Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Remagener Juden zwischen Anerkennung und Vernichtung

Ausstellungsmacher bitten um Mithilfe

Remagener Juden zwischen
Anerkennung und Vernichtung

Sofie und Jonas Levy gehörten zu den Remagener Juden, die am 30. April 1942 nach Krasniczynin, Polen, deportiert und wenig später in den Vernichtungslagern Belzec oder Sobibor ermordet wurden. Foto: privat

05.02.2013 - 18:23

Remagen. „Mitbürger unter Vorbehalt – Remagener Juden zwischen Anerkennung und Vernichtung“ heißt eine ambitionierte Ausstellung der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Remagen/Kripp, die am 10. November in der Galerie des Künstlerforum Remagen (Küfo) eröffnen wird. Kooperationspartner des Projektes im Rahmen des Remagener „Lokalen Aktionsplans“ sind die Evangelische Kirchengemeinde, die Realschule Plus, das Gymnasium Nonnenwerth, der Rathausverein Oberwinter und das Küfo.

Erstmals soll umfassend in dieser Form über die Geschichte der Juden Remagens und der heutigen Ortsteile informiert werden. Noch zugängliche Spuren jüdischer Geschichte sowie das Mahnmal und die „Stolperstein“-Aktion lassen sich damit in einen breiteren Kontext darlegen. Das hat sich ein ehrenamtliches Team aus Historikern, geschichtlich interessierten Laien und Museumsmitarbeitern unter Leitung von Rudolf Menacher auf die Fahnen geschrieben.

Ziel ist es, die Ergebnisse vorangegangener Untersuchungen samt den bereits bekannten Materialien zu bündeln und zu ergänzen, um einen Überblick über Geschichte und Leben der Juden in Remagen zu ermöglichen. Ihre Verfolgung und Ermordung in der Zeit des Nationalsozialismus bilden, auch zur Sensibilisierung für problematische Tendenzen in der Gesellschaft der Gegenwart, einen Schwerpunkt. Das Ausstellungsteam will „das unspektakuläre, alltägliche Bild einer Gesellschaft nachzeichnen“, die unter der nationalsozialistischen Diktatur schließlich zuließ und mithalf, dass Juden sämtlicher Rechte und Besitztümer beraubt, misshandelt, deportiert und ermordet wurden. Gleichfalls sollen positive Beispiele menschlicher Solidarität benannt werden, um zu verdeutlichen, dass es alternative Handlungsoptionen gab.

Die Ausstellung richtet sich an die Bürger Remagens, die zum Teil noch eigene Erinnerungen an die Diktatur und die Judenverfolgung in ihrer Heimatstadt haben. Schon im Vorfeld, später dann auch in der Ausstellung, sollen sie zu einem Dialog über diese Zusammenhänge eingeladen werden. Daneben bemüht sich das Ausstellungsteam insbesondere auch die jungen Menschen zu erreichen, um ihnen durch die Begegnung mit den persönlichen Schicksalen Einzelner einen auch emotionalen Zugang zu den historischen Ereignissen und Zusammenhängen zu eröffnen.

Schon lange arbeiten Remagener Bürger gegen das Vergessen der jüdischen Geschichte ihrer Stadt. So brachte ein 1989 gegründeter ökumenischer Arbeitskreis die Errichtung zweier Mahnmale – das erste zerbrach ein Jahr nach Aufstellung – auf den Weg. 2008 verlegte Künstler Gunter Demnig auf Initiative des Arbeitskreises „Stolpersteine in Remagen“ solche Gedenksteine zur Erinnerung an ermordete jüdische Bürger. Viele Publikationen, zuletzt von Marie-Christine Metternich über die „Chewra Kadischa“ in Remagen im Heimatjahrbuch 2012, haben zur Dokumentation der jüdischen Geschichte Remagens und einzelner jüdischer Familien beigetragen. Dennoch werden weitere Informationen und materielle Zeugnisse benötigt. Daher bitten die Ausstellungsmacher: „Wenn Sie über Ihre jüdischen Klassenkameraden, Schulfreunde, Geschäftspartner, Nachbarn noch Kenntnisse haben, dann teilen Sie uns diese mit. Haben Sie noch Bilder, Briefe, geschäftliche Unterlagen, so stellen Sie uns diese bitte zur Verfügung. Haben Sie noch Möbel oder Haushaltsgegenstände aus ehemaligen jüdischen Häusern, so nehmen Sie zu uns Kontakt auf.“ Die Angaben werden diskret behandelt. Mitarbeit und Spenden fürs Projekt sind willkommen.

Ansprechpartner: Agnes Menacher, Tel. (0 26 42) 34 06, E-Mail: agnes.menacher@gmx.net und Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Remagen,

Bankverbindung Volksbank RheinAhrEifel, BLZ 577 615 91, Kontonummer: 20 25 50 005. HG

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
WEITERE ARTIKEL
Tiptoi-Medien und Burgtürme erweitern das Angebot

Stadtbücherei Selters investiert in junge Leser

Tiptoi-Medien und Burgtürme erweitern das Angebot

Selters. Die Stadtbücherei Selters erweitert ihre Kinderecke um ein Regal aus zwei Burgtürmen mit Torbogen. Darin werden die neuen Tiptoi-Medien (Spiele, Stifte und Bücher) präsentiert und aufgestellt.... mehr...

Drei Chöre der Pfarrei St. Anna geben ein gemeinsames Konzert

111 Klangvolle Stimmen

Marienrachdorf. Es begann damit, dass Chorleiter und Organist Fraser Gartshore eine Zusage für seine drei Chöre der Pfarrei St. Anna erhielt, am Samstag, 8. September den Festgottesdienst zum Tag der Ehejubiläen im Limburger Dom musikalisch zu begleiten. mehr...

Marktplatz wird zur Küche

Selterser Stadtfest lädt zum Mitbrutzeln ein

Marktplatz wird zur Küche

Selters. Am Sonntag, 2. September, blickt Selters nicht nur in die heimischen Töpfe, sondern auch weit über den Tellerrand hinaus. Beim Stadtfest „Selters bruzzelt“ werden lokale und internationale Gerichte angeboten, aber immer zum Mitmachen. mehr...

Ein großer Tag für die Kleinen

Festtag für die Jugendfeuerwehr Krümmel/Sessenhausen

Ein großer Tag für die Kleinen

Krümmel/Sessenhausen. Zwei Orte, nämlich Krümmel und Sessenhausen feierten ihre Jugendfeuerwehr zu deren 25-jährigen Bestehen. Im Jubiläumsjahr wurde das Fest am Sportplatz in Sessenhausen ausgetragen, weil das Dorfgemeinschaftshaus in Krümmel aktuell saniert und renoviert wird. mehr...

Ein perfekter Familiensonntag

Spielplatzfest in Ötzingen

Ein perfekter Familiensonntag

Ötzingen. Das Spielplatzfest, das in Ötzingen erstmals veranstaltet wurde, war angekündigt als „perfekter Familiensonntag“ - und genau das wurde es auch. Der Wettergott sorgte für strahlenden Sonnenschein und rückte den toll geschmückten Spielplatz ins rechte Licht. mehr...

Anzeige
Weitere Artikel

TC Helferskirchen e.V. feiert

Vereinsjubiläum

Helferskirchen. Der TC Helferskirchen e.V. feiert am 8. September ab 15 Uhr auf der Anlage in Helferskirchen sein 40-jähriges Bestehen. Geboten wird unter anderem ein Mehrgenerationentennismixed-Turnier. Dazu gibt es beste Bewirtung zu zivilen Preisen, gemütliches Beisammensein, nette Gespräche und gute Musik. mehr...

DRK Ortsverein Wirges

Blut spenden

Wirges. Der DRK Ortsverein Wirges lädt am Mittwoch, 19. September, von 16 bis 20 Uhr im Bürgerhaus, Theodor-Heuss-Ring, zur Blutspende ein. Alle Spender müssen bei der Anmeldung zusätzlich zum Blutspendeausweis zusätzlich einen Lichtbildausweis vorlegen. Erstspender werden gebeten, sich bis spätestens 18.30 Uhr anzumelden. mehr...

Ortsausschuss des Kirchenorts Helferskirchen

Ausflug führte nach Mainz

Helferskirchen. Der alljährliche Tagesausflug, organisiert vom Ortsausschuss des Kirchenorts Helferskirchen, führte in diesem Jahr in die Landeshauptstadt Mainz. Die Frauen wurden von der Landtagsabgeordneten Gabriele Wieland von der CDU eingeladen. Morgens gegen 9 Uhr ging es los in Richtung Mainz. mehr...

Bauausschuss der VG Wirges

Öffentliche Sitzung

Wirges. In der Theodor-Heuss-Realschule Plus, Pavillon Mensa/Hort, findet am Donnerstag, 23. August, um 18.15 Uhr eine öffentliche Sitzung des Bauausschusses der Verbandsgemeinde Wirges statt. An der Tagesordnung stehen 1. Sanierung der Mensa in Wirges; Dachdeckerarbeiten und 2. Mitteilungen und Anfragen. Zur öffentlichen Sitzung sind alle interessierten Einwohner eingeladen. Alexander Hübinger, mehr...

Anzeige
Weitere Artikel
Kleine Leseratten wurden belohnt

Lesesommer in der katholischen öffentlichen Bücherei Herschbach

Kleine Leseratten wurden belohnt

Herschbach. Was kann man alles während den Sommerferien machen? Vor dieser Frage stehen jedes Jahr immer wieder viele Kinder. Man kann mit den Eltern nach Mallorca fliegen, man kann aber auch ins Herschbacher Schwimmbad gehen. mehr...

Jugendfeuerwehr lädt ein

Jugendfeuerwehr

Bannberscheid. Die Jugendfeuerwehrarbeit soll in der Freiwilligen Feuerwehr Bannberscheid nach einer Pause wieder anlaufen. Dazu ist ein Informationsnachmittag am Samstag, 25. August, um 14 Uhr im Gerätehaus, Vor dem Buschart 8, vorgesehen, wo über die Jugendarbeit informiert wird. mehr...

Sitzung des Rechtsprüfungsausschusses der VG Wirges

Öffentliche Bekanntmachung

Wirges. Am Donnerstag, 30. August, findet eine nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Rechtsprüfungsausschusses der Verbandsgemeinde Wirges statt. Auf dem öffentlichen Teil der Tagesordnung stehen: 1. Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses 2017; 2. Mitteilungen und Anfragen. mehr...

MGV „Frohsinn“ Staudt

Verein macht auf sich aufmerksam

Staudt. Mit fast 30 Sängern und seinem Dirigenten Tristan Meister zog der MGV „Frohsinn“ Staudt vergangenen Freitag als „MGV-Express“ durchs Dorf. An drei vorher markierten Haltestellen im Bergfeld, der Wiesenstraße und am Nordring gab es ein Mini-Konzert und anschließend die Gelegenheit zum Gespräch. Die Resonanz der Ortsbevölkerung auf dieses Angebot war groß. Mit Stehtischen, Bänken und Getränken wurden die Männer vom Frohsinn erwartet. mehr...

Ortsgemeinderat Siershahn

Ortsgemeinderatssitzung

Siershahn. Am Montag, 27. August, um 19 Uhr, findet eine nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Ortsgemeinderates Siershahn statt im Rathaus in Siershahn statt. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils, beginn 19.45 Uhr stehen: 1. Bekanntgabe von Beschlüssen aus dem nichtöffentlichen Teil; 2. Neuwahl von Ausschussmandaten; 3. Ankauf einer öffentlichen Verkehrsfläche in der Straße Im Wiesengrund;... mehr...

Fördererverein der Freiwilligen Feuerwehr Mogendorf e.V.

Terminänderung: Spießbratenessen

Mogendorf. Das traditionelle Spießbratenessen findet in diesem Jahr am Samstag, 15. September, ab 16 Uhr auf dem Bollscheid statt. Der ursprüngliche Termin musste leider wegen einer größeren Einsatzübung verschoben werden. Eingeladen sind alle Vereinsmitglieder und deren Partner sowie die Mitglieder der Jugendgruppen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der Vorstand freut sich darauf, recht viele Mitglieder begrüßen zu dürfen. mehr...

Frauengemeinschaft Moschheim

Am 15. September wird rund um den Ort gewandert

Moschheim. Der Ausflug der Frauengemeinschaft Moschheim führte nach Mainz zum SWR, wo die Teilnehmerinnen um 13.30 Uhr zu einer Führung erwartet wurden. Vorher stärkten sich alle beim gemeinsamen Frühstück in Bad Camberg. Beim SWR konnten die verschiedenen Studios bei einer Führung besichtigt werden, zudem konnte den Radiomoderatoren zugehört werden. Am Samstag, 15. September, wird einmal rund um Moschheim gewandert. mehr...

Anzeige
Weitere Artikel

Ortsgemeinde Moschheim

Straßensperrung und Bushaltestellenverlegung anlässlich der Kirmes

Moschheim. Anlässlich der Kirmes in Moschheim wird die Zufahrtsstraße „Sportplatz / Dorfgemeinschaftshalle“ ab der Einmündung „Hauptstraße – K 144“ in der Zeit von Donnerstag, 6. September, 17 Uhr bis Dienstag, 11. September, 20 Uhr für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt. mehr...

Fußball in der Verbandsgemeinde Wirges

SV Staudt klettert auf Platz zwei

Wirges. Die SpVgg Wirges steht weiterhin im Mittelfeld der Rheinlandliga. David Röhrig sorgte mit seinem Treffer für einen Punktgewinn gegen den TuS Oberwinter. Für die Gäste traf Ebrima Mannen. Eine Heimniederlage gab es zum Saisonauftakt für den ESV Siershahn. mehr...

„Wikinger“ machten Mogendorf unsicher

Naturpädagogin Kerstin Adams-Osmers hatte zu einem Event am Naherholungsgebiet „Im Kontur“ eingeladen

„Wikinger“ machten Mogendorf unsicher

Mogendorf. Die Ortsgemeinde Mogendorf hatte eine glänzende Idee verwirklicht, einigen Kindern aus dem Ort beim sommerlichen Aktionstag Abenteuer pur im Wald zu bieten. Um das zu organisieren, brauchte man nicht weit zu reisen, denn die Naturpädagogin Kerstin Adams-Osmers wohnt in Mogendorf. mehr...

Musikverein Ebernhahn lädt ein

Bald ist wiederOktoberfest

Ebernhahn. Der Musikverein Ebernhahn 1913 e.V. feiert sein diesjähriges Oktoberfest am 22. September in der Rosenheckhalle. Das Blasorchester Daubach wird garantiert für gute Stimmung sorgen. mehr...

Fußball-Rheinlandliga - Saison 2018/19

Wirges erarbeitet sich einen Punkt

Wirges. „Man hat heute gesehen, dass wir noch nicht in der Rheinlandliga angekommen sind. Daran müssen wir arbeiten“, gab der Wirgeser Trainer Nicolai Foroutan nach Spielende zu Protokoll. Seine Mannschaft hatte gegen den TuS Oberwinter einen Punkt erarbeitet. Die Gastgeber begannen nervös und hatten Probleme, in die Partie zu finden. „Aber ich denke, das ist normal. In dieser Liga wird mit ganz anderem Einsatz zur Sache gegangen. mehr...

Öffnungszeiten des SPD Wahlkreis- und Bürgerbüros

Sprechzeiten Bürgerbüro

Wirges. An das SPD-Abgeordnetenbüro von MdB Gabi Weber und MdL Dr. Tanja Machalet in der Bahnhofstraße 24/Hans-Schweitzer-Platz, 56422 Wirges, können sich alle Bürgerinnen und Bürger, die Fragen haben und/oder Unterstützung benötigen, gerne wenden; insbesondere in Gesundheits-, Sozial-, Renten- oder Asylfragen. mehr...

neues Format
Regionale Kompetenzen

 
gesucht & gefunden
Kommentare
juergen mueller:
Alleinerziehende unterstützen ist das eine (und förderlich) - Frühkindliche Bildung f.d.Zukunft geistig,moralisch (was ausgerechnet die Politik damit meint???),kulturell,körperlich das Andere.Die Politik spricht i.d.Zusammenhang von sozialen,kognitiven Kompetenzen,Steigerung der Lernfähigkeit,lebenslanges Lernen,Bildung über gesamte Lebenszeit,Lernmotivationen.Sogen.LERNORTE (Kita`s) müssen bestimmte Dimmensionen aufweisen,die unsere Politiker,neben anderen von ihnen geforderten,frühkindlichen Erfordernissen auf der Grundlage einer Elementarbildung selbst vermissen lassen u.sich in elementare Dinge des Lebens einmischen u.durch Vorgaben bestimmen wollen,wo es langzugehen hat.Kinder älterer Generationen wurden mit Werten aufgezogen,die die Politik nicht mehr kennt,es ist etwas aus ihnen geworden ohne das Einmischen der POLITIK.Die Zeiten haben sich geändert u.unsere Werte auch.Was früher waren Zeit,Aufmerksamkeit,Ehrlichkeit,Loyalität u.Bestreben zählt heute nicht mehr.
juergen mueller:
Durch digitale Bindung (alleine diese Wortwahl ist absurd) Kindern eine Zukunft ermöglichen."Unser Ziel - WIR - pflichtbewusst - RULAND lässt nichts aus und "bildet" sich auch noch etwas darauf ein.Was nützt es einem Kind,wenn es lesen u.schreiben gelernt hat,aber das Denken anderen überlassen muss.Grass ausgedrückt:Schule ist jenes Exil,in dem der Erwachsene das Kind solange hält,bis es imstande ist,in der Erwachsenenwelt zu leben,ohne zu stören.Digitale Bindung bindet Kinder nur an eines:an Technik-Computer,Spielekonsole,Playstation etc.u.verhindert den Blick für Realität,Umwelt u.Natur.Es darf nicht verwundern,wenn ein Kind auf die Frage,ob es in seinem Leben eine (Ver)Bindung gibt,antwortet:Ja,mein LADEKABEL.Kindern nicht einfach nur Lesen beibringen,sondern das Gelesene/Gehörte zu hinterfragen u.zwar alles zu hinterfragen.Digitalisierung hat nichts mit guter Bildung zu tun,sie erleichtert sie vielleicht.Und,Herr RULAND:Einbildung ist auch eine Bildung.
Uwe Klasen:
Zitat Juergen Mueller: „…aber noch nie konnten so viele Menschen von der Arbeit die sie haben, gar nicht leben…“ --- 1988 betrug das durchschnittliche Netto-Einkommen eines deutschen „Standardhaushaltes“ umgerechnet 24.500 €, im Jahr 2016 waren es nur noch 24.000 €, wobei die Kaufkraft 1988 doppelt so hoch war wie 2016. Da seitdem die Löhne gestiegen sind, kann hieran sehr gut erkannt werden, wie die Vermehrung / Erhöhung von Steuern und Abgaben zu einer schrittweisen Verarmung privater Haushalte führt!
juergen mueller:
Ein starkes Europa der Menschlichkeit.Immer diese nichtssagenden, süffisanten Äusserungen einer Partei,die schon lange nicht mehr in der Lage ist,überzeugend zu klingen,etabliert in einem auch von ihr etablierten System,in dem es nur um Wirtschaftlichkeit,Profit,Konsum u.beruflichen Erfolg geht,ein System,in dem der politische Mensch zuerst sein soziales Denken u.letztendlich seine,ja,Menschlichkeit,verloren hat,weil alles,was er sagt,verlogen ist.Slogan wie:"Gut mit der SPD:Verkehr u.Ortsentwicklung - So geht Zukunft" ziehen schon lange nicht mehr u.schon garnicht in Puncto Menschlichkeit.Arme Leute wählen seit 140 Jahren SPD u.sind immer noch arm.Das Wort sozial hat sich in der SPD schon lange abgenutzt,auch als Arbeiterpartei.Nie hatten so viele Menschen Arbeit wie jetzt mag stimmen - aber noch nie konnten so viele Menschen von der Arbeit die sie haben, gar nicht leben.Und deshalb habe ich diesen Kommentar auch mit meinem Mittelfinger getippt.
Neues Format
Service
Lesetipps
GelesenBewertet