Behindertensport: BSV setzt auf gezielte Förderung durch Kadertraining

Mit neuer Struktur zu großen Zielen

Mit neuer Struktur zu großen Zielen

Alle 33 Teilnehmer bei den Tischtennis-Landesmeisterschaften des BSV in Niederelbert. In der Vorjahren spielten mehr als 70 Frauen und Männer mit - eine Teilnehmerzahl, die bald wieder erreicht werden soll.Foto: privat

14.10.2021 - 12:36

Niederelbert. Endlich stand er wieder im Mittelpunkt, der kleine weiße Ball: Corona hatte in den vergangenen anderthalb Jahren mehrere Absagen und Verschiebungen bewirkt, doch jetzt konnten die rheinland-pfälzischen Tischtennisspieler mit Handicap bei den Landesmeisterschaften in Niederelbert zeigen, dass sie so gut wie nichts von ihrer Kunst an der grünen Platte verlernt haben.


Die Teilnehmerzahl hatte sich im Vergleich zu den Vorjahren mehr als halbiert, aber Landesfachwart Wolfgang Palm zeigte sich sehr erleichtert, dass dies dem Niveau der Veranstaltung und auch der Stimmung in der Elberthalle keinen Abbruch tat. Der Neuanfang ist geglückt, da waren sich alle einig. Dazu trug auch die exzellente Arbeit des Ausrichters ASV Niederelbert unter Leitung von Martin Perscheid bei, der als Gastgeber Premiere feierte und keine organisatorischen Wünsche offenließ.

Apropos Neuanfang: Der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz gab mit den Landesmeisterschaften den Startschuss für eine neue Struktur, mit der die Tischtennisspieler im Land gezielt und besser gefördert werden sollen. Es wurden ein Landeskader und ein Perspektivkader ins Leben gerufen, dem zunächst insgesamt elf Sportler angehören: Michael Beck (Dürkheimer Werkstätten), Mario Schneller (TSV Speyer), Herold Pufke, Sabine Wallstein, Markus Frink (alle Stiftung Scheuern), Patrick Killian (Heinrich Kimmle Stiftung Pirmasens), Tim Pooschen (RSG Koblenz), Martin Perscheid (ASV 1922 Niederelbert), Julian Ehl (Caritas Werkstätten Montabaur), Tobias Wick (SFD Bad Kreuznach) und Corinna Hochdörfer (BSV Frankenthal).

Der BSV verspricht sich von der neuen Struktur eine deutliche Leistungssteigerung einzelner Athleten. Dahinter steht eine ambitionierte Vision, die noch wie ein Traum erscheint: Dass einer der Athleten 2024 bei den Paralympics in Paris zu sehen wäre. Ein ganz großes Ziel, das noch in weiter Ferne liegt. Aber ein erster Schritt ist mit der Kaderbildung getan.

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Kommentare
Frank Pilz:
Tolle Gemeinschaft von euch Lehrer und Schüler! bitte lasst Euch nicht entmutigen....
Gabriele Friedrich:
@Frau Wolf, Sie können hier über den Verlauf "Brandschutz" lesen. ( Google ) nonnenwerth-hintergrundinformationen" Aktuelles gibt es auch auf der Website der Schule. Ich weiß nicht, wer sich alles für die Insel interessierte. Mir liegt diese Insel sehr am Herzen und ich kann es nicht leiden, das...
Gabriele Friedrich:
@Frau Kämmerich/ [ Zitat ] 4 von den 7 Beiträgen sind von Ihnen Honi soit qui mal y pense [ Zitat Ende ] Nun sind es 5 Beiträge.*** Beiträge sind dazu da, das man darauf anworten kann. Wenn Sie natürlich keine Argumente haben und einfach irgendetwas behaupten, dann sind Ihre Beiträge nur dazu da,...
K. Schmidt:
Zum Glück baut der Franzose seine Atomenergieproduktion noch weiter aus. Das der doofe Deutsche seine Energiewende gemäß dem alten Motto "Strom kommt aus der Steckdose" nur auf der Verbraucherseite nach oben schrauben will, jeder neuen Energieproduktion aber Steine in den Weg legt wo es nur geht, könnte...
Gabriele Friedrich:
@S. Schmidt/ Der langjährige AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen kehrt der Partei den Rücken. Er werde sein Amt niederlegen und die AfD verlassen, bestätigte Meuthen am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Zuvor hatten WDR, NDR und das ARD-Hauptstadtstudio berichtet. Meuthen sprach gegenüber...
S. Schmidt:
Und der Bundesgesundheitsminister, Hr. Lauterbach (SPD), macht dass, was der AfD weithin unterstellt wird, er äußert sich, auf Nachfrage einer Journalistin, in der Bundespressekonferenz wie folgt: Rechte von Genesenen spielen „gar keine Rolle“! Dieser freiheitsfeindliche, undemokratische, ausgrenzende...
Egon aus dem schönen Andernach:
@Gabriele Friedrich vom 26.01.22 Danke Frau Gabriele Friedrich. Sie sprechen mir aus dem Herzen. Ich beobachte das „Treiben“ der AFD leider schon länger. Leider, sehr leider, ist es auch in unseren schönen bunten Stadt in Andernach angekommen. Da kann ich nicht ruhig sein und muss mich, wie Sie auch,...
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