Ausschüttungsveranstaltung der „JoHo-Schängelstiftung“

Viele Koblenzer Projekte bekamen Zuwendungen für ihre interessanten Vorhaben

10.04.2018 - 09:18

Koblenz. Die „JoHo-Schängelstiftung“ ist eine private Familienstiftung, die Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig im Jahr 2010 als Hauptstifter gegründet hat. Die Stiftung verfolgt und verwirklicht Ziele durch Zuwendungen an Personen und Institutionen für Projekte. Damit soll die Arbeit der Zuwendungsempfänger/-innen materiell gestärkt und gesellschaftlich anerkannt und herausgestellt werden.


14 Projekte erhielten insgesamt 7.650 Euro


Von 2011 bis 2018 konnten 109 Koblenzer Projekte mit insgesamt 64.360 Euro gefördert werden. In diesem Jahr wurden 14 Projekte mit einer Summe von 7.650 Euro bedacht.

Die bei der Veranstaltung anwesenden Projektträger stellten in einer Kurzfassung ihre Projekte im Einzelnen vor. Hierbei wurde in eindrucksvoller Weise deutlich, wie vielfältig und tatkräftig das ehrenamtliche Engagement vieler Koblenzer Bürgerinnen und Bürger ist. Nach der Darstellung überreichte der OB neben der Geldzuwendung auch einen „Glückwunschkuchen“ der mit dem Emblem der Stiftung versehen ist.

Nachfolgende Institutionen bekamen ihre Fördergelder: der Förderverein Moselweiß für das Projekt „Naturnahes Freizeit- und Mehrgenerationengelände Moselweiß“ (1.000 Euro); das Studierendenwerk Koblenz für „Wohnen für Hilfe“ – Wohnpartnerschaften in Koblenz (500 Euro); der Förderverein des Musikverein Wallersheim zur Unterstützung beim Kauf eines Schlagzeugwagens (300 Euro); die Freunde des Tierschutzfestivals Mittelrhein zur Unterstützung des zweiten Tierschutzfestivals Mittelrhein am Sonntag, 27. Mai (500 Euro); Feste Kaiser Franz zur Instandsetzung des Brot-Backofens (500 Euro); die Grundschule Rübenach für ihr Naturerlebnisprojekt und hier speziell zum Kauf von Ferngläsern für die Bestimmung und Beobachtung von Tieren (300 Euro); Karthäuser Bürgerverein für die Instandsetzung der Fassade des Löwentors (500 Euro); die Stadtbibliothek für den Schüler-Bücherbus (1.000 Euro); die Narrenzunft Gelb Rot 1937 zur Unterstützung des Show- und Gardetanzes der rund 80 Kinder und Jugendlichen (500 Euro); die AKK – Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval zur Förderung der Jugend (750 Euro); die Grundschule Neukarthause für „Offenes Klassenzimmer“ (300 Euro); Atelier Mobil zur Unterstützung bei Renovierungen (300 Euro); das Konzertorchester Koblenz zur Unterstützung beim Notenkauf (600 Euro); und nicht zuletzt erhielt der Förderverein Rheinanlagen für das Polizei-Orchester Promenadenkonzert: „Schängel in Not“ (600 Euro).


Die Stiftung sammelt weiter Gelder


Bevor es zum obligatorischen großen Gruppenfoto ging erklärte Hofmann-Göttig noch, das auch nach seiner Amtszeit als Oberbürgermeister die Stiftung für noch mindestens vier Jahre weiter Gelder einsammeln möchte, die dann wieder zur Unterstützung ausgesuchter Koblenzer Projekte dienen sollen.

US

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Kommentare

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Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
Gabriele Friedrich:
[ ...] Der Volksbund [ Zitat ] Da streicht und verbietet die Regierung alles was mit "Volk" zu tun hat. In NRW heisst es auch nicht mehr " im Namen des Volkes, sondern "im Namen des Landes (NRW) und dann haben wir aber noch einen "Volksbund" hier und andere "Bünde" sonstwo... Meine Mutter hat Zeitlebens für die Kriegsgräber gespendet, als Kind war ich mit meiner Großmutter immer in Mayen an den Gräbern, wo ja auch oft eben nur der Stein liegt und man gar nicht weiß wo die Soldaten geblieben sind oder nur "wo" sie gefallen sind. Ehrlich gesagt, ich finde ein Denkmal reicht aus, der Kult der Kriegsgräber passt nicht mehr in diese Zeit. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Ich persönlich spende für gar nichts mehr. Mir spendet auch niemand etwas, bei den Lebenden seht "ihr" alle weg.
Antje Schulz:
Also, der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Michael Frisch hat auf der offiziellen Homepage der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von einer überfälligen Maskenpflicht geschrieben. Jetzt schreibt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Jan Bollinger hier in dieser Pressemitteilung, daß eine Maskenpflicht nicht sinnvoll ist. Bei der AfD Rheinland-Pfalz weiß anscheinend die linke Hand nicht, was die rechte Hand schreibt.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
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