Projekt „Bienensommer“ wird von Wissenschaftsjournalist Dirk Steffens begleitet

Spenden-Shuttle bringt Ahrtal in den RTL-Spendenmarathon

Spendenmarathon am 16./17. November auf RTL

08.11.2023 - 11:02

Kreis Ahrweiler. Viele Kinder essen gerne morgens ein Honigbrot. Doch wo kommt der leckere Brotaufstrich eigentlich her? Wie wichtig sind die Bienen für die Natur und den Menschen? Und warum ist es so wichtig, keine Angst vor Bienen zu haben? Diese Fragen klärt Dirk Steffens mit Kindern aus dem Ahrtal, die bei der Flutkatastrophe Schlimmstes erlebt haben, bei einem Besuch bei einem Imker der Region. Der Moderator und Wissenschaftsjournalist unterstützt als Pate von „RTL – Wir helfen Kindern“ das Projekt „Bienensommer“, durch das die Kinder ihre Traumata bewältigen und wieder Vertrauen in ihre Heimat bekommen sollen – und dabei sind die Insekten ein ganz wichtiger Faktor.

„Bienen sind echte Symboltiere. Dort, wo Bienen leben, ist die Landschaft gesund. Eine Landschaft, die bienenfreundlich ist, ist automatisch auch umweltfreundlich“, erklärt Dirk Steffens. „Eine intakte Landschaft, in der Bienen leben, mildert die Folgen von Naturkatastrophen, wie sie hier im Ahrtal 2021 stattgefunden hat. Und so bedeutet Bienenschutz auch Menschenschutz. Daher sind die Kinder aus dem Ahrtal auch die Zukunft dieser Gegend. Wenn wir ihnen die Angst vor den Bienen nehmen, ihnen zeigen, welche große Bedeutung sie für die Natur haben und sie so lernen, vernünftig mit ihrer Natur umzugehen, dann sichern sie damit ihre eigene Zukunft. Wenn wir Bienenlandschaften schaffen, dann ist es eine Win-win-Situation für alle: Die Kinder können ihre traumatischen Erlebnisse besser verarbeiten. Für die Bienen ist es gut, weil die Menschen lernen, was sie brauchen, um glücklich zu sein. Und ganz wichtig: Wir brauchen die Bienen, sie kurbeln durch das Befruchten von Obstblüten die Wirtschaft an. Ohne Bienen keine Äpfel und auch kein Honigbrot!“.

Beim RTL-Spendenmarathon am 16. und 17. November 2023 wird das Projekt „Bienensommer“ mit Dirk Steffens vorgestellt und die Zuschauer:innen werden aufgerufen, dafür zu spenden. „Dieses Projekt hilft dabei, die traumatisierten Kinder wieder glücklich zu machen. Es hilft der ganzen Gegend und gibt der Zukunft der Kinder einen sicheren Rahmen. Eine gesunde Natur mit glücklichen Menschen – das ist doch eine Spende wert, oder?“, so Dirk Steffens. Mit den gesammelten Spenden wird das Projekt „Bienensommer“ gefördert. In diesem Jahr konnte das Team vom Spenden-Shuttle in Zusammenarbeit mit dem Imkerverein Unterahr bereits zwei Millionen zusätzliche Bienen in acht verschiedenen Ortschaften an der Ahr platzieren. Das Projekt strebt eine langfristige Wirkung und Nachhaltigkeit an. Die Rettung der Bienen und die Förderung des Umweltbewusstseins bei Kindern und des Naturschutzes sind ein langfristiges Engagement für die Natur und die kommenden Generationen. Um die Botschaft weit über das Projekt hinaus zu verbreiten, werden außerdem lehrreiche Materialien produziert, die in Schulen und Bildungseinrichtungen eingesetzt werden. Mit speziell aufbereiteten Lehrplänen und Unterrichtsmaterialien wird den Lehrern und Schülern das Thema Bienen und Umweltschutz nähergebracht.

Dirk Steffens appelliert: „Wir dürfen die betroffenen Kinder aus dem Ahrtal nicht vergessen. Sie haben Schlimmstes erlebt. Mit dem Projekt ‚Bienensommer‘ gewinnen sie das Vertrauen und die Liebe zu ihrer Heimat zurück. Sie können dabei helfen! Bitte spenden Sie! Vielen, vielen Dank!“


Hintergrund


Die verheerende Unwetterkatastrophe in Deutschland, die im Jahr 2021 auch das Ahrtal schwer getroffen hat, hat Häuser und Straßen zerstört und vielen Familien ihr Zuhause genommen. Manche Kinder und Jugendliche haben große Angst erlebt, sich möglicherweise verletzt und ihre Spielsachen sowie persönliche liebgewonnene Gegenstände verloren. Andere haben erlebt, wie auch ihre Eltern und Geschwister Angst hatten. Manche Kinder haben geliebte Menschen verloren. Bei den Kindern hat die Katastrophe tiefe Spuren hinterlassen und oftmals zu traumatischen Störungen geführt: Sie haben Ängste, schlafen schlecht, wollen nicht mehr allein sein und klammern sich an ihre Eltern, können sich nicht konzentrieren oder kapseln sich von ihren Freunden ab.

Mit dem Projekt „Bienensommer“ können die Kinder furchtbare Erlebnisse aufarbeiten und ihr Vertrauen in die Natur zurückgewinnen. Kinder sind die Botschafter unserer Zukunft und ein zentraler Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung. Im Rahmen von interaktiven Workshops wird den Kindern spielerisch das Leben der Bienen nähergebracht und ihnen die immense Bedeutung der Bienen für unsere Umwelt verdeutlicht. Durch die Faszination für diese emsigen Insekten werden die Kinder von Anfang an in den Bann der Natur gezogen und entwickeln ein tiefes Verständnis für die Zusammenhänge in unserer Umwelt. Sie werden zu wahren Naturschützern und Umweltaktivisten heranwachsen, die sich für den Erhalt der Natur und die Bedeutung der Bienen einsetzen.

Durch die zusätzliche flächendeckende Wissensvermittlung über die Bedeutung der Bienen wird ein tiefgehendes Verständnis für die Zusammenhänge in der Natur gefördert. Auf diese Weise wird das Bewusstsein für den Umweltschutz in den Herzen der jüngeren Generation verankert und sie werden inspiriert, Verantwortung für unsere Erde zu übernehmen.

Das Projekt bietet auch eine nachhaltige Perspektive für die Imkerei. Durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Imkern erhalten junge Menschen die Chance, traditionelle Handwerkskunst zu erlernen und das kostbare Wissen über die Bienenhaltung weiterzugeben.

Pressemitteilung Spenden-Shuttle e.V.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Stellenmarkt
Weitere Berichte

„Funkenladies“ treffen sich

Andernach. Der nächste Stammtisch der „Funkenladies“ der Fidelitas 1893 Blaue Funken findet statt am Donnerstag, 6. Juni 2024, ab 18 Uhr, in der „Destille“, Koblenzer Str. 20. Es wird um Anmeldung gebeten über WhatsApp oder unter den Telefon-Nummern 02632 491611 bzw. 02625 1784. mehr...

Regional+
 

Ehrenamtsinitiative „Klima-Werkstatt-Andernach“

Erste Schule unterstützt Aktion von Pro R(h)einheit

Andernach. Die Plakataktion der Projektgruppe Pro R(h)einheit aus Andernach zeigt erste Erfolge. Begeistert nahm die Lehrerin Linda Förster von der der Realschule plus in Mülheim-Kärlich aus der Hand eines Gruppenmitglieds das Plakat „Unbeliebte Naturbewohner“ entgegen. Gerahmt soll es über die Verrottungszeiten von achtlos weggeworfenem Müll informieren. Wer weiß auch schon, dass der „Geknickte Dürstling“... mehr...

Kolumne (69)

Archäologie (1)

Odendorf/Essig. Ein Vortrag im Zehnthaus über archäologische Grabungen in Odendorf gibt Anlass, das Thema weiterzuführen. mehr...

Anzeige
 
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte
L 87 gesperrt: Ast auf Fahrbahn

Feuerwehreinsatz zwischen Gönnersdorf und Rheineck

L 87 gesperrt: Ast auf Fahrbahn

Gönnersdorf. Kurz vor 21 Uhr ist die Feuerwehr Gönnersdorf über Sirene zu einem Einsatz auf die L87 zwischen Gönnersdorf und Rheineck alarmiert worden. mehr...

Andernach: Kind wird zwischen Autos eingeklemmt

Ein Fahrer hatte offensichtlich die Handbremse nicht angezogen

Andernach: Kind wird zwischen Autos eingeklemmt

Andernach. Am Samstag, den 18. Mai 2024, gegen 17:10 Uhr ereignete sich auf dem Parkplatz Am Streitgieren, A 61, in Fahrtrichtung Koblenz, ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kind leicht verletzt wurde. Der... mehr...

„Was der Dom für Köln, ist die
KG-Rot-Weiß für Münstermaifeld!“

Bürgermeisterkandidat Erich Krämer bei der KG Rot Weiß

„Was der Dom für Köln, ist die KG-Rot-Weiß für Münstermaifeld!“

Münstermaifeld. Wofür steht Münstermaifeld? Was ist unser Markenkern? Den meisten von uns fällt zu diesen Fragen ein, dass wir eine kleine Stadt mit großer Geschichte sind, dass wir uns als Tourismusmagnet in der Region sehen und spätestens jetzt fällt uns unser „Meensterer Karneval“ ein. mehr...

Leserbrief zum Starkregenereignis in Gelsdorf

„Hat man nicht dazu gelernt?“

2021 bei der Flut im Ahrtal haben wir unser gesamtes Eigentum und unsere Heimat verloren. 2023 haben wir in Gelsdorf ein neues zuhause gefunden. mehr...

Gemeinderat tagte

Gemeinderat tagte

Hönningen. Kürzlich fand die vorletzte Gemeinderatssitzung vor der Kommunalwahl am 09. Juni 2024 statt. Eine umfangreiche Tagesordnung lag den Ratsmitglieder vor, die jedoch ruhig und konzentriert abgearbeitet wurde. mehr...

Toller 4. Platz für die Fußballer

Grundschule Polch

Toller 4. Platz für die Fußballer

Polch. Nach der Vorrunde, bei der ausgewählte Kinder der Jahrgangsstufen 3 und 4 alles gewannen und gegentorlos blieben, stand nun die Endrunde der Fußball-Kreismeisterschaft der Grundschulen des Kreises Mayen-Koblenz an. mehr...

Zwei Rheinland-Meisterschaften für Leonie Kupser

DJK Ochtendung 1920 e.V. – Abteilung Leichtathletik

Zwei Rheinland-Meisterschaften für Leonie Kupser

Ochtendung. Bei sommerlichen Bedingungen ging es am Himmelfahrtstag für Leonie Kupser nach Wittlich zu den Rheinlandsmeisterschaften. Gemeldet war sie für die 400m und die 200m der unter 20-Jährigen Frauen (U20). Da Leonie die Rheinland-Bestzeiten hält, war sie Favorit in beiden Rennen. mehr...

Teil des American
Football Teams werden

Mosel Valley Tigers suchen Football-Enthusiasten

Teil des American Football Teams werden

Leienkaul. Alle American Football Fans aufgepasst. Bei den Mosel Valley Tigers ist jeder, egal ob erfahren oder unerfahren genau richtig. Der Verein bietet professionelles Coaching, Leihequipment und spannende Teamveranstaltungen an. mehr...

LESETIPPS
GelesenNeueste
Kommentare
Amir Samed :
"Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen." Abraham Lincoln (1809 - 1865)...
juergen mueller:
SIE sollten langsam einmal bei sich selbst anfangen u. auf Fehlersuche gehen, anstatt diese permanent immer bei anderen zu suchen. Ich nehme an, SIE sind einer, also, Menschen machen Fehler. Der größte Fehler ist wohl aber der, diese bei anderen zu suchen, ohne selbst die eigene Entscheidungsfreiheit...
juergen mueller:
Wem, Herr Samed, wollen SIE die Schuld an Folgen der Impfung geben? Etwa der Politik, den Altparteien, die doch selbst mit der Pandemie restlos überfordert war/en, die sich z.B. auf das Robert-Koch-Institut u. dessen Erkenntnisse (und die einer Reihe sich in dieser Zeit profilierender Fachärzte/Wissenschaftler)...
Beate Wagner:
Die Dummheit stirbt leider nicht aus..... Wir haben auf der Webcam gesehen, dass die Menschen sogar an den Schutzmauern in Zell standen um Fotos zu machen, als die Mosel schon übergelaufen ist. Wie blöd muss man sein? Ich wünsche allen viel Kraft, hoffentlich sinkt das Wasser bald....
Anne-Kathrin Mey:
Solche Menschen sind für mich höchst verantwortungslos, die ohne Rücksicht gaffen müssen. Wir waren auch in Cochem Urlaub machen und sind am Freitag wieder zurück nach Thüringen gefahren. Alle betroffenen Anwohner in Cochem und Moselgebiet wünschen wir viel Kraft und Zuversicht für die kommenden Tage...
Michael Adolf:
Lasst diese völlig Irren doch Sandsäcke schleppen, geht gar nicht so etwas, immer das gleiche Unterste Schublade, endlich mal richtig und hart durchgreifen , solche Idioten finden das Leid der anderen auch noch gut, einfach nur Traurig ...

Wilde Verfolgungsjagd durch Mayen

Kordula Meixner:
Ist es nicht möglich aus den angrenzenden Orten ,die Polizei Kollegen zur Hilfe zu holen ? Wenn der Fahrer flüchte und nicht verfolgt werden kann ,müsste doch andere Stellen ihn abfangen können. Sowas müsste doch Heute Hand in Hand gehen....
Haftnotiz+
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Service