Spitzenpersonal der Freien Wähler Rheinland-Pfalz zu Gast in Münstermaifeld

Schwerpunktthema war das Freibad Münstermaifeld

Schwerpunktthema war das Freibad Münstermaifeld

Stephan Wefelscheid und Stefan Bernhard Mies waren zu Gast im Freibad Münstermaifeld. Foto: privat

06.09.2021 - 10:35

Maifeld. Im Rahmen der Initiative „FWG vor Ort“ waren der Landtagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der Freien Wähler-Landtagsfraktion Stephan Wefelscheid, der Bundestagskandidat der Freien Wähler Stefan Bernhard Mies und Dr. Rainer Schneichel zu Gast in Münstermaifeld. Gemeinsam mit Vertretern von Pro-Münstermaifeld und der FWG-Maifeld wurden aktuelle kommunalpolitische Themen und das, was den Bürger*innen besonders am Herzen liegt, intensiv erörtert. Schwerpunktthema war das Freibad in Münstermaifeld. Bei dem Vor-Ort-Termin im Freibad wurden seitens Pro-Münstermaifeld ausgeführt, dass sie sich seit Jahren, wie viele andere Kommunen, in einer schwierigen Situation befinden, die sich auch durch die Corona-Krise deutlich zugespitzt hat. In laufenden Jahr ist mit ungedeckten Kosten von rund 240.000 Euro zu rechnen. Seitens der Verbandsgemeinde erfolgt ein Zuschuss von 25.000 Euro. Für eine kleine Stadt mit stark belastetem Haushalt ein wirklich dicker Brocken. Es kann nicht wirklich richtig sein, dass Münstermaifeld auf Wunsch der Stadt- und der Verbandsgemeindeverwaltung das Angebot einer Freibadnutzung für rund 24.700 Büger*innen der Verbandsgemeinde und insbesondere für alle Kinder und Jugendlichen, für die Schwimmenlernen auf dem Stundenplan steht, vorhält und das Gros der Kosten alleine trägt. Betrachtet man die Zahlen der Kitas und Schulen konkret, so ergibt sich Stand März 2020 folgendes Bild: In den 21 Kitas der Verbandsgemeinde gab es zum Stichtag 952 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren, in den sechs Grundschulen 934 Kinder, in der IGS und auf dem Gymnasium Münstermaifeld in der Trägerschaft des Kreises weitere 1.550. Also insgesamt rund 3.650 Kinder und Jugendliche für die das Freibad neben der Freizeitgestaltung wie selbstverständlich ein Ort sein kann, an dem sie Schwimmen lernen können. Eine solche Sport- und Freizeitstätte in der Verbandsgemeinde zu haben ist ein Wert an für sich. Sie dient den Bewohner*innen, den Schulen und Kitas und dem Tourismus. „Die Kommunen vor Ort in solchen schwierigen Themen zu hören und so weit wie möglich zu unterstützen, das ist unser ehrliches Anliegen seitens der Freien Wähler auf Landesebene und zukünftig auch im Bundestag,“ so Stephan Bernhard Mies am Ende seiner Ausführungen.


Pressemitteilung

FWG Maifeld e.V.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Weitere Berichte

Große Schäden an Andernacher Klinik

Rhein-Mosel-Fachklinik: Große Schäden durch Unwetter

Andernach. Ein heftiges Unwetter hat am frühen Freitagabend (21. Mai), gegen 17.30 Uhr, über Andernach gewütet und schwere Schäden an der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach verursacht. Es gingen bis zu fünf Zentimeter dicke Hagelkörner nieder, die auf dem Gelände eine Spur der Verwüstung hinterlassen haben. Zu ernsthaften Personenschäden ist es zum Glück nicht gekommen. Der Sachschaden ist jedoch erheblich. mehr...

Wirfus: Tornado hinterlässt Spur der Verwüstung

Wirfus. Im Rahmen der Unwetterlage über weiten Teilen Deutschlands, fegte auch über die Ortschaft Wirfus ein Tornado hinweg und hinterließ eine breite Schneise der Verwüstung. Laut Wehrführer Alexander Schmitz waren dabei in der Nacht zum Samstag mehr als 40 Feuerwehrleute im Einsatz, um an sechs verschiedenen Stellen im Ort wichtige Sicherungsdienste und Aufräumarbeiten zu leisten. Zahlreiche Bäume... mehr...

Betrunkener wählt 14 Mal den Notruf

Euskirchen. Ein Mann (61) aus Euskirchen rief am späten Donnerstagabend, 19. Mai, (23 Uhr) insgesamt 14-mal die Polizei Euskirchen an. Er wählte dabei dreimal den Notruf und elfmal tätigte er Amtsanrufe ohne, dass ein Notfall vorlag. Eine Streifenwagenbesatzung suchte den Mann in seiner Wohnung auf. Ein Zusammenhang mit einer Straftat konnte, auch durch weitere Nachfragen der Beamten und aktives Zuhören, nicht herausgestellt werden. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
Service