Politik | 11.11.2022

Neben der seit langem bekannten Kritik am Feuerwerk aus Umweltschutzgründen, soll in diesem Jahr besonders auf Kriegsflüchtlinge Rücksicht genommen werden

Koblenzer Grüne gegen privates Böllern an Silvester

Symbolbild.  Foto: pixabay.com

Koblenz. Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich laut einer Umfrage des Instituts Insa Consulere für ein Böllerverbot an Silvester aus. So auch die Koblenzer Grünen. „Im Sinne des Umwelt-, Tier- und Gesundheitsschutzes ist es völlig unvernünftig, an der privaten Silvesterböllerei festzuhalten,“ so Kim Theisen, Sprecherin des Kreisverbandes Koblenz. Neben der hohen Feinstaubbelastung und dem Stress für Haus- und Wildtiere ist vor allem das Verletzungsrisiko für Menschen und damit verbunden die Überlastung der Notaufnahmen der größte Kritikpunkt der Koblenzer Grünen. „Ein Verbot würde sowohl unsere Umwelt als auch unser Gesundheitssystem entlasten“, so Theisen weiter. Vorstandssprecher Christopher Bündgen ergänzt: „Neben der seit langem bekannten Kritik am Feuerwerk müssen wir in diesem Jahr auch wieder verstärkt an die vielen traumatisierten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, Afghanistan und anderen Kriegsgebieten denken, die unter der Böllerei besonders leiden. All dies zeigt: Böllern an Silvester ist endgültig aus der Zeit gefallen.“

Pressemitteilung der

Grünen Koblenz

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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Kommentare
17.11.202211:06 Uhr
juergen mueller

Nomen.
Keine schlechte Idee.
Noch besser wäre es, wenn jeder uneinsichtige u. nicht zeitkritisch in der Lage zu denkende Zweibeiner, dass in Klima- u. Umweltschutz investieren würde, was er innerhalb von Minuten sinnlos zur Fütterung seines eigenen verkappten Egos in die Luft bläst.
Alternativ u. sinnvoll wäre auch die Unterstützung einer sozialen Einrichtung.
Alles andere, weil es sich einfach ohne Nachhaltigkeit (bis auf den Dreck) nur in Luft auflöst, ist weder sinnvoll noch zeitgemäß.

13.11.202220:21 Uhr
Nomen

Sollten wir es lieber in Rüstung investieren?

12.11.202217:16 Uhr
juergen mueller

Dem kann man nur zustimmen.
Es widerspricht sich doch (ist zwar jedem sein Ding), ob er Geld für etwas ausgibt, dass mit Vernunft nichts mehr zu tun hat, während man sich andererseits über steigende Strom- u. Gaskosten beschwert, von allgemeinen Preissteigerungen für z.B. Lebensmittel einmal abgesehen.
Für manch einen ist es ein nicht nachvollziehbares Muss, viel Geld in etwas zu investieren, dass nur Krach, Dreck u. Gestank verbreitet, von den Gefahren für Leib u. Seele abgesehen.
120 Millionen Euro für privates Sylvesterfeuerk, für einige wenige Minuten, um sich im Nachhinein wieder über jede Teuerung aufzuregen. Die Dämlichkeit mancher Zeitgenossen ist grenzenlos.

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