 30 Entdecker-Westen gefeiert

Zur Feier des Tages wurde auch eine Felsenbirne auf dem oberen Schulhof gepflanzt – Naturparkthemen regelmäßig im Unterricht verankert

Beim Tag der offenen Tür pflanzte die katholische Grundschule Merzbach eine Felsenbirne im oberen Schulhof. Bürgermeister Stefan Raetz, Schulleiterin Sandra Bureš und Naturpark-Geschäftsführer Harald Sauer packten dabei mit an.. JOST

Merzbach. Die katholische Grundschule Merzbach darf sich ab sofort „Naturparkschule“ nennen. Beim Tag der offenen Tür überreichten der Geschäftsführer des Naturparks Rheinland, Harald Sauer, und Verbandsversammlung-Mitglied Hildegard Helmes die Urkunde und die dazugehörige Plakette feierlich an Schulleiterin Sandra Bureš.

Nach der katholischen Grundschule Sankt Martin in Rheinbach und der Bodelschwingh-Schule in Bonn ist die katholische Grundschule Merzbach damit die dritte Naturparkschule in der Region. Die Auszeichnung erfolgt nach speziellen Kriterien, nach denen sich die Schule verpflichtet, Naturparkthemen und Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung regelmäßig im Unterricht zu verankern und damit einen Beitrag zur BNE zu leisten, erläuterte Sauer.

Biologische Vielfalt, Natur und Landschaft

Zu den Themen aus der Naturpark-Region gehören etwa biologische Vielfalt, Natur und Landschaft, Kultur und Handwerk sowie Land- und Forstwirtschaft. Diese Themen sollen in den Naturparkschulen regelmäßig im Unterricht oder auch bei Exkursionen sowie an Projekttagen behandelt werden. Außerschulische Partner wie Förster, Naturschützer und Landwirte, aber auch Umweltschutzverbände werden ebenfalls mit einbezogen. „Die Schüler lernen auf diese Weise die Besonderheiten ihrer Heimatregion kennen und schätzen“, war auch Helmes überzeugt.

Zusätzlich zur reinen Wissensvermittlung gehöret zu den Grundlagen des Projekts dabei vor allem auch die Vermittlung von Gestaltungskompetenz, so Sauer weiter. Dabei wolle man die Kinder in die Lage versetzen, zu hinterfragen, welche Rolle sie selbst bei den behandelten Themen spielen und welche Gestaltungsmöglichkeiten sie haben. Ganz nebenbei lernten sie dabei Begriffe und Zusammenhänge einer nachhaltigen Entwicklung kennen.

„Es ist wichtig für die Kinder, zu lernen, für die Zukunft das Richtige zu tun – und wir müssen etwas tun, um die Natur auf Dauer zu erhalten“, bestätigte Bürgermeister Stefan Raetz in seinem Grußwort.

Nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Schule und Naturpark

Für die Umsetzung dieser Themen in die schulische Arbeit sind künftig auch Miriam Sabo und Dominik Liebenstein vom Naturparkzentrum Himmeroder Hof zuständig. Sie hatten auch gleich ein Begrüßungsgeschenk mit dabei, dass von der Kreissparkassen-Stiftung gesponsert wurde: 30 Entdecker-Westen für die Kinder sowie zwei weitere für die Lehrer sollen künftig bei der Erkundung der Natur und der Region wertvolle Dienste leisten. Schließlich solle die Zusammenarbeit zwischen Schule und Naturpark intensiv und nachhaltig gestaltet werden, unter anderem mit Exkursionen.

Zum Schluss der kleinen Feierstunde, bei dem die insgesamt 134 Schüler in acht Klassen sowie die zehn Lehrkräfte einige naturbezogene Darbietungen aufführten und dabei an die verschiedenen Projekte wie „Zu gut für die Tonne“, der Streuobstwiese, dem Fledermausprojekt sowie den Waldjugendspielen erinnerten, pflanzte man gemeinsam eine Felsenbirne im oberen Schulhof neben dem Klettergerüst.

JOST

Die Ernennung zur Naturparkschule wurde mit 30 Entdecker-Westen gefeiert

Beim Tag der offenen Tür pflanzte die katholische Grundschule Merzbach eine Felsenbirne im oberen Schulhof. Bürgermeister Stefan Raetz, Schulleiterin Sandra Bureš und Naturpark-Geschäftsführer Harald Sauer packten dabei mit an.. Fotos: JOST

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  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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