Beschäftigte der Caritas Werkstätten in Polch absolvieren Schulung zu digitalen Medien

Menschen mit Behinderung in ihrer Medienkompetenz unterstützen

Menschen mit Behinderung in ihrer Medienkompetenz unterstützen

Teilnehmer der Fortbildung zur Medienkompetenz in den Polcher Caritas Werkstätten. Foto: Caritas Werkstätten, Polch

08.08.2018 - 11:49

Polch. Digitale Medien prägen unseren Alltag. Auch für Menschen mit Behinderung bieten sie vielfältige Möglichkeiten zur Stärkung der Selbstbestimmung, der Selbstständigkeit und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.


Neben den vielen Vorteilen, die beispielsweise das Internet mit sich bringt, gibt es aber auch Gefahren, die nicht immer erkannt werden können. Aus diesem Anlass nahmen kürzlich elf Beschäftigte der Caritas Werkstätten St. Stephan in Polch im Rahmen einer beruflichen Fortbildungsmaßnahme an einer Schulung zum Thema Medienkompetenz teil. Als Referentin konnte Corinna Schaffranek aus Koblenz gewonnen werden. Die Medienpädagogin ist spezialisiert auf Social Media und digitale Spielewelten, Jugendmedienschutz sowie mediale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen.

In der Schulung bot Corinna Schaffranek den Teilnehmern Einblicke in den geschützten Umgang mit dem Internet und den sozialen Netzwerken wie WhatsApp, Facebook und YouTube. Sichere Passwörter und Profilbilder, wann und wie man Bilder und Videos hochladen darf, Rechte am eigenen Bild sowie die Social-Media-Leitlinien der Caritas waren ebenfalls Inhalte der Fortbildung.

Ganz gezielt ging die Referentin auf das Thema Cybermobbing ein. Anhand von Videos und praktischen Beispielen zeigte sie den Teilnehmern, welche Auswirkungen das Schikanieren über das Internet auf Betroffene haben kann. „Die Beschäftigten haben interessiert und konzentriert mitgearbeitet. Sie haben gute Ratschläge und Rüstzeug im Umgang mit digitalen Medien, aber auch im Umgang miteinander erhalten. Durch die Schulung sind sie sensibilisiert und gestärkt worden“, so Martina Weiler, Fachkraft für berufliche Bildung und Integration, die die Teilnehmer bei der Schulung begleitet hat. Pressemitteilung der

Caritas Werkstätten, Polch

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Betrugsversuche am Telefon

Vermehrte Anrufe durch „Falsche Polizeibeamte“

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Aktuell kommt es im Bereich Bad Neuenahr-Ahrweiler zu vermehrten Betrugsversuchen „falsche Polizeibeamte“ per Telefon. Bei dieser Masche behaupten angebliche Polizeibeamte, dass am Vortag mehrere Personen von der Polizei festgenommen worden seien, die zu einer Einbrecherbande gehören würden. Die Angerufenen könnten nun möglicherweise Opfer dieser Einbrecherbande werden. Zum Schutz ihrer Gegenstände sollten sie diese an die vermeintliche Polizei übergeben. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Der Frühling kommt: Wo befinden sich Eure Lieblingsausflugsziele im BLICK aktuell-Land?

Eifel
Ahr
Mittelrhein
Mosel
Westerwald
Andere
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 
Kommentare

Erste Tagung per Videokonferenz

Gabriele Friedrich:
Ü60 und 70Plus sind die Gelackmeierten, egal wo. Da werden Millionen für Berater ausgegeben, aber um kleine und praktische Seniorenwohnungen zu bauen fehlt es nicht nur am Geld, sondern auch am Geiste. Statt einmal die Hausbesitzer der vielen leerstehenden Häuser in den Citys am Kragen zu packen, Geschäftsräume...
Margarete Spieker:
Mich beschäftigt besonders die Verkehrsführung Mainzer Straße. Durch die Fahrradwege sind so viele Parkplätze weggefallen, dass ich als Seniorin, die nur noch begrenzt Rad fahren kann, wohl wegziehen muss!...
Gabriele Friedrich:
Mitunter denke ich, das die Mehrheit der Deutschen gar nicht weiß, was Demokratie bedeutet und die Politiker im BUND wenden diese auch nicht an mit ihrer Basta-Politik. Keinerlei Mut haben die Leute, Eigenverantwortung NULL. Gemeinschaftssinn: NULL !!! Sich für etwas einsetzen und Menschen überzeugen...
S. Schmidt:
Die Zahl der linksextremen Gewalttaten in Deutschland ist viel stärker angestiegen als die der rechtsextremen und ist auch deutlich höher, jüngstes, trauriges, Beispiel waren die Krawalle zum ersten Mai in Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main und anderen Städten....
Gabriele Friedrich:
Das sind keine Unbekannten, das sind frustrierte Jugendliche, die ihre Wut und ihren Frust da ablassen, auch natürlich durch Corona, weil sie nirgendwo hinkönnen um ihre Kräfte zu messen. Man muss wissen, wo diese Bäume sind, das geht nur, wenn da einer "heimisch" ist. Heutzutage kann man nicht mal...
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen